Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Die Urner Rollhockeyaner wollen in den Europacup

Der RHC Uri kann nach dem Ligaerhalt sogar noch europäisch werden. Für den Trainer gilt es, Abschied zu nehmen.
Spielertrainer Simon von Allmen (am Ball) verlässt den RHC Uri. Bild: Urs Hanhart

Spielertrainer Simon von Allmen (am Ball) verlässt den RHC Uri. Bild: Urs Hanhart

Der RHC Uri ist alle Abstiegssorgen los, weil Thunerstern am vergangenen Sonntag gegen Wimmis 1:3 verloren hat. Sowohl Uttigen als auch Thun können noch maximal mit den Urnern gleichziehen, wobei das bessere Torverhältnis in den Direktbegegnungen in beiden Konstellationen für die Urner spricht. Damit ist das absolute Minimalziel in trockenen Tüchern.

Anders sieht es für den Gegner am Freitagabend, den RHC Wimmis aus. Die Berner Oberländer lagen vor einigen Wochen noch abgeschlagen am Tabellenende und sahen schon wie der sichere Absteiger aus. Mit einem Punkt in Genf und Siegen gegen Uttigen und Thun sind die Wimmiser in der Tabelle nun aber vorgeprescht und weisen drei Punkte Abstand auf den Abstiegsplatz auf. Damit sind sie so etwas wie das Team der Stunde und der Ligaerhalt ist zum Greifen nah. Mit einem Sieg am Freitag könnten sie die Urner aufgrund der Tordifferenz gar überholen, was deren Europacupträume zerstören würde. Deshalb wird Uri-Trainer Simon von Allmen auch keine «B-Truppe» aufbieten: «Wir sind es uns und unseren Zuschauern schuldig, dass wir am Freitag das Spiel gewinnen und so einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Experimente werde ich keine machen. Zumal wir auch den Abstiegskampf nicht verfälschen wollen.»

Viel Kompetenz ins Urnerland mitgebracht

Für Simon von Allmen wird es der letzte Auftritt an der Bande der Urner sein. Seinen Abgang, der auf berufliche Gründe zurückzuführen ist, hatte er dem Team bereits vor Beginn der Abstiegsrunde kommuniziert. Der Thuner wird den Urnern zweifellos fehlen. Der frühere Schweizer Meister, Cupsieger und Captain der Nationalmannschaft brachte eine Rollhockey-Kompetenz mit, die seine Vorgänger in diesem Ausmass nicht hatten. Doch nicht nur an der Bande spielte er eine wichtige Rolle. Als die Verletzungssorgen bei den Urnern in den letzten Monaten akut wurden, zögerte er zum Wohle des Teams keine Sekunde, nach einem Jahr Unterbruch selber wieder die Rollschuhe zu schnüren und auch als Spieler zum Ligaerhalt beizutragen. Diesen Beitrag leistete er zweifellos. Beim wichtigen 7:4-Sieg in Uttigen steuerte der Altmeister zwei Treffer bei. Auch am Schluss bleibt er ganz der bescheidene Sportsmann, als den man ihn im Urnerland kennen und schätzen lernte: «Am Freitag zählt einzig das Spiel. Über alles andere mache ich mir keine Gedanken.»

Bei den Urnern wird Michael Gerig ferienbedingt fehlen. Dafür dürfte Adrian Briker nach Abschluss der Rekrutenschule wieder zum Team stossen. (ji)

Hinweis

Rollhockey, NLA-Männer. Heute: RHC Uri – RHC Wimmis (20.30, Rollhockeyhalle, Seedorf).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.