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Zwei Topfavoriten – vier Teams lauern

Am Dienstag (20 Uhr) beginnen für die Fussballer die Aufstiegsspiele 3./2. Liga. An Rotkreuz und Emmenbrücke vorbeizukommen, wird schwierig sein.
Die Horwer feiern den Einzug in die Aufstiegsrunde. (Bild: Michael Wyss (Emmenbrücke, 2. Juni 2018))

Die Horwer feiern den Einzug in die Aufstiegsrunde. (Bild: Michael Wyss (Emmenbrücke, 2. Juni 2018))

FC Rotkreuz. «Wir wollen in die 2. Liga. Darauf haben wir hingearbeitet», so lautete das Statement von Trainer Roger Mathis. Die 3. Liga Gruppe 1 gewann sein Team, das sich auf die neue Saison hin mit mehreren 1.-Liga-erprobten Spielern (von Wangen bei Olten) verstärkte, mit 59 Punkten (erfolgreichster Drittligist) und einem Torverhältnis von 79:20. Eigentlich kann sich Rotkreuz auf dem Weg nach oben nur selber schlagen. Stellt sich nur die Frage, ob sie am Tag X mental stark genug sind und mit dem Erfolgsdruck umgehen können?

FC Emmenbrücke. Ist der zweite Aufstiegskandidat. Das Team von Trainer Jean-Daniel Gross, das in der Gruppe 2 den zweiten Rang (46 Punkte) belegte, hat genug von der 3. Liga. Gross: «Wir haben das erste Etappenziel erreicht. Nun wollen wir den nächsten Schritt machen.» Letztmals kickten die Emmenbrücker in der Saison 2014/15 in der 2. Liga regional. Präsident Franco Gulli: «Für uns kommt nur die Promotion in Frage. Der Rest interessiert mich nicht.» Die Qualität, um den Sprung ins Oberhaus zu schaffen, ist vorhanden. In der Rückrunde offenbarte der FCE mit neun Siegen und einer Niederlage (Torverhältnis: 48:4) seine Stärken. Gross: «Wir wissen, zu was wir fähig sind, wenn sich jeder Spieler auf seine Aufgabe konzentriert und 90 Minuten Fussball spielt.» Gulli: «Die jüngste 2:3-Niederlage gegen Horw war ein Schuss vor den Bug zum richtigen Moment. Jetzt wissen hoffentlich alle Spieler, was es geschlagen hat.»

FC Sursee II. «Ich will so lange wie möglich um die Aufstiegsrunde mitmischen», sagte Trainer Luigj Nikaj in einem früheren Interview. Nicht nur gesagt, sondern noch besser getan haben es seine Schützlinge. Die Surentaler schafften in extremis den Sprung auf Rang 2 in der Gruppe 3. «Das ist eine super Sache. Ich gönne es meinen Spielern, sie haben sich das verdient. Nun wollen wir in die 2. Liga.» Nicht ernst gemeint, oder? «Doch. Ich will rauf. Wir strotzen voller Selbstvertrauen, haben eine super Kameradschaft und können mit jedem Gegner mithalten. Von uns erwartet keiner den Aufstieg, das macht uns gefährlich.»

FC Altbüron-Grossdietwil. Die frohe Kunde über die Teilnahme an der Aufstiegsrunde erreichte Präsident Thomas Leimgruber am Sportfest im Luzerner Hinterland, wo er am Arbeiten war. Leimgruber: «Wir haben es auf den letzten Drücker geschafft, das ist das Positive. Wir sind nicht Favorit, denn die Rückrunde war nicht berauschend. Das Team hat nichts zu verlieren.» Übrigens: das Team stand bereits 2012/13, 2013/14 und 2015/16 in den Aufstiegsspielen. Trainer Ronny Bossert: «Wir sind nicht Favorit, geben aber alles, das ist klar. Wir wollen die Favoriten düpieren. Diese beiden Wochen werden wir geniessen. Das ist ein Highlight für meine Spieler.»

FC Horw. Mit Siegen gegen Nottwil und Emmenbrücke sicherte sich Horw im Schlussspurt das Ticket, sogar als Sieger der Gruppe 2. «Nun wollen wir die Grossen ärgern. Wir dürfen aufsteigen, andere Teams müssen. Das ist eine schöne Ausgangslage für uns», so Horw Sportchef Roger Heer. Präsident Albert Kaufmann: «Wir geniessen diese Spiele gegen die Grossen. Es wäre schön, wenn das Herz das Geld besiegen könnte. Es wäre ein Sommermärchen, wenn wir den Lift nach oben nehmen könnten, daraus mache ich kein Geheimnis.»

Zug 94 II. Dass die Stadtzuger in der starken Gruppe 1 den zweiten Rang erreichten, überraschte auch Trainer Reci Besnik. «Ich wusste um die Qualität meiner Mannschaft, doch das hätte ich meinen Spielern nicht zugetraut, waren doch andere Teams für die Top 2 bestimmt.» Besnik hat ein sehr junges Team, in dem ein Drittel A-Junioren spielen. «Die jungen Akteure können nun in den nächsten vier Partien viel profitieren und Erfahrungen sammeln.» Zug 94 stellt sicher die grosse Unbekannte, die Wundertüte in diesem Sextett.

Aufstiegsspiele. 1. Runde. Heute, 20.00: Sursee II – Emmenbrücke, Rotkreuz – Horw I, Zug 94 II – Altbüron-Grossdietwil.

2. Runde. Samstag, 18.00: Horw I – Altbüron-Grossdietwil, Emmenbrücke – Rotkreuz, Zug 94 II – Sursee II.

3. Runde. Dienstag, 12. Juni. 20.00: Altbüron-Grossdietwil – Rotkreuz, Emmenbrücke – Zug 94 II, Sursee II – Horw I.

4. Runde. Samstag, 16. Juni. 18.00: Horw I – Zug 94 II, Rotkreuz – Sursee II, Altbüron-Grossdietwil – Emmenbrücke.

Modus: Die ersten zwei Teams nach vier Spielen steigen auf. Falls am Samstag Brunnen und Altdorf in der 2. Liga inter den Ligaerhalt schaffen, steigt auch der Dritte auf.

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