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Vier Zentralschweizer Teams lösen das Playoff-Ticket

Die 2.-Liga-Qualifikation ist beendet. Überrascht haben die Neulinge Küssnacht und Seetal mit der Playoff-Qualifikation. Sursee und Seewen kämpfen um den Ligaerhalt.
Michael Wyss
Luca Martschini, Verteidiger des HC Luzern, trifft mit seinem Team am Dienstagabend (19.30, Eiszentrum Luzern) auf Weinfelden. Bild: Michael Wyss

Luca Martschini, Verteidiger des HC Luzern, trifft mit seinem Team am Dienstagabend (19.30, Eiszentrum Luzern) auf Weinfelden. Bild: Michael Wyss

Luzern hat die erste Gruppenphase auf dem zweiten Rang beendet und trifft nun in den Playoff-Achtelfinals auf den Erstliga-Absteiger Weinfelden (7. Rang; Gruppe 2). Mit den Thurgauern trifft der HCL auf einen altbekannten Gegner. Bereits in früheren Jahren duellierten sich Weinfelden und Luzern in der 2. Liga: In der Saison 2003/04 (Halbfinal) und 2011/12 (Viertelfinal) mussten sich die Luzerner gegen die «Trauben», die damals in den Genuss des Heimvorteils kamen, geschlagen geben und schieden aus. Nun hat sich der HCL das Heimrecht gesichert.

HCL-Verteidiger Luca Martschini: «Wir wissen um unsere Qualitäten und Stärken. Wenn jeder Spieler sich auf seine Aufgabe konzentriert, diszipliniert spielt und den Siegeswillen aufbringt, werden wir vor unserem Heimpublikum siegreich starten. Ein erfolgreicher Auftakt in die Playoffs ist enorm wichtig.»

Mit Küssnacht (4. Rang) schaffte ein Liganeuling den Sprung in die Playoffs. Das Team des Trainerduos Michael Imhof/Marco Gasser sicherte sich das Heimrecht gegen Küsnacht ZH. Imhof: «Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Was sie leisteten im Jahr nach dem Aufstieg, verdient Respekt. Nun sind wir heiss auf die schönste Zeit im Leben eines Eishockeyaners.»

Sursee blickt zuversichtlich der Abstiegsrunde entgegen

Auch der zweite Aufsteiger Seetal sorgte für Positives. Die Seetaler, trainiert von Sven Trachsler/Armin Honauer, schafften den 5. Rang und dürfen sich nun mit dem Traditionsverein und dreifachen Schweizer Meister St. Moritz messen. Trachsler: «Die Playoff-Qualifikation war das Resultat harter Arbeit und viel Disziplin. Jeder Spieler hat sich stets verbessert und Fortschritte gemacht. Wir haben uns nie auf den Lorbeeren ausgeruht und zufrieden gegeben. Die Mannschaft hat sich dieses Highlight verdient und mit diesen zusätzlichen Partien belohnt. Wir freuen uns auf die Bündner.» Auch Zug schaffte als Achtplatzierter in extremis die Playoffs. Die von Alex Wirz trainierte Equipe trifft nun auf das Überraschungsteam Bassersdorf (Sieger Gruppe 2).

Sursee, das die Playoffs wegen zwei Punkte zu wenig knapp verpasste, muss sich nun in der Abstiegsrunde beweisen. Zusammen mit Seewen, Schaffhausen und St. Gallen ermitteln sie die beiden Absteiger in die 3. Liga (3. und 4. Rang). «Ich bin guten Mutes, dass wir die Klasse halten können. Wir haben in der Qualifikation mehrmals gezeigt, dass wir in diese Liga gehören. Es wird nicht einfach, aber wir können das schaffen», so Sursee-Trainer Jozef Kovácik.

2. Liga. 18. und letzte Runde: Bellinzona – Küssnacht 4:3. Dielsdorf/Niederhasli – Chiasso 6:1. Wallisellen – Seewen 11:1. Sursee – Luzern 5:6. Zug – Seetal 3:5.

Rangliste (je 18 Spiele): 1. Bellinzona 41 (85:49). 2. Luzern 40 (91:54). 3. Wallisellen 34 (90:67). 4. Küssnacht 31 (80:67). 5. Seetal 29 (63:63). 6. Dielsdorf/Niederhasli 25 (54:57). 7. Chiasso 24 (66:88). 8. Zug 20 (59:70). 9. Sursee 19 (62:69). 10. Seewen 7 (31:97).

Bellinzona – Küssnacht 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)

Centro Sportivo. – 55 Zuschauer. – SR San Pietro, Delgrosso. – Tore: 2. 1:0. 13. Müller (Nideröst) 1:1. 28. 2:1. 30. 3:1. 37. Müller (Nideröst) 3:2. 53. Müller (Stehli) 3:3. 55. 4:3.

Wallisellen – Seewen 11:1 (5:1, 4:0, 2:0)

Winterworld. – 80 Zuschauer. – SR Ehrbar, Stobbies. – Tore: 3. 1:0. 6. 2:0. 7. 3:0 10. Suter (Schnüriger) 3:1. 13. 4:1. 19. 5:1. 26. 6:1. 27. 7:1. 32. 8:1. 40. 9:1. 56. 10:1. 60. 11:1.

Sursee – Luzern 5:6 (2:3, 2:2, 1:1)

Eishalle. – 200 Zuschauer. – SR Zambonin, Langenegger. – Tore: 1. Gogolka (Gabathuler, Bednar) 0:1. 7. Blindenbacher (Meier, Koalick) 1:1. 19. Blindenbacher 2:1. 20. Kuster (Gogolka, Martschini) 2:2. 20. Gogolka (Martschini, Gabathuler) 2:3. 24. Matter (Gianmarco Guidon, Emanuel Guidon) 2:4. 26. Schnyder (Augstburger) 3:4. 26. Zürcher (Schmerda, Kiser) 4:4. 27. Matter (Burkart, Emanuel Guidon) 4:5. 44. Blindenbacher 5:5. 60. (59:55) Gianmarco Guidon (Emanuel Guidon, Kuster) 5:6.

Zug – Seetal 3:5 (1:1, 1:1, 1:3)

Academy Arena. – 75 Zuschauer. – SR Müller, Bolleter. – Tore: 6. Walker (Trachsler) 0:1. 14. Blankl (Blaser, Rojas) 1:1. 22. Elsener 2:1. 29. Zimmermann (Trachsler) 2:2. 41. Eisenegger (Blaser) 3:2. 45. Hodel (Frey) 3:3. 50. Nick (Häfliger) 3:4. 60. Zimmermann (Schwegler, Diefenbacher) 3:5.

Playoffs. Achtelfinals (Best of 5). Dienstag (1. Runde): Luzern – Weinfelden (19.30, Eiszentrum Luzern), Bassersdorf – Zug (20.30, Bossard-Arena), Küssnacht – Küsnacht ZH (20.15, Rigihalle); St. Moritz – Seetal (20.00, KEB Ludains), Bellinzona – Engiadina, Illnau/Effretikon – Dielsdorf/Niederhasli, Dürnten – Chiasso, Wallisellen – Kreuzlingen/Konstanz. – Abstiegsrunde. Mittwoch (1. Runde): Schaffhausen – Seewen (20.45, IWC-Arena), Sursee – St. Gallen (20.45, Eishalle). – Modus: Es gibt eine Hin- und Rückrunde mit 4 Partien (Rang 1 und 2 Ligaerhalt, 3 und 4 Abstieg).

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