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Fussball: Viel Spektakel zum Auftakt beim Stadtderby Littau - SCOG

Das Stadtderby verliert Littau gegen Obergeissenstein 2:4. Die Gäste zeigen sich siegeswilliger und verdienen sich diesen Erfolg.
Obergeissenstein mit Christian Mutter (rechts) stellt zum Saisonstart dem FC Littau mit Luca Baumann (Mitte) ein Bein. (Bild: Philipp Schmidli (Littau, 11. August 2018)

Obergeissenstein mit Christian Mutter (rechts) stellt zum Saisonstart dem FC Littau mit Luca Baumann (Mitte) ein Bein. (Bild: Philipp Schmidli (Littau, 11. August 2018)

«Da muss mehr kommen. Mehr Laufbereitschaft, mehr Engagement in den Zweikämpfen, mehr Biss. 30 Minuten Fussball spielen genügen nicht», zeigte sich Littaus Trainer Thomas Zwimpfer (51) nach dem 2:4-Taucher im Stadtderby gegen Obergeissenstein enttäuscht. «Dabei starteten wir gut. Nach der 1:0-Führung hatten wir genügend Möglichkeiten gehabt, das 2:0 zu markieren. Doch wir verpassten diese Chance», hat Zwimpfer festgestellt. Aufwand und Ertrag stimmten im ersten Durchgang in keinem Verhältnis. Statt 2:0 oder 3:0 in Führung liegend, stand es 1:1 nach 45 Minuten. Zwimpfer, der diese Saison neu vom 33-jährigen Aniello Merola (von Rotkreuz gekommen) an der Seitenlinie unterstützt wird, sagte weiter: «Über weite Strecken der Partie wirkten wir pomadig und spielten zu kompliziert. Das war nicht das wahre Gesicht.»

Obergeissenstein beweist mentale Stärke

Eine Reaktion muss am Samstag (folgen, wenn Küssnacht (0:1-Niederlage gegen Rotkreuz) kommt. «Wir haben ein junges Team. Es benötigt seine Zeit, bis die Automatismen funktionieren. Doch wir sind gefordert und müssen schnell punkten, das bin ich mir bewusst. Es bedingt gegen Küssnacht eine Leistungssteigerung», weiss Littaus Captain Michel Britschgi (29, Stürmer). Zwimpfer: «Wir werden unseren Weg machen und ich sehe uns bis Ende Saison in den Top 6. Das ist machbar, wenn wir unsere Qualitäten ausspielen werden und jeder Akteur seinen Job erledigt.»

Dass Obergeissenstein am Tag X bereit ist und mental stark genug ist, wenn es gewinnen muss, bewies es letzte Saison im allerletzten Spiel, als es sich die Klassenzugehörigkeit in extremis (5:1-Sieg gegen Malters) sicherte. Auch in Littau war auf die Equipe von Trainer Micha Egli (45) Verlass. Sie machte einen 0:1-Rückstand wett und sicherte sich nach einer starken zweiten Halbzeit verdient den Sieg. Egli: «Ich bin stolz auf meine Jungs. Der Sieg ist verdient, darauf können wir aufbauen.» Dabei waren die Vorbereitungs-Testspiele, wie Assistenztrainer Marco Häfliger (31) bestätigte, resultatmässig enttäuschend: «Wir verloren sämtliche vier Tests, notabene alles gegen Unterklassige. Dass wir den Schalter diesmal umlegen konnten, spricht für dieses Team. Es zeigte Charakter.» Auf die Frage nach dem Saisonziel wollte sich Egli nicht äussern: «Wir nehmen Spiel für Spiel.» Und Präsident Andy Piattini (46): «Ich möchte nicht mehr bis am Schluss zittern und hoffe, dass wir vorher alles klar machen.»

Der Vereinshöchste ist aber auch Realist: «Die Klassenzugehörigkeit ist Jahr für Jahr eine grosse Challenge für uns. Dass wir als Quartierklub in der regionalen 2. Liga vertreten sind, macht mich stolz. Es ist schön, wenn wir das noch lange geniessen können.» Am Samstag (18.00, Wartegg) trifft Obergeissenstein auf Sins. Die Freiämter, die neu vom ex-Profi Moreno Merenda (40) trainiert werden, starteten mit einer 2:4-Niederlage in Stans. «Wir wollen den Schwung aus dem Startspiel mitnehmen und gegen die Aargauer nachdoppeln», erhofft sich Häfliger.

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