Willisau glückt Saisonauftakt

Willisau bezwingt ein aufmüpfiges Freiamt mit 20:16. Einen Fehlstart leistet sich Hergiswil –14:19 Niederlage gegen Einsiedeln.

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Beim Start in die NLA-Mannschaftsmeisterschaft setzte Willisau im Rivalenduell gegen Freiamt ein erstes Glanzlicht. Die Luzerner taten sich allerdings schwerer als erwartet, gewannen am Schluss sechs der zehn Kämpfe. In den schweren Gewichtsklassen überzeugten die international erprobten Athleten. Samuel Scherrer machte kurzen Prozess. Drei präzise Angriffe mit Souplesse aus der Bodenlage genügten ihm schon für den 17:0-Überlegenheitssieg gegen Adrian Wetzstein. Mit seinem Siegeswillen begeisterte der Altinternationale Marco Riesen das Publikum. Er triumphierte gegen Ainodin Ahmadi deutlich mit 15:0-Punkten.

In den leichten Gewichtsklassen bis 62 kg holte der neu verpflichtete Dimitar Sandov einen Rückstand gegen das grosse Talent Nino Leutert auf. Der junge Bulgare wurde dank dem letzten Punktgewinn zum Sieger erkürt. Nach fünf Duellen führten die Luzerner mit 10:8. Nach der Pause gab es nur noch zwei Siege für die Luzerner. Kurz vor seinem Einsatz an der Junioren-WM präsentierte sich Tobias Portmann in Topform. Er fand gegen den defensiv eingestellten Marc Schärer mit schnellen Beinangriffen das richtige Siegrezept. Für einen Farbtupfer sorgte Mirco Studer mit dem 3:2-Sieg gegen Joel Meier. «Der geglückte Saisonstart bringt viel Ruhe ins Team. Freiamt erwies sich als ebenbürtiger Gegner, den wir nur dank dem etwas breiteren Kader bezwingen konnten», resümierte der Willisau-Sportchef Fredi Infanger.

Hergiswil nützen sechs Siege nichts

Die Napfringer kämpften zwar von Beginn weg wie die Löwen, gingen aber am Schluss im Derby gegen Einsiedeln mit einer 14:19-Niederlage von der Matte. Es war nach den letztjährigen Abstiegssorgen eine weitere bittere Pille für die Luzerner. «Es ist schon deprimierend, wann man sich mit sechs Siegen in zehn Duellen geschlagen geben muss. Der Gegner holte aber bei seinen Niederlagen durchs Band weg Punkte und sicherte sich damit den Sieg», brachte es Daniel Stadelmann, der Präsident von Hergiswil, auf den Punkt. Er habe sich den Start in die neue Saison anders vorgestellt. (sige)

Willisau-Freiamt 16:20

57 kg: Nils Leutert s. Hadi Alizada 4:0. – 61 kg: Dimitar Sandov s. Nino Leutert 1:2. – 65 kg: Randy Vock s. Lukas Bossert 3:0. – 70 kg: Michael Bucher s. Roger Heiniger 3:1. – 74 kg: Marc Schärer v. Tobias Portmann 0:4. Pascal Strebel s. Andreas Vetsch 3:1. – 80 kg: Joel Meier v. Mirco Studer 1:2. – 86 kg: Marc Weber v. Jonas Bossert 1:2. – 97 kg: Ainodin Ahmadi v. Marco Riesen 0:4. – 130 kg: Adrian Wetzstein v. Samuel Scherrer 0:4.

Hergiswil – Einsiedeln 14:19

57 kg: Patrick Rölli s. Dany Kälin 2:1. – 61 kg: Thomas Wisler s. Lars Neyer 4:0. – 65 kg: Pascal Jungo v. Michel Schönbächler 0:4. – 70 kg: Marco Hodel s. Lukas Schönbächler 2:1. – 74 kg: Manuel Jakob s. Adrian Marzan 2:1. Martin Grüter v. Yves Müllhaupt 0:3. – 80 kg: Raphael Kaufmann v. Andreas Burkard 0:3. – 86 kg: Christian Zemp s. Mathias Käser 2:1. – 97 kg: Joel Ambühl v. Andry Kysar 0:4. – 130 kg: Martin Suppiger s. Sven Neyer 2:1.

Schattdorf – Kriessern 13:23

57 kg: Thomas Epp v. Urs Wild 1:3. – 61 kg: Sven Gamma s. Christoph Wittenwiler 3:1. – 65 kg: Simon Gerig v. Dominik Laritz 1:3. – 70 kg: Renato Kempf v. Gabor Molnar 0:3. – 74 kg: Kim Besse v. Marc Dietsche 1:2. Mateo Dodos v. Isu Usupov 1:4. – 80 kg: Tanguy Darbellay v. Tobias Betschart 1:2. – 86 kg: Lukas Epp v. Fabio Dietsche 0:4. – 97 kg: Elias Kempf s. Noel Hutter 3:1. – 130 kg: Michael Jauch s. Damian Dietsch 2:0.