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Die Willisauer zelebrieren Euphorie nach erfolgreicher Vorrunde

Aufsteiger FC Willisau schliesst die 2.-Liga-inter-Vorrunde mit einem 5:1-Sieg gegen den Tabellenletzten FC Eschenbach ab. Bei den sieglosen Eschenbachern schrillen die Alarmglocken immer lauter.
Ruedi Vollenwyder
Willisaus Dario Wirz (Mitte) ist gegen die Eschenbacher Matthias Erni (links) und Levin Peter im Vorteil. (Bild: Boris Bürgisser (Willisau, 3. November 2018))

Willisaus Dario Wirz (Mitte) ist gegen die Eschenbacher Matthias Erni (links) und Levin Peter im Vorteil. (Bild: Boris Bürgisser (Willisau, 3. November 2018))

Ein hellgelbes «5:1» leuchtet von der Schlossfeld-Resultattafel nach dem letzten Vorrundenmatch FC Willisau gegen den Tabellenletzten FC Eschenbach. Ein Resultat, das die sensationelle Vorrunde des Aufsteigers FC Willisau spiegelt. «Das Resultat ist zwar etwas zu hoch ausgefallen. Dennoch freue ich mich zusammen mit den Spielern, dass uns der Einstieg in die neue 2.-Liga-inter-Umgebung so perfekt gelungen ist», erläuterte Willisau-Trainer Roger Felber mit leuchtenden Augen. Und auch Sportchef René Keller, der nach Spielschluss zusammen mit dem Team im Kreise tanzend diesen Erfolg zelebrierte, war über die Leistung des Teams voll des Lobes. «Wenn mir jemand vor der Saison Rang 3 und 23 Vorrundenpunkte angeboten hätte, dann hätte ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken können.»

Dass die stark aufgetretenen Willisauer diese Ausgangslage nun geniessen, ist mehr als nur verständlich. Doch noch auf dem Platz stehend setzten sich das Felber-Team unter der Regie von Captain Vasko Ostojic nächste Ziele. Er appelliert mit heiserer Stimme: «Wir haben viel erreicht. Doch jetzt gilt die Aufmerksamkeit noch dem Cup-Spiel gegen den FC Ibach. Dieses wollen wir unbedingt gewinnen, um im nächsten Jahr in diesem Wettbewerb noch dabei zu sein.» Dieses Spiel findet am Samstag (18.00, Schlossfeld) statt.

Schwierige Winterpause bei den Eschenbachern

Beim FC Willisau ist man nach dieser tollen Vorrunde richtiggehend happy. Bei den Verantwortlichen und den Spielern des FC Eschenbach sieht die Gemütslage alles andere als euphorisch aus. Das Team um Trainer Markus Meier kam in dieser Vorrunde «nie in die Gänge». Kein einziger Sieg schaute heraus. Magere drei Unentschiedenpunkte wurden erwirtschaftet. Die Konsequenz: Eschenbach liegt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang. «Eine deprimierende Bilanz», muss auch FCE-Sportchef Marco Renggli bestätigen. Nichtsdestotrotz ist man bei den Verantwortlichen nicht auf Panikmache aus. «In der Winterpause werden wir die nötigen Anpassungen vornehmen. Wir wollen herausfinden, woran es lag, weshalb wir in diese Schieflage hineinschlitterten», erklärt er mit stoischer Ruhe. Auf das bei dieser misslichen Tabellenlage obligate Thema Trainer angesprochen, erklärt er ebenso gelassen: «Markus Meier ist sicher kein Thema. Er macht seinen Job zu 200 Prozent und er erreicht seine Spieler zu 100 Prozent.»

Marco Renggli kommt bei seiner Vorrundenbilanz nicht darum herum, auch in Eigenkritik zu machen. «Wir Vereinsverantwortlichen müssen uns nach dieser misslungenen Vorrunde auch fragen, ob die personellen Abgänge nicht sauber kompensiert wurden.» Denn mit den zahlreichen Rücktritten ging viel an Qualität verloren. Zudem hatten die Eschenbacher auch das notwendige Glück nicht auf ihrer Seite. Denn nicht weniger als sechs Spiele haben sie mit einem Tor Unterschied verloren. «Wenn es eben nicht läuft, dann läuft es eben nicht», hadert Renggli und zieht als bestes Beispiel den HC Davos heran. Dieser hat allerdings den Tournaround mit einem überraschenden 4:1-Sieg gegen die SCL Tigers schon geschafft. Eine gleiche Chance, es den Davosern gleich zu tun, hat Eschenbach am nächsten Samstag (17.15, Tribschen), wenn es im Cup gegen den FC Kickers Luzern geht.

Wie geht es beim FC Eschenbach weiter? «Wie schon erwähnt, werden wir die Vorrunde sauber analysieren und nachher agieren», erklärt der Sportchef. Im Hinblick auf die Rückrunde ist ein Trainingslager geplant, in dem die Eschenbacher eine gute Basis für das Unternehmen «Ligaerhalt» schaffen wollen. «Die teils jungen Spieler müssen bereit sein, den Lernprozess weiterzuführen. Dann kommt es gut heraus. Denn Erfahrung im Abstiegskampf haben wir ja in der Vergangenheit zur Genüge sammeln können», sagt Marco Renggli mit einem ironischen Unterton.

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