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Sursee ist bereit für das Abenteuer

Mit der Teilnahme am NLA-Interclub steht Sursees Frauenteam vor einer Herausforderung. Trainer Michael Birner hat sich zwei Ziele gesetzt.
Theres Bühlmann
Die 17-jährige Geuenseerin Kristina Milenkovic soll mithelfen, den Ligaerhalt zu schaffen. (Bild: Pius Amrein (Schenkon, 6. April 2017))

Die 17-jährige Geuenseerin Kristina Milenkovic soll mithelfen, den Ligaerhalt zu schaffen. (Bild: Pius Amrein (Schenkon, 6. April 2017))

Aufschlagen, retournieren, aufschlagen, retournieren, immer wieder. Und zwischendurch Anweisungen von Trainer Michael Birner entgegennehmen. Sursees Interclub-Spielerinnen bereiteten sich intensiv auf ihr grosses Saisonziel vor, denn morgen Dienstag beginnt das Abenteuer NLA. Mit dem letztjährigen NLB-Meistertitel holten sich die Surentalerinnen die Promotion. Das Team nimmt die Herausforderung an und sorgt nun dafür, dass in der obersten Klasse wieder mit sechs Mannschaften gespielt wird.

Für den letzten Schliff nach Prag ins Trainingslager

Den letzten Schliff holten sich die Surseer Akteurinnen letzte Woche in einem Trainingslager in Prag. Zwei Ziele hat sich der 39-jährige, in Schenkon wohnhafte Trainer Michael Birner vorgenommen. «Wir wollen den Ligaerhalt sichern. Zudem sollen unsere jungen Spielerinnen Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln.» Angesprochen sind hier vor allem die clubeigenen Talente, die 14-jährige Kiara Cvetkovic (Geuensee) und Kristina Milenkovic (17, Sursee). Das Duo hat auf die kürzlich stattgefundenen Junioren-Schweizer-Meisterschaften verzichtet und absolvierte stattdessen ein Turnier in Serbien. Beide schieden in der ersten Runde des Hauptturniers aus. Kiara Cvetkovic musste dabei die Qualifikation bestreiten und entschied alle drei Spiele zu ihren Gunsten. «Das war schon eine gute Leistung», fand Birner lobende Worte.

Sursee hat sich für die Interclub-NLA-Saison mit drei Ausländerinnen verstärkt (siehe Ausgabe vom 24. Juli). Aus Tschechien kommt Tereza Martincova (23), die letzte Woche in Nanchang (China) im Einsatz stand und in den Achtelfinals ausschied. Sie wird zurzeit im WTA-Ranking auf Position 221 geführt. Verpflichtet wurde auch Kristina Kucova. Die slowakische Fed-Cup-Spielerin war im September 2016 auf Rang 71 positioniert. Wegen einer Verletzung fiel sie im Ranking zurück und belegt zurzeit Nummer 361. Komplettiert wird das Trio durch deren Landsfrau Chantal Skamlova (368), die als Doppelspezialistin gilt.

Patty Schnyder in einem gegnerischen Team

Michael Birner kann ansonsten auf die letztjährige Aufsteigercrew mit den einheimischen Spielerinnen zählen, mit Ausnahme von Leonie Küng (Beringen bei Schaffhausen). Die Juniorinnen-Finalistin von Wimbledon ist bei Centre Sportif de Cologny auf der Kaderliste, ebenso wie auch Patty Schnyder. Dafür ist Leonie Küngs 15-jährige Schwester Lisa wie im letzten Jahr bei Sursee dabei.

Mit dem ersten Spiel morgen Dienstag auswärts gegen Centre Sportif de Cologny bekommen es die Luzernerinnen mit einem der Favoriten und dem Schweizer Meister von 2016 zu tun. Bei der Surseer NLA-Premiere vor eigenem Publikum ist am 2. August der amtierende Schweizer Meister Grasshopper ZH zu Gast. Um das Ziel Ligaerhalt zu bewerkstelligen, gilt es, mindestens Platz 5 zu erreichen. Am meisten Punkte kann sich Sursee gegen Geneva Country Club ausrechnen, denn der liegt in Reichweite. Dieser gastiert am Samstag, 4. August, auf der Surseer Tennisanlage. Eine Affiche, die durchaus ein Tennisfest versprechen könnte.

Das Surseer Team: Tereza Martincova (N1.6, CZE, 23 Jahre), Kristina Kucova (N1.10, SVK, 28), Chantal Skamlova (N2.11, SVK, 24), Kristina Milenkovic (N3.32, SUI, 17), Anna Vrbenska (N3.35, CZE, 21), Kiara Cvetkovic (N3.45, SUI, 14), Karin Hechenberger (N4.52, SUI, 30), Lisa Küng (N4.70, SUI, 15), Corina Christener (R1, SUI, 28, Captain.)

Die NLA-Teams: Chiasso, Centre Sportif de Cologny, Geneva Country Club, Grasshopper ZH (Schweizer Meister), Nyon (mit Timea Bacsinszky), Sursee (Aufsteiger).

Modus: Jede Mannschaft bestreitet in der Vorrunde fünf Spiele. Gespielt werden pro Begegnung vier Einzel und zwei Doppel. Erlaubt ist der Einsatz von jeweils zwei Ausländerinnen. Die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 bestreiten am 11./12. August in Zürich die Finalrunde. Der Letztplatzierte steigt ab.

Das Programm der Surseerinnen.Dienstag, 31. Juli: Centre Sportif de Cologny – Sursee. – Donnerstag, 2. August: Sursee – Grasshopper ZH. – Samstag, 4. August: Sursee – Geneva Country Club. – Sonntag, 5. August: Chiasso – Sursee. Dienstag, 7. August: Nyon – Sursee.

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