Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Tim Distel feiert Jubiläum beim EHC Sursee mit Kantersieg

Tim Distel ist die treue Seele beim Zweitligisten EHC Sursee. Der 29-jährige Verteidiger spielt bereits die 14. Saison im Fanionteam.
Michael Wyss
«An meinem Geburtstag möchte ich mit dem Team auf die Playoffs anstossen»: Tim Distel, Verteidiger des EHC Sursee

«An meinem Geburtstag möchte ich mit dem Team auf die Playoffs anstossen»: Tim Distel, Verteidiger des EHC Sursee

«Ich wusste nicht einmal, dass ich ein Jubiläum habe. Ich wurde von unserem Captain darauf aufmerksam gemacht», so Tim Distel. Der Verteidiger, der in Sursee aufwuchs und wohnt, konnte am Samstag im Spiel gegen Seewen sein 200. Spiel für das Surseer Fanionteam bestreiten. «Das Spiel wird mir in bester Erinnerung bleiben, sicher auch, weil wir Seewen 8:1 besiegten und wichtige Punkte holten.» Es waren Big-Points, wie der Blick auf die Tabelle zeigt. «Wir wussten, dass gegen die Schwyzer nur der Sieg zählt angesichts der unbequemen Situation am Playoffstrich.» Sursee zittert um die Playoffs (Top 8). Die Surentaler, die nach der Promotion die zweite Spielzeit in der 2. Liga spielen, streiten sich nun drei Runden vor Qualifikationsende mit Chiasso (18), Zug (18) und Dielsdorf-Niederhasli (19) um das achte und letzte Playoff-Ticket. Distel: «Wir können es packen, denn wir sind unter unserem Wert in der Tabelle klassiert. Wir waren besser, als es einige Resultate vermuten lassen. Nun müssen wir mental stark sein und im Kollektiv überzeugen.» Mit Bellinzona (a), Küssnacht (a) und Luzern (h) warten allerdings happige Gegner. Ausgerechnet die Top-3-Teams, die noch um den Gruppensieg buhlen. Distel: «Wir sind Aussenseiter, das liegt uns. Wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir auch gegen einen der ganz Grossen dieser Liga punkten.»

Dank Vater zum Eishockey

Die Freude zum Eishockey entdeckte Distel, der im Bereich Human Resources (Personalwesen) seinen Lebensunterhalt verdient, beim früheren Schlittschuh Club Luzern (SCL). «Mein Vater brachte mich zum Eishockey. Er wuchs im Luzerner Sternmatt-Quartier auf, in der Nähe der Eishalle Tribschen. Er war beim SCL auch Nachwuchstrainer und wir gingen früher immer von unserem Wohnort Sursee nach Luzern zum Eislauf und ‹Chneblen›. So entdeckte ich die Freude zum Eishockey.»

Mit dem Neubau der Eishalle in Sursee im Jahr 1999 wechselte Distel dann nach Sursee. Und hier blieb der Verteidiger auch. «Ich konnte mit 15 Jahren erstmals in der ersten Mannschaft mittrainieren und durfte mit ins Trainingslager. Nun spiele ich die 14. Saison in der ersten Mannschaft und erlebte von der 4. bis zur 2. Liga alles mit. Der Verein ist mir ans Herz gewachsen.» Wie wichtig ist, dass Sursee in der 2. Liga bleibt? «Das ist schon von grosser Wichtigkeit für uns. Mit der Playoff-Teilnahme könnten wir die neue Saison planen. Mit einem 2.-Liga-Team hat man einfach mehr Perspektiven. Viele Spieler, gerade auch Nachwuchsspieler, können im Verein gehalten werden, wenn man gutes regionales Eishockey anbieten kann. Hier können sie sich weiterentwickeln und Erfahrungen sammeln. In der 3. Liga verschwindet man in die Anonymität.» Übrigens: Distel feiert am Sonntag, 27. Januar, einen Tag nach dem letzten Qualifikationsspiel gegen Luzern, seinen 30. Geburtstag. «Ich hoffe natürlich, doppelt zu feiern. Nebst meinem Geburtstag möchte ich mit dem Team auf die Playoffs anstossen.»

2. Liga, Gruppe 1

15. Runde: Seetal – Bellinzona 1:5. Luzern – Wallisellen 5:4 n. P. Sursee – Seewen 8:1. Chiasso – Küssnacht 7:4. Zug – Dielsdorf 3:4. – Rangliste (alle 15 Spiele): 1. Luzern 33 (75:42). 2. Bellinzona 32 (73:46). 3. Küssnacht 29 (70:56). 4. Wallisellen 28 (68:54). 5. Seetal 23 (52:52.). 6. Dielsdorf/Niederhasli 19 (40:51). 7. Sursee 18 (53:54). 8. Zug 18 (47:54). 9. Chiasso 18 (48:70). 10. Seewen 7 (29:76).

Seetal – Bellinzona 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) Iceline. – 100 Zuschauer. – SR Schoch/Stobbies. – Tore: 11. 0:1. 21. 0:2. 35. 0:3. 43. Frey (Burger) 1:3. 58. 1:4. 58. 1:5.

Luzern – Wallisell. 5:4 (1:1, 1:3, 2:0, 1:0) n. P. Eiszentrum. – 250 Zuschauer. – SR Del Grosso/Bianchi. – Tore: 14. 0:1. 20. Gabathuler 1:1. 21. 1:2. 28. 1:3. 30. 1:4. 40. Matter (Burkart) 2:4. 51. Gogolka 3:4. 53. Martschini 4:4.

Sursee – Seewen 8:1 (1:0, 3:1, 4:0) Eishalle. – 90 Zuschauer. – SR Lamers/Blasbalg. – Tore: 18. Schmerda (Bosshard, Zürcher) 1:0. 22. Schmerda (Distel) 2:0. 22. Schnüriger (Achermann) 2:1. 30. Zürcher (Schmerda, Distel) 3:1. 35. Zürcher (Schmerda, Kiser) 4:1. 45. Schnyder 5:1. 50. Zürcher (Schmerda, Kiser) 6:1. 59. Schmerda (Kiser, Mathys) 7:1. 59. Meier (Schnyder) 8:1.

Chiasso – Küssnacht 7:4 (2:1, 4:3, 1:0) Centro Sportivo. – 70 Zuschauer. – SR Bucher/Bertolo. – Tore: 5. 1:0. 10. 2:0. 13. Lorez (Sarnovsky) 2:1. 21. 3:1. 23. Nideröst (Sarnovsky, Müller) 3:2. 27. 4:2. 28. 5:2. 34. Lorez (Müller, Nideröst) 5:3. 36. Steiger (Flury, Nideröst) 5:4. 40. 6:4. 44. 7:4.

Zug – Dielsdorf-Niederh. 3:4 (3:1, 0:3, 0:0) Academy Arena. – 70 Zuschauer. – SR Chevalley, Gubser. – Tore: 5. Blaser (Eisenegger, Arnold) 1:0. 7. Blaser 2:0. 7. 2:1. 9. Blaser (Eisenegger, Burket) 3:1. 33. 3:2. 36. 3:3. 39. 3:4.

Nächste Runde Samstag: Wallisellen – Küssnacht (17.15 Eiszentrum Spöde). Seetal – Luzern (19.45, Iceline Südi, Hochdorf). Chiasso – Zug (20.00). Seewen – Dielsdorf-Niederhasli, (20.15, Zingel). – Sonntag: Bellinzona – Sursee (16.45, Centro Sportivo).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.