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Viele Teilnehmer am Rugghubel Berglauf trotz Hitze

173 Läufer starten am diesjährigen Rugghubel Berglauf. Fast alle schaffen es ins Ziel – und beinahe gibt es einen Rekord.
Knapp am Rekord vorbei: Tagessieger Arnold Aemisegger aus Triesenberg (LIE). (Bild: Georg Infanger (Engelberg, 5. August 2018))

Knapp am Rekord vorbei: Tagessieger Arnold Aemisegger aus Triesenberg (LIE). (Bild: Georg Infanger (Engelberg, 5. August 2018))

Sonntag, Punkt 9.30 Uhr war es soweit: 173 Läuferinnen und Läufer reihten sich hinter der Startlinie mitten in der Fussgängerzone in Engelberg auf, um die neun Kilometer lange Strecke und die 1286 Höhenmeter zur Rugghubelhütte unter die Füsse zu nehmen. Und dies bei ungewöhnlich hohen Temperaturen – auch für Engelberg. Erst ab Höhe Ristis wehte ein leichter Wind, der das Laufen etwas angenehmer machte. Arnold Aemisegger liess sich von der Hitze nicht irritieren und lief als Schnellster über die Ziellinie bei der Rugghubelhütte – mit beinahe Laufbestzeit. Mit 1:00.08 Stunden blieb er nur knapp unter dem Streckenrekord von 59:11 aus dem Jahr 2016. «Es ist eindrücklich bei dieser Hitze eine solche Leistung zu zeigen», war OK-Präsident Thomas Infanger beeindruckt. Wobei er allen 171 Läufern, die sich bis ins Ziel durchkämpften, ein Kränzchen windete. Lediglich zwei Läufer mussten sich geschlagen geben und erreichten das Ziel nicht.

Viel Wasser und beliebte Schattenplätze

Hohe Temperaturen gewohnt, schien sich auch die in Aarau wohnhafte Australierin Bernadette Benson zu sein, die mit einer Zeit von 1:22.42 die schnellste Läuferin war. Die Ultraläuferin liess es sich nach der Siegerehrung nicht nehmen, gleich wieder zurückzurennen, um für ihr nächstes Langstreckenrennen bereit zu sein.

Wissend um die hohen Temperaturen am Lauftag, wies das Organisationskomitee die Samariter auf der Strecke darauf hin, besonders auf überhitzte Läufer zu achten. Gleichzeitig sorgte es für genügend Wasser auf der Strecke und insbesondere im Zielraum. Wobei dort auch die zahlreichen zusätzlichen Schattenplätze rege genutzt wurden. «Glücklicherweise hatten wir keine Unfälle oder Vorfälle wegen der Hitze. Wir sind deshalb und aufgrund der positiven Rückmeldungen vonseiten der Läufer auch mit der diesjährigen Ausgabe zufrieden», erklärte der OK-Präsident. Mit 173 Läufern blieb die Teilnehmerzahl an der 27. Ausgabe des Rugghubel Berglaufs nur knapp unter der höchsten je gezählten Teilnehmerzahl seiner Geschichte.

Für kommendes Jahr möchte das OK-Team die auf dieses Jahr neu eingeführte Kategorie stärker bewerben. So konnten die Läufer heuer erstmals in Zweierteams, der sogenannten Stafette starten. Wobei der erste Läufer die Strecke vom Start bis ins Ristis und der zweite vom Ristis zur Rugghubelhütte zu absolvieren hat. Lediglich zwei Teams nutzten das neue Angebot am Sonntag. (pd)

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