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Zwei Niederlagen für die Rollhockeyaner des RHC Uri

Die NLA-Rollhockeyaner des RHC Uri bleiben auf ihren drei Punkten sitzen.
Uris Michael Gerig versucht hier gegen Biasca einen Ball in den eigenen Reihen zu halten. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 27. Oktober 2019)

Uris Michael Gerig versucht hier gegen Biasca einen Ball in den eigenen Reihen zu halten. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 27. Oktober 2019)

(ji) Im Spiel gegen den RHC Diessbach rannten die Urner schon früh einem 0:2-Rückstand hinterher. Zwar bewerkstelligte André Costa mit seinem Treffer in der 9. Minute den Anschluss, das Heimteam war aber augenscheinlich die schwächere Mannschaft auf dem Platz. Diessbach führte nicht nur die feinere Klinge, sondern war den Urnern auch in Sachen Cleverness einen Schritt voraus. Dies zeigte sich insbesondere daran, dass die Seeländer nach ihrer Führung nur vereinzelt Konterchancen zuliessen.

Die Urner bekundeten ihrerseits Mühe, sich in der Angriffszone der Gäste festzusetzen und gaben Bälle leichtsinnig preis. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten nutzte Diessbach im Stile eines Topteams. Nach 17 Minuten stand es bereits 1:4 aus Sicht der Urner. Bei den Gegentoren machte der für gewöhnlich sichere Rückhalt der Urner, Ricardo Figueiredo, zuweilen eine unglückliche Figur. Dem Heimteam ist zugutezuhalten, dass sie auch nach dem 1:5-Rückstand in der 32. Minute nicht aufgaben. Der Anschluss zum 2:5 durch Michael Gerig, der anstelle des verletzten Joshua Imhof die Captainbinde trug, gelang allerdings erst vier Minuten vor Ende der Partie und damit zu spät. Zumal Diessbach zwei Minuten vor Schluss zum 6:2-Endresultat traf.

Vergebliches Anrennen im Gotthard-Derby

Uri-Coach Philipp Schuler war nach dem Spiel enttäuscht: «Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt. Wenn du gegen Diessbach bereits nach 15 Minuten mit drei Toren zurückliegst, ist es fast unmöglich, das Spiel noch zu drehen. Bis zum Schluss konnten wir Diessbach nicht wirklich gefährlich werden.»

Im Derby gegen den RC Biasca schnupperten die Urner demgegenüber bis zum Ende an Punkten. Die zu Beginn etwas verunsichert wirkenden Urner fingen sich bereits nach zwei Minuten den 0:1-Rückstand ein. Die Tessiner diktierten in der Folge über weite Strecken das Spielgeschehen. Immer wieder musste Uri-Torhüter Ricardo Figueiredo für seine Vorderleute retten. Als Felipe Sturla in der 23. Minute einen Penalty zum Ausgleich verwerten konnte, begann das Spiel wieder von vorne.

Eine Unkonzentriertheit in der Urner Hintermannschaft ermöglichte Biasca 37 Sekunden vor der Pause den erneuten Führungstreffer. Nach der Pause schalteten die Urner endlich einen Gang höher. Im Minutentakt kamen sie zu hervorragenden Tormöglichkeiten. Doch es war zum Verzweifeln: Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Als Biasca in der 42. Minute mit einem direkten Freistoss zum 3:1 traf, wurde die Aufgabe noch schwieriger. Die aufopferungsvoll kämpfenden Urner schafften die Wende bis zum Schluss nicht mehr und verlieren das Gotthard-Derby 1:3.

Uri – Diessbach 2:6 (1:4)
Rollhockeyhalle Seedorf. – 250 Zuschauer. – Uri: Figueiredo; Gisler, Aschwanden, André Schuler, Da Costa (1), Sturla, Fussen, Gerig (1), Blöchlinger. – Bemerkungen: Uri ohne Greimel, Joshua Imhof, Briker (verletzt), Nicola Imhof und Remo Schuler (Ferien).

Uri – Biasca 1:3 (1:2)
Rollhockeyhalle Seedorf. – 300 Zuschauer. – Uri: Figueiredo; Gisler, Aschwanden, André Schuler, Da Costa, Sturla (1), Fussen, Gerig, Blöchlinger. – Bemerkungen: Uri ohne Greimel, Joshua Imhof, Briker (verletzt), Nicola Imhof und Remo Schuler (Ferien).

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