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Willisauer Lions sind auf dem Weg zum Qualifikationssieg

Die Willisauer Ringer schicken den Titelverteidiger Kriessern mit einer 31:10-Kanterniederlage nach Hause.
Simon Gerber
Willisau Lions Stefan Reichmuth (rechts) präsentiert sich gegen Kriessern in alter Stärke. Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 22. Dezember 2018)

Willisau Lions Stefan Reichmuth (rechts) präsentiert sich gegen Kriessern in alter Stärke. Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 22. Dezember 2018)

Der Spitzenkampf hielt zum Auftakt der Rückrunde nicht, was die Affiche versprochen hatte. Zu überlegen waren die Willisauer Lions, zu früh war die Spannung weg. Den 540 Fans wurde dank attraktiver Duellen trotzdem gute Unterhaltung geboten. Der Willisauer Wirbelwind blies von Beginn weg mit voller Kraft.

Der internationale Samuel Scherrer ist nach einer mehrmonatigen Verletzungspause zurück auf der Erfolgspur: Er fegte in der schwersten Gewichtskategorie Noel Hutter ohne Punktverlust von der Matte. Diesen Elan setzte bei den leichten Athleten Timon Zeder fort, er dominierte Michel Steger deutlich. Sein NLA-Debüt gestaltete das von Brunnen transferierte Talent Rasul Israpilov dank der technisch feineren Klinge gegen Dorian Hutter siegreich. Nach den beiden Niederlagen von Pascal Mühlemann und Dominik Bossert führten die Luzerner Hinterländer zur Pause mit 12:8.

Willisauer Steigerungslauf nach der Pause

Nach der Pause legten die Gastgeber einen Steigerungslauf hin, gewannen sämtliche fünf Duelle mit grosser Überlegenheit. Nach dem sensationellen Gewinn von WM-Bronze präsentierte sich Stefan Reichmuth erstmals vor einheimischer Kulisse. Der 25-jährige Freistilspezialist begeisterte im Fight gegen Tobias Betschart mit einem Doppelbeinangriff und brachte ihn nach einem Achselwurf auf die Schulter. Bemerkenswert war danach der überlegene Triumph von Mansur Mavlaev gegen den unbequemen Christoph Wittenwiler. Der Routinier Jonas Bossert liess gegen den unberechenbaren David Hungerbühler ebenfalls nichts anbrennen. Herausragend war die Leistung von Michael Portmann. Obwohl erst 18-jährig, kämpfte das Talent gegen David Lohrer abgeklärt. Eine weitere Duftmarke setzte zum Abschluss sein älterer Bruder Tobias Portmann mit dem Sieg gegen die nationale Nummer 1, Marc Dietsche. Lange Zeit stand die Partie 1:1, bis sich das 20-jährige Talent dank seinem grossen Kampfgeist gegen den WM-Teilnehmer mit 7:1 durchsetzte.

«Der klare Sieg gegen Kriessern ist nicht aussagekräftig, weil bei Kriessern drei wichtige Tenöre fehlten. Immerhin zeigt der fünfte Saisonerfolg auf, dass unsere Form stimmt. Sieben der acht Gewichtskategorien endeten für uns mit technischer Überlegenheit oder mit einem Schultersieg», resümierte Thomas Bucheli, der Cheftrainer der Willisau Lions.

Hergiswil-Trainer trotz Niederlage zufrieden

Trotz der 26:11-Niederlage zeigte sich der neue Cheftrainer der Napfringer, Thomas Röthlisberger, nicht unzufrieden. «Das Schlussresultat widerspiegelt nicht ganz die gezeigten Leistungen auf der Matte. Meine Athleten kämpften ausnahmslos stark, wenn auch nicht ganz glücklich. Die Niederlage hielten wir trotz Absenzen in Grenzen.» Die Aargauer sind erstmals in dieser Saison mit der stärksten Aufstellung angetreten und holten sich sieben der zehn Siege. Bei Hergiswil ragten die drei Leistungsträger Martin Grüter, Thomas Suppiger und der Leihringer von Brunnen, der Internationale Christian Zemp, mit einem starken Auftritt heraus.

Das Zentralschweizer Derby zwischen Einsiedeln und Schattdorf endete mit einem 22:13 Heimerfolg für die Schwyzer. Immerhin brachten es die Urner auf vier Siege durch Thomas Epp, Renato Kempf, Tanguy Darbellay und Michel Jauch.

Männer, NLA. Teammeisterschaft. 6. Runde: Willisau – Kriessern 31:10. Einsiedeln – Schattdorf 22:13. Hergiswil – Freiamt 11:26. – Rangliste (alle 6 Kämpfe): 1. Willisau 11 Punkte. 2. Kriessern 8. 3. Einsiedeln und Freiamt, je 6. 5. Hergiswil 4. 6. Schattdorf 1.

Willisau Lions – Kriessern 31:10
57 kg: Pascal Mühlemann v. Dario Obrist 0:4. – 61 kg: Timon Zeder s. Michel Steger 4:0. – 65 kg: Rasul Israpilov s. Dorien Hutter 4:1. – 70 kg: Mansur Mavlaev s. Christoph Wittenwiler 4:0. – 74 kg: Michael Portmann s. David Loher 4:0. Tobias Portmann s. Marc Dietsche 3:1. – 79 kg: Jonas Bossert s. David Hungerbühler 4:1. – 86 kg: Stefan Reichmuth s. Tobias Betschart 4:0. – 97 kg: Dominik Bossert v. Ramon Betschart 0:3. – 130 kg: Samuel Scherrer s. Noel Hutter 4:0.

Hergiswil – Freiamt 11:26
57 kg: Alexander Kammermann v. Nils Leutert 0:4. – 61 kg: Patrick Rölli v. Nino Leutert 1:3. – 65 kg: David Wisler v. Randy Vock 0:4. – 70 kg: Sven Bammert v. Michael Bucher 0:4. – 74 kg: Martin Grüter s. Andrey Maltsev 2:1. Philippe Kunz v. Husein Kadimagomaev 1:3. – 79 kg: Patrick Kunz v. Nico Küng 1:3. – 86 kg: Raphael Kaufmann v. Marc Weber 0:3. – 97 kg: Christian Zemp s. Roman Zurfluh 2:1. – 130 kg: Thomas Suppiger s. Ainoddin Ahmadi 4:0.

Einsiedeln – Schattdorf 22:13
57 kg: Dany Kälin v. Thomas Epp 1:2. – 61 kg: Lars Neyer s. Simon Gerig 3:1. – 65 kg: Michel Schönbächler v. Sven Gamma 1:2. – 70 kg: Jan Nayer s. Fabian Epp 3:0. – 74 kg: Lukas Schönbächler v. Renato Kempf 1:2. Adrian Mazan s. Kim Besse 2:1. – 79 kg: Mathias Käser s. Ramon Epp 4:1. – 86 kg: Andreas Burkard v. Tanguy Darbellay 1:3. – 97 kg: Sven Neyer v. Michael Jauch 1:2. – 130 kg: Boris Illenser s. Christoph Waser 4:0.

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