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Unihockey Ad Astra Sarnen dreht Playoff-Serie und zieht in die NLA-Aufstiegsspiele ein

Mit dem Rücken zur Wand gelingen Ad Astra zwei Siege in Folge gegen Langenthal Aarwangen. Damit entscheiden die Sarner die Playoff-Halbfinalserie für sich und stehen erneut an der Schwelle zur NLA.
Robin Markströms Jubel nach dem 4:4 Ausgleichstreffer im vierten Spiel in Langenthal. Bild: Simon Abächerli (16. März 2019)

Robin Markströms Jubel nach dem 4:4 Ausgleichstreffer im vierten Spiel in Langenthal. Bild: Simon Abächerli (16. März 2019)

(jh) In diesem entscheidenden fünften Spiel am Sonntag war Ad Astra Sarnen von Anfang an bereit. Nach einer kleinen Druckphase konnte Markström nach einem Freistoss das Heimteam in der siebten Minute in Führung bringen. Diese gaben die Obwaldner bis zum Spielschluss nicht mehr her. «Diesmal haben wir uns mit einer Willens- und Teamleistung den Sieg verdient», freute sich Marco Schöni. Das Rezept zu diesem Erfolg war gemäss Schöni ein einfaches: «Wir haben hinten aufopferungsvoll gekämpft, viele Schüsse geblockt und ihnen nur wenig Raum gegeben. Dies war der Schlüssel zum Erfolg. Vorne sind wir immer für ein paar Tore gut.» Wie reife Äpfel fielen diese zwar nicht, aber das war auch nicht nötig. Das 2:0 fiel nach einem Effort von Cornel von Wyl, der einen Abpraller über die Linie drücken konnte. Kurz darauf kamen die Langenthaler zu ihrem ersten Treffer, Akeret traf sehenswert per Volley zum 2:1. Es sollte der einzige Treffer der Gäste an diesem Abend bleiben. Den 2-Tore-Vorsprung stellte Cornel von Wyl per Weitschuss kurz nach Spielmitte wieder her.

Im Schlussdrittel wurde es nicht mehr brenzlig, Ad Astra liess es sich nicht mehr nehmen, wie schon im Vorjahr in die Aufstiegsspiele zur NLA einzuziehen. Dort treffen die Sarner für einmal nicht auf den UHC Thun, sondern auf die Kloten-Bülach Jets. Los geht die best-of-7 Serie um einen Platz in der NLA am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel in Sarnen. Marco Schöni freut sich auf die bevorstehenden Aufstiegsspiele: «Jetzt folgt die Belohnung für eine bislang sehr gute Saison. Wir glauben absolut an unsere Chance und werden topmotiviert in diese Serie steigen.»

Verlängerung im vierten Spiel

Die Anzeichen standen am Samstag auf Saisonende für Ad Astra Sarnen, als Romain Beaud in der 26. Minute nach einem Freistoss das 3:0 für das Heimteam erzielen konnte. Sarnen-Coach Vehanen sah sich darum schon früh genötigt, sein Timeout zu beziehen. «Bis zu diesem Zeitpunkt ist uns in diesem Spiel nicht wirklich viel gelungen», wusste auch Marco Schöni. Neben einer kleinen Moralpredigt stellte Vehanen auch die Linien leicht um. Die Hoffnung zurück in die Reihen der Sarner brachte Markströms 1:3 bei Spielmitte, nachdem ULA wenige Sekunden vorher eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatte. Als dann Abegg nach einer Freistossvariante zwei Minuten später Niklaus im erneut bezwingen konnte, kehrte der Glauben definitiv zurück in den Reihen der Gäste. Gebremst wurden die Obwaldner dann durch eine Strafe gegen Marco Schöni, die Beaud für die Langenthaler auszunutzen vermochte. Da aber Boschung nur wenige Sekunden später die Reaktion darauf bereit hatte, betrug die Hypothek für Ad Astra zur zweiten Pause lediglich ein Tor.

Im Schlussdrittel agierten beide Teams vorsichtiger – im Wissen darum, dass der nächste Treffer ein sehr wichtiger sein würde. Als sich Vehanen vermutlich bereits Gedanken darüber gemacht hat, wann er Britschgi durch einen sechsten Feldspieler ersetzen würde, fiel der Ausgleich doch noch. Verteidiger Robin Markström ging bei einem Konterangriff mit nach vorne und traf mit einem abgelenkten Schuss zum vielumjubelten 4:4. Damit ging auch das zweite Spiel der Serie in Langenthal in die Verlängerung. Marco Schöni war es schliesslich vorbehalten, Ad Astra zum Sieg zu schiessen. Nach einem Abschluss von Markström liess er vor dem gegnerischen Tor nicht locker und würgte den Abpraller irgendwie über die Linie. «Wie der Ball rein ging, ist völlig egal. Hauptsache er ging rein», freute sich der Torschütze nach Spielschluss. «Jetzt gilt es schnell runterzufahren und uns zu erholen, damit wir morgen im Entscheidungsspiel von Anfang an bereit sind.» Und das war Ad Astra Sarnen dann tatsächlich.

Langenthal Aarwangen – Sarnen 4:5 n. V. (1:0, 3:3, 0:1, 0:1)
Kreuzfeld, Langenthal. – 502 Zuschauer. – SR Brechbühler/Ambühl. – Tore: 6. Gloor (Dätwyler) 1:0. 21. Mühlethaler (Eggerschwiler) 2:0. 26. Beaud (Eggerschwiler) 3:0. 30. Markström (Eronen) 3:1. 32. Abegg (Liikanen) 3:2. 37:12 Beaud (Mühlethaler/Ausschluss M. Schöni) 4:2. 37:21 Boschung (Liikanen) 4:3. 57. Markström (C. von Wyl) 4:4. 67. M. Schöni (Markström) 4:5. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Langenthal; 1-mal 2 Minuten gegen Sarnen. – Sarnen: Britschgi; Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; Pass; B. von Wyl, C. von Wyl, R. Schöni; Abegg, Boschung, Liikanen; Dubacher, Zurmühle, Eronen; M. Schöni. – Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, J. von Wyl, Durot und Bitterli (alle Ersatz). 26. Timeout Sarnen.

Sarnen – Langenthal 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Dreifachhalle. – 520 Zuschauer. – SR Ambühl/Brechbühler. – Tore: 7. Markström (Schöni) 1:0. 24. Höltschi (C. von Wyl) 2:0. 24. Akeret 2:1. 31. C. von Wyl (Markström) 3:1. 43. Liikanen (Abegg) 4:1. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen. 2mal 2 Minuten gegen Langenthal Aarwangen.

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