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Tennisclub Sursee holt wenig Punkte, aber viel Goodwill

Sursees Frauen-Tennisteam zieht aus der Interclub-NLA-Saison trotz vielen Niederlagen eine positive Bilanz.
Theres Bühlmann
Die Surseerin Kristina Milenkovic wehrt sich gegen die nationale Spitzenspielerin Ylena In-Albon nach Kräften, muss sich aber schliesslich geschlagen geben. (Bild: Pius Amrein, Sursee, 6. August 2019)

Die Surseerin Kristina Milenkovic wehrt sich gegen die nationale Spitzenspielerin Ylena In-Albon nach Kräften, muss sich aber schliesslich geschlagen geben. (Bild: Pius Amrein, Sursee, 6. August 2019)

Es war gestern angerichtet, auf der Surseer Tennisanlage. Zur Austragung gelangte die letzte Runde vor den Finals im Rahmen des NLA-Interclubs. Zu Gast war die Equipe aus Nyon, bei der mit Timea Bacsinszky, sie war gestern nicht dabei, Conny Perrin und Ylena In-Albon nationale Grössen auf der Kaderliste stehen. Die Waadtländerinnen schwächelten in den vergangenen Spielen oft und zeigten nicht immer jene Leistungen, die man vom letztjährigen Finalisten erwarten konnte.

Dass sie gegen Sursee die nötigen Zähler holen, um sich für die Finalrunde (Platz 1 bis 4) zu qualifizieren, daran zweifelte niemand. Von den Gastgeberinnen wurde dies nicht erwartet, sie konnten ohne Druck antreten, da es in dieser Saison keinen Absteiger gibt. «Die Haut so teuer wie möglich verkaufen», hiess die Devise. Und dies taten sie auch. Vor allem die 15-jährige Kiara Cvetkovic vermochte zu gefallen, die sich gegen Tara Moore erst im dritten Satz geschlagen geben musste. «Kiara hat eine super Partie gezeigt», lobte Sursees Trainer Michael Birner. Auch die restlichen Begegnungen gingen trotz viel Kampfgeist gestern verloren.

Für die Zukunft viel gelernt

Einfach war diese Runde nicht, die Einzel mussten mehrmals wegen Regens unterbrochen werden. Die Verantwortlichen konnten aber den Anlass durchziehen, als Alternative wäre die Halle in Schenkon zur Verfügung gestanden. Die Surseerinnen bekamen es in den vier gespielten Runden fast ausnahmslos mit höher klassierten Gegnerinnen zu tun. Zwei Punkte stehen nun zum Schluss auf dem Konto der Luzernerinnen, die durch Kristina Milenkovic (18) und Monika Kilnarova (19) erzielt wurden. Trotzdem blickte Michael Birner positiv auf diese zweite Teilnahme auf höchster nationaler Ebene zurück. Die Akteurinnen hätten sich sehr gut geschlagen. «Manchmal fehlte zum Erfolg nur ganz wenig. Vor allem unsere jungen Spielerinnen Kiara Cvetkovic und Kristina Milenkovic konnten für die Zukunft Erfahrungen sammeln und Inputs holen.»

Auch von den gemeinsamen Trainings mit den tschechischen Verstärkungen Linda Fruhvirtova (14) und Monika Kilnarova hätten sie sehr viel profitiert.

Auch das Fazit von Kristina Milenkovic fiel positiv aus: «Wir hatten starke Gegnerinnen, und ich konnte bei der einen oder anderen schon etwas abschauen, ich habe jedenfalls viel gelernt.» Zudem sei sie sehr froh um das Coaching ihres Trainers Michael Birner gewesen: «Ich versuchte immer, seine Anweisungen umzusetzen, die waren sehr wertvoll für mich.» Die Doppeleinsätze bestritt sie mit wechselnden Teamkolleginnen an ihrer Seite. «Die Umstellungen waren zu Beginn nicht immer ganz einfach», sagte sie.

Die Surseerinnen konnten bei ihren Heimauftritten auf viel Applaus, Goodwill und Unterstützung zählen. Vor allem die gediegene Atmosphäre und die gute Stimmung der rund 200 Zuschauer bei der sonntäglichen Partie gegen Chiasso scheinen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen zu haben. «Diese waren einfach super», sagte gestern eine Besucherin.

Tennis, Interclub

Frauen. 5. und letzte Runde: Sursee –Nyon 0:6. Monika Kilnarova (N2) u. Conny Perrin (N1) 5:7, 3:6. Weihermatt – Grasshopper ZH 3:3.

Rangliste (alle 5 Runden/Die ersten Vier sind in den Playoffs): 1. Chiasso 17 Punkte/37:20-Sätze. 2. Grasshopper ZH 15/32:22. 3. Weihermatt 14/32:25. 4. Nyon 12/30:27. 5. Sursee 2/7:44.

Sursee – Nyon 0:6

Einzel: Kristina Milenkovic (N3) u. Ylena In-Albon Ylena (N1) 4:6, 4:6. Kiara Cvetkovic (N4) u. Tara Moore (N2) 7:6, 2:6, 4:10. Corina Christener (R2) u. Georgia Brescia (N2) 1:6, 0:6. – Doppel: Milenkovic/Cvetkovic u. Perrin/Tess Sugnaux 0:6, 1:6. Kilnarova/Christener u. Moore/Xenia Knoll 2:6, 4:6. Männer.5. und letzte Runde: Nyon – Seeblick ZH 1:8. Froburg Trimbach – Neuchâtel 3:6. Genève – Grasshopper ZH 4:5.

Männer. 5. und letzte Runde: Nyon – Seeblick ZH 1:8. Froburg Trimbach – Neuchâtel 3:6. Genève – Grasshopper ZH 4:5.

Rangliste (alle 5 Runden/Die ersten Vier sind in den Playoffs): 1. Grasshopper ZH 34/73:37. 2. Genève 29/63:43. 3. Seeblick ZH 27/61:43. 4. Neuchâtel 26/66:43. 5. Froburg Trimbach 17/41:61. 6. Nyon 2/10:87.

Genève – Grasshopper ZH 4:5

Einzel: Antoine Bellier (N1) s. Raphale Lustenberger (N2/Luzern) 7:5, 6:1.

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