Zug United misst sich mit dem Meister

Die United hat zum Abschluss der Qualifikation gegen St. Gallen dank sieben Toren seiner Schweden ein 8:3-Sieg gewonnen. Im Playoff-Viertelfinal treffen die Zentralschweizer wie im Vorjahr auf Floorball Köniz.

Peter Rohner
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Zugs Steven Fiechter (links) und Adrian Uhr wehren sich erfolgreich. (Bild: Maria Schmid, Zug, 17. Februar 2019)

Zugs Steven Fiechter (links) und Adrian Uhr wehren sich erfolgreich. (Bild: Maria Schmid, Zug, 17. Februar 2019)

Zum Abschluss der Qualifikation gegen St. Gallen schien es aus Zuger Sicht so weiterzugehen wie bei der 4:9-Niederlage am Vortag in Winterthur. Zwei Ballverluste und zwei Konter – 2:0 führten die Gäste aus der Ostschweiz nach knapp zehn Minuten in der Sporthalle. Nach dem Fehlstart fanden die Zuger jedoch besser ins Spiel. Und in Überzahl gelang Andreas Dahlqvist schliesslich auch der erste Treffer – und aus Zuger Sicht auch endlich wieder ein Tor im Powerplay nach sieben erfolglosen Anläufen in den beiden vorangegangenen Partien.

Kursweisend zum 8:3-Sieg waren aber letztlich zwei eher kuriose Tore. Kurz vor Ende des ersten Drittels verzögerte Verteidiger Andrea Menon und brachte den Ball noch Richtung Tor. Goalie Dominic Jud konnte den Ball nicht richtig fangen. Dahlqvist drückte den springenden Ball über die Linie – eine Sekunde vor der Sirene.

Und als im Mitteldrittel der Ostschweizer Topskorer Michael Schiess das Skore wieder ausgeglichen hatte, schien das Momentum gar wieder auf die Seite der Gäste zu kippen, zumal sich Carl Kostov-Bredberg noch eine Strafe abseits des Spielgeschehens eingehandelt hatte. Doch statt die Führung wieder an sich zu reissen, brachten die Ostschweizer mit einem Slapstick-Tor die Zuger wieder in Führung: Adrian Uhr bedrängte Nicolas Jordan, dass dieser den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse – vorbei am verdutzten Jud – spedierte.

Verbesserung im Vergleich zur Saison 2017/18

Im letzten Drittel kontrollierten die Zuger das Geschehen und erhöhten das Skore in regelmässigen Abständen. Patrik Rokka, der schon sehenswert das 2:2 im ersten Drittel erzielt hatte, gelang ein lupenreiner Hattrick. Zehn Minuten vor Schluss bereits griffen die Ostschweizer zum letzten Mittel und ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Nur ein Sieg hätte ihnen die Chancen auf die Playoffs halbwegs offengehalten. Die Zentralschweizer liessen indes keinen Gegentreffer mehr zu und feierten den zwölften Saisonsieg. Mit 35 Punkten verbesserten sie ihre Ausbeute aus der Vorsaison um fünf Zähler und sind einen Rang besser klassiert. Der Gegner in der ersten Playoff-Runde wird indes der gleiche sein: Floorball Köniz. Die Viertelfinals beginnen am Wochenende vom 2. und 3. März.