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Verjüngungskur beim FC Hergiswil, mit dem Ligaerhalt soll es trotzdem klappen

Beim FC Hergiswil (2. Liga inter) gingen arrivierte Spieler, junge Akteure kamen. Das Saisonziel der Nidwaldner bleibt aber das gleiche.
Ruedi Vollenwyder
Jascha Joller wechselte vom FC Alpnach über die Kantonsgrenze zu Hergiswil. Bild: Manuela Jans-Koch (Adligenswil, 29. September 2018)

Jascha Joller wechselte vom FC Alpnach über die Kantonsgrenze zu Hergiswil. Bild: Manuela Jans-Koch (Adligenswil, 29. September 2018)

So weit auf die Äste hinaus wie in der letzten Saison wollen die Hergiswiler in der neuen Spielzeit nicht mehr klettern. Nur dank einem Rückzug eines Westschweizer Vereins stürzte das Team um Trainer Marc Odermatt nicht in die 2. Liga regional ab. Hat er aus dem letztjährigen Geknorze etwas gelernt oder Ideen, um mit der Mannschaft nicht wieder in eine solche stressige Situation zu kommen? «Nein, spezielle Ideen habe ich keine. Zauberworte oder einen glitzernden Zauberstab auch nicht. Wir nehmen jetzt die zehnte Saison in Angriff. Und in dieser Epoche geriet Hergiswil in manchen Negativstrudel, hat aber auch positive Momente erlebt. Der Zeiger steht wieder auf null.» Das Ziel bleibt das gleiche, wie in der vergangenen Saison: Der FC Hergiswil will in erster Linie den Liga­erhalt schaffen.

Auf die neue Saison hin hat sich kadermässig beim FC Hergiswil einiges getan. Langjährige Spieler wie Silvan Sager, Flavio Weber, Florian Eberhard verliessen den Verein. Junge Wilde stiessen zum Team. Nicht ein zu krasser Umbau? «Von der menschlichen Seite her sicher. Da gibt’s nichts zu diskutieren. Und auch deren fussballerische Klasse kann man nicht gleichwertig aufwiegen. Diese Wechsel sind aber natürliche Fluktuationen und waren voraussehbar. Jetzt müssen eben andere routinierte Spieler wie Yves Erni, Luca Mombelli, Devin und Andrin Arnold oder Rückkehrer Jan Walker diese Leitaufgaben übernehmen und das Team führen.» Er zweifelt keinen Moment daran, dass den Routiniers dies gelingen wird. Marc Odermatt sieht in diesen Wechseln im Kader sogar viele positive Aspekte. «Unsere neuen jungen Wilden beleben meine Mannschaft. Wenn bei ihnen die Einstellung stimmt und sie sich dem Hobby Fussball unterordnen, dann werden wir an ihnen noch viel Freude haben. Sie brauchen allerdings noch Zeit, um sich einzuleben.»

Endlich einmal gegen Willisau gewinnen

Nach einem letzten Vorbereitungsfeuerwerk (12:1-Sieg gegen den 3.-Liga-Spitzenclub FC Horw) trifft der FC Hergiswil im Startspiel auf den FC Willisau (Samstag, 17 Uhr, Grossmatt). In dieser Partie haben die Nidwaldner eine klare Zielvorgabe. «In der abgelaufenen Saison mussten wir vier der sechs Punkte den spielstarken Willisauern mit Topskorer Christian Binde überlassen. Diesmal ist der erste Sieg fällig», meldet Marc Odermatt bestimmt. Und doppelt nach: «In der neuen Saison soll die Grossmatt zudem wieder zu einer schwer einzunehmenden Festung werden.»

Zuzüge

Michel Da Costa Goncalves (SC Dornach), Dario Pizzato (Luzerner SC), Sinan Bali (FC Eschenbach), Simon Wieland (FC Perlen-Buchrain), Jascha Joller (FC Alpnach), Jan Walker (FC Eschenbach), Ramon Egli (FC Eschenbach), Frederik Achermann (FC Alpnach), Nico Gautschi, Shan Meyer (beide SC Kriens).

Abgänge

Maximilian Marku (FC Stans), Flavio Weber (SC Kriens), Florian Eberhard (SC Kriens), Silvan Sager (FC Sursee), Timo Bertucci (FC Luzern).

Testspiele

Sarnen – Hergiswil 0:4, Stans – Hergiswil 1:2, Hochdorf – Hergiswil 0:4, Emmen – Hergiswil 2:2, Horw – Hergiswil 1:12.

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