Der Krienser Sqasherin Ambre Allinckx gelingen zwei Exploits

Die Krienserin Ambre Allinckx hat in Finnland die Nummern 73 und 51 der Welt besiegt.

Stefan Kleiser
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Ambre Allinckx schaffte es in den Halbfinal der Finnish Open.

Ambre Allinckx schaffte es in den Halbfinal der Finnish Open.

Bild: Stefan Kleiser

Diese Resultate lassen aufhorchen. Als grosses Talent galt Ambre Allinckx schon lange. In der Schweiz ist die 17-Jährige die zweitbeste Squasherin bei den Frauen. Sie führt das europäische Juniorinnen-Ranking an. Am vergangenen Donnerstag und Freitag hat sie am Finnish Open in Mikkeli, einem Event der PSA Challenger Tour 10, auch bei den Erwachsenen ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie qualifizierte sich am Turnier für den Halbfinal.

Sie sei mit den Spielen gegen Anna Kimberley und Enora Villard, die Nummern 73 und 51, sehr zufrieden. «Ich konnte meine Taktik, die ich mit meinen Trainern für die Matches vorbereitet hatte, gut durchsetzen. Ich habe konstant gespielt und das Niveau der Gegnerinnen gehalten. Vor allem im vierten und fünften Satz gegen Enora ist mir das Spiel nach vorne, das mir normalerweise etwas Mühe bereitet, sehr gut gelungen», freut sich Allinckx. Erst im Halbfinal gegen Milou van der Heijden kam das Aus.

Ab sofort wird es für die Turniere reichen

Die Schweizer-Vizemeisterin hat in Mikkeli einen wichtigen Schritt in ihrer noch jungen Karriere gemacht. Die 80 gewonnen Punkte werden sie in der Weltrangliste im März auf zirka Platz 110 vorrücken lassen. Damit wird Ambre Allinckx künftig an den meisten der kleinen internationalen Turniere teilnehmen können. Mit dem bisherigen Ranking (Position 135) klappte das nur ausnahmsweise. Der letzte Start an einem Turnier der Professional Squash Association datiert von Dezember 2018.

Wild Card für Grasshopper Cup

80 Punkte wird Ambre Allinckx auch erhalten durch den Start am Grasshopper Cup von Mitte März in Zürich, für den die Krienserin eine Wild Card zugesprochen erhalten hat. Die Erwartungshaltung verändert sich dadurch aber nicht. «Der Grasshopper Cup ist doch noch mal stärker besetzt», sagt die Teenagerin. Danach könnten sich für Ambre Allinckx dank der Exploits von Finnland auch Starts in Annecy oder Wales, Clermont-Ferrand oder Mulhouse ergeben. Und damit ein weiteres Vorrücken im Ranking.