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Wer begleitet Emmenbrücke ins Oberhaus?

In der Aufstiegsrunde 3./2. Liga ist bei Halbzeit einzig Emmenbrücke auf Aufstiegskurs. Allen andern fünf Teams helfen nur Siege weiter, wollen sie nach vier Spielen zu den drei Aufsteigern gehören.
Michael Wyss

«Wir haben trotz zwei Siegen noch nichts erreicht. Es sind noch sechs Punkte zu vergeben», hebt Emmenbrücke Trainer Jean-Daniel Gross nach dem 3:1-Sieg gegen Rotkreuz den Mahnfinger und schiebt nach: «Der Fokus gilt dem nächsten Spiel gegen die Reserven Zug 94. Und das wird nicht einfach. Doch ich bin zuversichtlich, denn wir sind zu einer verschworenen Einheit gereift und mental stark genug, um dieser Herausforderung standzuhalten.» Erfreut zeigte sich auch Stürmer Robin Hrgota, der Doppeltorschütze gegen Rotkreuz: «Wir haben einen grossen Schritt Richtung Aufstieg gemacht. Wir sind auf aber auch neben dem Rasen eine Mannschaft. Unsere Kameradschaft ist der Erfolgsfaktor.» Heute Abend kann Emmenbrücke gegen Zug 94 mit einem Sieg den Aufstieg vorzeitig feiern.

Severin Gut vom FC Horw (links) im Kopfballduell mit Cveto Churlinov vom FC Rotkreuz. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 05.Juni 2018))

Severin Gut vom FC Horw (links) im Kopfballduell mit Cveto Churlinov vom FC Rotkreuz. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 05.Juni 2018))

Neue Hoffnung im Kampf um den Aufstieg keimt auch bei Sursee auf, das nach dem 1:6-Debakel gegen Emmenbrücke mit dem 4:0-Sieg bei Zug 94 eine Reaktion zeigte. «Wir mussten gewinnen, sonst wäre es schwierig geworden», sagt Trainer Luigj Nikaj. «Wir wollen in die 2. Liga, daraus mache ich kein Geheimnis.» Heute Abend will Sursee II gegen Horw den zweiten Sieg im dritten Spiel holen. «Wenn wir die Promotion schaffen wollen, müssen wir Horw drei Zähler holen», fordert Trainer Nikaj.

Aufstiegskandidat Rotkreuz zittert

Der meistgenannte Aufstiegskandidat Rotkreuz wackelt. Auf den 1:0-Minisieg gegen Horw folgte eine bittere 1:3-Niederlage in Emmenbrücke. Das Team von Trainer Roger Mathis ist gefordert, doch der Gang heute Abend ins Luzerner Hinterland zum äusserst kampfstarken Altbüron-Grossdietwil ist alles andere als ein Spaziergang. «Die Niederlage in Emmenbrücke wirft uns nicht aus der Bahn. Wir werden im nächsten Spiel eine Reaktion zeigen», gibt sich Mathis zuversichtlich. «Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die Promotion mit unserer erfahrenen Truppe schaffen.»

«Wenn man zwei Mal in Folge auswärts Punkte holt, ist das positiv», gibt sich Altbüron-Grossdietwil Trainer Ronny Bossert nach dem 1:1-Remis in Horw zwiespältig. Bossert weiter: «Es fehlte uns in Horw die Cleverness und die Ruhe, um den Sieg einzufahren. Wir haben auch nur in den ersten 45 Minuten gut Fussball gespielt.» Auch Sportchef Rolf Müller wusste nicht, ob er sich freuen soll über den Punktgewinn: «Ich hätte gerne gewonnen, doch wir nehmen diesen Punkt. Vielleicht ist er ja noch Gold wert.» Heute kommt Rotkreuz, am Samstag ist Emmenbrücke zu Gast. «Wir sind in beiden Duellen Aussenseiter, da sehe ich unsere Chance. Zudem spielen wir vor Heimpublikum, da ist mein Team immer für eine Überraschung gut», weiss Ronny Bossert.

Horw braucht nun zwei Siege für den Aufstieg

Der Traum vom Aufstieg kann Horw-Präsident Albert Kaufmann weiterleben. Nach der 0:1-Niederlage in Rotkreuz und dem Remis gegen Altbüron-Grossdietwil (1:1) bleibt das Team von Trainer Roberto Ordonez trotzdem im Aufstiegskampf. Dazu muss aber heute Abend in Sursee ein Sieg her. «Der Punktgewinn gegen Altbüron-Grossdietwil war wichtig, zeigt, dass die Mannschaft lebt. Nun benötigen wir allerdings zwei Siege für den Aufstieg», weiss Stürmer Timo Schmid. Was muss besser werden? «Die Effizienz ist unser Manko. Wir müssen kaltblütiger werden. Aufwand und Ertrag stehen momentan in keinem Verhältnis», analysiert Ordonez.

Nach der 0:4-Kanterniederlage im Duell der beiden Reserveteam liegt Zug 94 auf dem letzten Rang mit nur einem Zähler. Nun wartet das schwere Spiel in Emmenbrücke. Nur ein Sieg hilft dem Team von Trainer Reci Besnik weiter. Präsident Beat Knoblauch: «Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Egal was noch kommt, sie ist eine Bereicherung für unseren Verein und als Bindeglied zum Fanionteam wichtig. Mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde haben sie die positive Überraschung bereits geliefert.»

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