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Uris Rollhockeyaner kommen in Thun mit einem blauen Auge davon

Der RHC Uri holt im Berner Oberland bei der 5:7-Niederlage nach Verlängerung immerhin noch einen Punkt. Für einmal sticht der sonstige Trumpf Felipe Sturla nicht.
Joshua Imhof (Mitte) erzielt gegen Thunerstern drei Tore. Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 2. Dezember 2018)

Joshua Imhof (Mitte) erzielt gegen Thunerstern drei Tore. Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 2. Dezember 2018)

Mit Ach und Krach retteten sich die Urner zum Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Zehn Minuten vor Schluss beim Spielstand von 3:5 aus Urner Sicht deutete wenig darauf hin, dass ihnen dieses Kunststück noch gelingen würde. Doch Joshua Imhof brachte sieben Minuten vor Ablauf der Uhr seine Farben zurück. Uri-Captain Michael Gerig erkämpfte sich in der Ecke die Kugel, zog vors Tor und bediente seinen Teamkameraden mustergültig. Zwei Minuten später kam es gar noch besser. Mit einem Schuss von der Mittellinie in die rechte hohe Ecke traf erneut Joshua Imhof. Er profitierte davon, dass im Strafraum viel Verkehr herrschte und der Thuner Torhüter den Ball, wenn überhaupt, sehr spät kommen sah.

Die Urner führten mit 2:1 und 3:2

Die Partie wog nun hin und her. Die beste Möglichkeit der Urner vergab Michael Gerig. Matteo Gasser lancierte den Altmeister mustergültig, so dass Gerig mutterseelenallein auf den Thuner Torhüter losziehen konnte. Der Angreifer reüssierte allerdings nicht. Im direkten Gegenstoss trafen die Berner Oberländer nur die Torumrandung. Als die Unparteiischen das Spiel nach 50 Minuten beim Stand von 5:5 abpfiffen, war klar, dass die Urner mindestens mit einem Punkt nach Hause fahren würden.

Über das ganze Spiel gesehen war dies zwar nicht unverdient, schliesslich führten die Urner zuerst 2:1 und später 3:2, bevor Thun das Spiel bis zehn Minuten vor Ende zum erwähnten 3:5 drehten, dennoch haftet dem Punktgewinn etwas Schmeichelhaftes an. So richtig auf Touren kam das Team von Simon Von Allmen in diesem Spiel nämlich nicht. Insbesondere Toptorjäger Felipe Sturla zog nicht seinen besten Tag ein und blieb ohne Tor. Der Italiener, der normalerweise in jedem Spiel trifft, blieb blass und fiel hauptsächlich mit Schiedsrichterdiskussionen auf.

In der Verlängerung sicherte sich Thun verdientermassen den zweiten Punkt. Das 6:5 fiel fünf Sekunden vor Ende der ersten Verlängerung. Die Berner Oberländer nutzten eine Kontermöglichkeit aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit der Verlängerung musste der sonst sichere Urner Rückhalt Marc Blöchlinger erneut hinter sich greifen. In den verbleibenden vier Minuten gelang den Urnern keine Reaktion mehr. Unter anderem auch deshalb, weil mit Felipe Sturla ein Urner auf der Strafbank Platz nehmen musste. In Unterzahl war die geforderte Aufholjagd ein Ding der Unmöglichkeit.

Für die Urner geht es Schlag auf Schlag weiter. Nächsten Sonntag gastiert mit Wimmis ein direkter Konkurrent um einen Playoffplatz in Seedorf. Das Spiel startet um 16.00 Uhr. (ji)

Thunerstern – RHC Uri 7:5 (2:3) n. V.

MUR-Halle Thun. – 150 Zuschauer. – Uri: Marc Blöchlinger, Felipe Sturla, Matteo Gasser (1), Tim Aschwanden, Remo Schuler, Nicola Imhof, Joshua Imhof (3), Michael Gerig (1), Marcel Greimel. – Bemerkung: Uri ohne André Costa (verletzt).

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