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Willisauer Ringer sind in Rücklage geraten

Das ersatzgeschwächte Willisau verliert den ersten Halbfinalkampf auswärts gegen Einsiedeln mit 17:21. Die Final-Chancen sind für die Luzerner trotzdem intakt.
Simon Gerber
Der Willisauer Jonas Bossert (rechts) gewinnt seinen Kampf in Einsiedeln. Bild: Dominik Wunderli (Willisau, 8. September 2018)

Der Willisauer Jonas Bossert (rechts) gewinnt seinen Kampf in Einsiedeln. Bild: Dominik Wunderli (Willisau, 8. September 2018)

Willisau ist nicht mit den besten Voraussetzungen für den ersten Halbfinal nach ­Einsiedeln gepilgert. Mit Delian Alishahi (gesperrt), den verletzten Samuel Scherrer und Roger Heiniger fehlten gleich drei Siegringer. Kurzfristig musste mit ­Tobias Portmann (Abszess am Kinn) ein weiterer Leistungsträger ersetzt werden. Einsiedeln dagegen konnte aus dem Vollen schöpfen. Mit einer perfekt ­gelungenen Mannschaftsaufstellung sorgten die Schwyzer bereits vor dem Fight für einen psychologischen Vorteil. Zudem legten sie mit vier soliden Siegen durch Lars Neyer, Michel Schönbächler, Adrian Mazan und Sven Neyer ­einen eindrücklichen Start hin. Für den einzigen Willisauer Lichtblick vor der Pause sorgte Stefan Reichmuth. Der Internationale hielt den herausragenden Ukrainer Andrii Vishar auf Distanz, gab allerdings einen Punkt ab. Vor der Pause war der Rekordmeister mit 6:13 in Rücklage geraten. In der zweiten Halbzeit bemühte er sich um eine Resultatkorrektur. Ein Highlight war der Sieg von Jonas Bossert gegen den defensiven Mathias Käser. Andreas Vetsch brachte weitere zwei Zähler auf das Konto und reduzierte damit den Rückstand zu Einsiedeln auf 13:14. Der talentierte Michael Portmann zog sämtliche Register seines schon beachtlichen Könnens. Der 17-Jährige nützte die Fehler seines Gegners Yves Müllhaupt kompromisslos aus und kam mit dieser Taktik zu einem viel umjubelten Erfolg. Die Gastgeber gaben aber nicht auf. Mit zwei Siegen setzten sie sich am Schluss verdient mit 21:17 durch.

Die Einsiedler Fans waren aus dem Häuschen und genossen es, den Rekordmeister bereits zum dritten Mal in dieser Saison geschlagen zu haben. Die Willisauer haben die Chance verpasst, sich für den Rückkampf in einer Woche eine vorteilhafte Ausgangslage zu schaffen. Den Kopf hängen lässt Willisaus Cheftrainer Thomas Bucheli nach der Niederlage jedoch nicht. «Ich bin mir sicher, dass wir in einer Woche zurückschlagen werden und die richtige Antwort parat haben.»

Freiamt bleibt einzig der Frust

Nach der 24: 13-Auswärtsniederlage im ersten Halbfinal gegen den Titelverteidiger Kriessern sitzt der Frust bei Freiamt tief. Nach der starken Leistung in der Qualifikationsphase hatten sich die Aargauer einiges vorgenommen. Doch diesmal geriet von ­Beginn weg fast alles aus dem Lot. Nach zwei Mattenduellen betrug der Rückstand schon 0:8. «Wir lieferten als Team eine katastrophale Leistung ab. Fast alles ist aus dem Ruder gelaufen», sagte Adi Bucher, der schwer enttäuschte Freiämter Cheftrainer.

Einsiedeln – Willisau 21:17

57 kg: Lars Neyer s. Timon Zeder 2:1. – 61 kg: Michel Schönbächler s. Mansur Mavlaev 3:1. – 65 kg: Adrian Mazan s. Lukas Bossert 3:0. – 70 kg: Jan Neyer v. Andreas Vetsch 1:3. – 74 kg: Saifulla Avtorkhanov s. Kilian Aregger 4:0. Yves Müllhaupt v. Michael Portmann 1:3. – 79 kg: Andreas Burkard s. Mirco Studer 2:1. – 86 kg: Mathias Käser v. Jonas Bossert 0:4. – 97 kg: Andrii Vishar v. Stefan Reichmuth 1:3. – 130 kg: Sven Neyer s. Dominik Bossert 4:1.

Kriessern – Freiamt 24:13

57 kg: Urs Wild s. Nils Leutert 4:0. – 61 kg: Gabor Molnar s. Nino Leutert 2:1. – 65 kg: Dominik Laritz s. Randy Vock 2:1. – 70 kg: Sergiy Sirenko s. Michael Bucher 2:1. – 74 kg: Marc Dietsche s. Nino Küng 4:0. David Hungerbühler v. Pascal Strebel 1:3. – 79 kg: Tobias Betschart v. Reto Gisler 1:2. – 86 kg: Damian Dietsche s. Marc Weber 3:1. – 97 kg: Philipp Hutter v. Magomed Ayskhanov 1:4. – 130 kg: Ramon Betschart s. Adrian Wetzstein 4:0.

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