Uris Rollhockeyaner hoffen im Cup auf eine Überraschung

Am Samstag (18.00, Rollhockeyhalle Seedorf) trifft der RHC Uri im Cup-Viertelfinal auf Diessbach.

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Uri-Goalie Marc Blöchlinger (Mitte) dürfte gegen Diessbach einiges zu tun bekommen.

Uri-Goalie Marc Blöchlinger (Mitte) dürfte gegen Diessbach einiges zu tun bekommen.

Bild: Kurt Briker

Nachdem das Meisterschaftsspiel gegen den RSC Uttigen am vergangenen Samstag infolge des Corona-Virus abgesagt werden musste, hat der RHC Uri die Freigabe zur Durchführung des Cupspiels gegen den RHC Diessbach erhalten, sodass die Partie am kommenden Samstag nach aktuellem Stand durchgeführt werden kann. Bei einem Sieg wären die Urner für das Final-4-Turnier Ende März in Genf qualifiziert, was einem grossen Erfolg gleich käme.

Mit dem RHC Diessbach wartet vorher aber eine gewaltige Hürde auf die Innerschweizer. Der aktuelle Meisterschaftszweite steigt als klarer Favorit in das Spiel vom Samstag. Alles andere als ein Sieg wäre eine faustdicke Überraschung. Die Seeländer zeigen sich diese Saison zwar insofern als Wundertüte, als dass auf klare Siege immer wieder unerwartete Niederlagen folgten, letztlich verfügen sie aber unbestreitbar über jede Menge Qualität im Kader, die es ihnen ermöglicht, an einem guten Tag jeden Gegner zu schlagen. Besondere Erwähnung verdient dabei Diessbachs Pascal Kissling. Nachdem er die ersten Saisonspiele noch verletzungsbedingt gefehlt hatte, steht er nun an erster Stelle in der Torschützenliste. Der Torjäger hat in zehn Spielen sensationelle 28 Treffer erzielt. Nicht von ungefähr sagt Uri-Trainer Carlos Sturla deshalb: «Diessbach besteht zwar nicht nur aus Pascal Kissling, aber wenn wir ihn nicht im Griff haben, wird es schwer bis unmöglich in den Halbfinal einzuziehen.»

Im letzten Spiel erzielte Kissling vier Tore gegen Uri

Wie es gerade nicht geht, haben die Urner im Meisterschaftsspiel im Seeland erfahren. Bei der 4:6-Niederlage erzielte Kissling allein vier Treffer. Allen voran die Urner Hintermannschaft dürfte angesichts der Offensivpower der Gäste gefordert sein. Nicht ganz einfach, haben die Urner bislang doch am meisten Gegentore aller Teams erhalten.

Schwarzmalen will Sturla aber noch lange nicht: «Wir werden alles in die Waagschale werfen und versuchen, mit einer kämpferischen Leistung eine Überraschung zu schaffen.» Schliesslich weiss auch er, dass der Cup seine eigenen Gesetze schreibt. Bei den Urnern dürften abgesehen von Nicola Imhof, der nach wie vor an einer Schulterverletzung laboriert, alle Spieler an Board sein. (ji)

Infolge des Corona-Cirus wird der RHC Uri beim Betreten der Rollhockeyhalle die Kontaktdaten der Zuschauer erfassen. Sollten Sie sich krank fühlen (Fieber, Husten) oder zuletzt in eines der betroffenen Gebiete gereist sein, bittet Sie der RHC Uri, dem Spiel fernzubleiben.