Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Uris Rollhockeyaner spielen gegen Genf um einen Playoff-Platz

Das NLA-Spiel des RHC Uri gegen Genf verspricht Hochspannung. Wollen die Urner den Playoff-Platz verteidigen, muss am Samstag in Seedorf ein Sieg her.
Laboriert an einer Handverletzung: Felipe Sturla. (Bild: Urs Hanhart)

Laboriert an einer Handverletzung: Felipe Sturla. (Bild: Urs Hanhart)

(ji) Das bevorstehende NLA-Spiel des RHC Uri daheim gegen Genf verspricht Hochspannung. Die Urner stehen zurzeit auf Rang 4 und wären damit für die Playoffs qualifiziert. Gleich dahinter folgt mit dem RHC Genf allerdings ein Team, das gleich viele Punkte aufweist, aber ein Spiel mehr absolviert hat. Wollen die Urner den Playoff-Platz verteidigen, muss morgen Samstag ein Sieg her.

Kein leichtes Unterfangen, wie Uri im Hinspiel erfahren musste. Die beiden Teams lieferten sich einen regelrechten Abnützungskampf. Die reguläre Spielzeit endete 1:1. Nach Ende der Verlängerung stand es 3:3. Letztlich gewannen die Calvinstädter nach dem Penaltyschiessen. Ein Sieg wäre deshalb nicht nur richtungsweisend für die Playoffs, sondern auch gleichbedeutend mit einer geglückten Revanche.

Genfer sind torgefährlich bei Konteraktionen

Die Urner haben das spielfreie Wochenende genutzt, um Genf auf Video zu studieren. Das Team von Trainer Simon von Allmen wird dabei erkannt haben, dass Genf in taktischer Hinsicht keine Übermannschaft ist. Die Torerfolge resultieren zumeist aus Konteraktionen. Aus dem Spiel heraus droht die grösste Gefahr mit Distanzschüssen. Die Urner werden deshalb gut daran tun, diese wenn möglich zu unterbinden oder zumindest abzublocken. Uri-Trainer Simon von Allmen meint dazu: «Wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir gewillt sein, Schmerzen in Kauf zu nehmen und uns in jeden Schuss zu werfen.» Kleinste Nachlässigkeiten werden bestraft, wie die Urner im Hinspiel erfahren mussten. 17 Sekunden vor Ende der Verlängerung traten die Urner einem Weitschuss nicht energisch genug entgegen und schon schlug es hinter Torhüter Marc Blöchlinger ein.

Besonders im Auge behalten müssen die Urner den Genfer Toptorschützen Guillem Coll, der über einen der besten Weit­schüsse der NLA verfügt. Bei den Urnern ist der Einsatz von Toptorschütze Felipe Sturla fraglich. Der Italiener konnte in den vergangenen Wochen nur ein sehr eingeschränktes Trainingsprogramm absolvieren. Er klagte regelmässig über Schmerzen an der Hand. Über einen valablen Ersatz verfügen die Urner nicht. Deshalb muss er wohl auch morgen Samstag auf die Zähne beissen.

Trainer Simon von Allmen blickt der Partie optimistisch entgegen: «Ich bin überzeugt von meinem Team und glaube, dass wir einen weiteren Schritt Richtung Playoffs machen werden.

Rollhockey, NLA-Männer. Samstag: RHC Uri – RHC Genf (18.00, Rollhockeyhalle Seedorf).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.