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Die Lage der Altdorfer Handballer ist ungemütlich, aber nicht hoffnungslos

Der KTV Altdorf braucht dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Allerdings wartet als nächstes mit Solothurn erneut ein Gegner, der zu favorisieren ist, aber zuletzt geschwächelt hat.
Urs Hanhart
Amer Zildzic (am Ball) ist eine Schlüsselfigur im Altdorfer Spiel. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Februar 2019)

Amer Zildzic (am Ball) ist eine Schlüsselfigur im Altdorfer Spiel. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. Februar 2019)

Seit dem Start der NLB-Rückrunde läuft so ziemlich alles gegen die Altdorfer. Durch den Überraschungserfolg des vormaligen Schlusslichts Emmen in Biel ist die KTV-Truppe ganz ans Tabellenende abgerutscht. Immerhin ist die Situation zwar ungemütlich und bedrohlich, aber noch keineswegs hoffnungslos. Der Rückstand auf den rettenden zwölften Platz, der momentan von der SG Yellow/Pfadi Winterthur eingenommen wird, beträgt erst zwei Punkte. Auch Biel, das an elfter Stelle liegt, befindet sich mit drei Zählern Vorsprung durchaus noch in Reichweite.

Sowohl Yellow/Pfadi als auch Biel dürften in der nächsten Runde kaum zu weiteren Punkten kommen, treffen doch beide auf absolute Spitzenteams. Die Seeländer bekommen es mit dem Tabellenzweiten Stäfa zu tun und Yellow/Pfadi mit dem Ranglistendritten Kadetten Schaffhausen. Altdorf winkt also die Chance, am Wochenende den Abstand zu verkürzen. Dazu braucht es allerdings eine Topleistung, denn die Urner haben morgen (17 Uhr) auswärts gegen den Tabellensiebten Solothurn anzutreten.

Das ist zwar ein starker, aber sicherlich nicht unschlagbarer Gegner. Im Meisterschaftshinspiel, das Mitte September ausgetragen wurde und mit einer 24:28-Niederlage der Gelb-Schwarzen endete, war der Leistungsunterschied jedenfalls nur gering. Damals betrug der Abstand bis in die Schlussphase hinein nur zwei Tore. «Individuelle Fehler in den dümmsten Momenten haben uns in diesem Spiel durchaus mögliche Punkte gekostet. Zudem fehlte die nötige Konstanz, um einen Gegner dieses Kalibers besiegen zu können», bilanzierte Altdorfs Coach Marc Fallegger nach dem ersten Duell mit Solothurn.

Fehler- und Strafenquote zu hoch bei den Altdorfern

Inzwischen sind fast fünf Monate verstrichen, und die Probleme sind immer noch dieselben. Vor Wochenfrist in der Partie gegen die Kadetten Schaffhausen verzeichneten die Urschweizer ebenfalls einige Durchhänger, spielten aber phasenweise auch stark. Dadurch mussten sie ständig einem Rückstand nachrennen. Letztlich fehlte nur ganz wenig, um Punkte einzufahren. «Es sind jeweils Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob wir solche Spiele verlieren oder gewinnen. Unnötige Ballverluste und zum Teil sehr unglückliche Gegentreffer haben sich gegen die Kadetten leider summiert», sagte Trainer Sebastian Munzert nach der knappen 26:27-Niederlage gegen die Schaffhauser Espoirs-Truppe. Klar ist, dass die Fehlerquote reduziert und künftig auch disziplinierter gespielt werden muss. In den letzten beiden Partien handelten sich Innerschweizer relativ viele Zwei-Minuten-Strafen ein, die den an sich guten Rhythmus brachen.

Falls es gelingt, an die Leistung des Kadetten-Spiels anzuknüpfen und gleichzeitig die Fehlerquote zu reduzieren, hat Altdorf sicherlich das Zeug, in Solothurn etwas Zählbares zu holen. Die Solothurner haben nach einem sehr guten Saisonstart inzwischen etwas nachgelassen und sind in der aktuellen Form durchaus zu packen. In den letzten drei Runden setzte es für dieses Team zwei unerwartete Niederlagen gegen die beiden Underdogs Wädenswil/Horgen und Steffisburg ab.

Hinweis

Handball. Männer, NLB. Samstag: SG Solothurn – Altdorf (17.00, CIS).

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