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Zwei Zentralschweizer Ruderinnen greifen nach Gold

Am Finaltag der Junioren-Weltmeisterschaften und nach einem phänomenalen Endspurt gewinnt die Schweiz den Weltmeistertitel im Doppelvierer. Mittendrin: Lisa Lötscher und Jana Nussbaumer.
Jana Nussbaumer, Lisa Lötscher, Emma Kovacs und Célia Dupré jubeln über die Goldmedaille. (Bild: PD (Racice, 12. August 2018)

Jana Nussbaumer, Lisa Lötscher, Emma Kovacs und Célia Dupré jubeln über die Goldmedaille. (Bild: PD (Racice, 12. August 2018)

Kein anderes Boot war im Endspurt des Doppelvierer-Finalrennens auch nur annähernd so schnell unterwegs wie der Schweizer Doppelvierer mit Célia Dupré (CA Vésenaz), Emma Kovacs (CA Vevey), Lisa Lötscher (SC Luzern) und Jana Nussbaumer (SC Zug). Im Ziel konnten das Quartett zunächst gar nicht glauben, dass sie gewonnen hatten. Der Start gelang den Schweizerinnen nach eigenen Aussagen nicht nach Wunsch, dennoch lag das Schweizer Boot schon nach 500 Metern an dritter Stelle und hatte den Kontakt zu den führenden Booten aus Tschechien und Deutschland.

Nachdem der zweite Streckenabschnitt wesentlich besser gelang als am Vortag im Halbfinal, lag das Schweizer Boot bei Streckenhälfte noch immer auf dem dritten Platz mit einer Bootslänge Rückstand auf die mittlerweile führenden Deutschen. Auf dem dritten Streckenviertel waren es dann die Holländerinnen, die stark aufholten und zu den Schweizerinnen und den Europameisterinnen aus Tschechien aufschlossen. Im Wissen um die Endspurtstärke des Schweizer Bootes durfte man also auf den Schlussteil gespannt sein. Die Schweizerinnen zogen als Erste den Schlussspurt an. 10 Meter Vorsprung hatte das deutsche Boot mittlerweile herausgerudert, doch dieser schmolz mit jedem Ruderschlag zusammen, bis die Schweizerinnen das deutsche Boot eingeholt und sogleich überholt hatten. 83 Hundertstelsekunden betrug der Vorsprung für das Schweizer Boot im Ziel. «Wir haben einfach gewusst, dass wir sprinten mussten, und haben alles gegeben», meinte die frisch gekürte Weltmeisterin Lisa Lötscher. Bugfrau Jana Nussbaumer meinte ergänzend: «Vielleicht haben wir den Dämpfer vom Halbfinal gebraucht, um ein solches Rennen zeigen zu können.»

Vier Schweizer Boote in den B-Finals

Nach Bronze an den WM im Vorjahr und der Silbermedaille an der EM von Ende Mai in Gravelines (FRA) hat der Doppelvierer nun nach dem ganz grossen Titel gegriffen und mit einem eindrücklichen Rennen die grosse Wettkampfreife gezeigt. Nationaltrainerin Anne-Marie Howald war sehr erleichtert: «Nach dem Halbfinal vom Samstag, der für mich nicht befriedigend gerudert wurde, haben die Juniorinnen die richtige Antwort gefunden.» Diese Goldmedaille überstrahlt das Schweizer Ergebnis. Vier weitere Boote beendeten die WM in den B-Finals. (pd)

Junioren-Weltmeisterschaften in Racice (Tschechien). Juniorinnen. Doppelvierer (A-Final): 1. Schweiz (Célia Dupré, Emma Kovacs, Lisa Lötscher, Jana Nussbaumer) 6:25,82. 2. Deutschland 6:26,65. 3. Niederlande 6:28,62. 4. Tschechien 6:28,69. 5. Grossbritannien 6:37,84. 6. Kanada 6:50,43. – Vierer ohne Steuerfrau (Final B, Ränge 7–12): 1. Deutschland 6:57,10. 2. Schweiz (Margaux Oural, Nina Libal, Salome Ulrich, Katharina Ebert) 6:59,52. 3. Grossbritannien 7:02,10. 4. Österreich 7:04,70. 5. Dänemark 7:10,51. 6. Ukraine 7:13,26.

Junioren. Einer (Final B, Ränge 7–12): 1. Mahler (CZE) 7:12,89. 2. Cas (SLO) 7:14,21. 3. Eric von Bodungen (SUI) 7:14,79. 4. Corsunov (MDA) 7:15,52. 5. Gonzalez Volkman (URU) 7:17,11. 6. Hall (NZL) 7:18,25. – Doppelvierer (Final B, Ränge 7–12): 1. Neuseeland 6:00,59. 2. Dänemark 6:01,53. 3. Schweiz (Felician Bossart, Kai Schätzle, Tim Roth, Maurin Lange) 6:02,45. 4. USA 6:06,47. 5. Kroatien 6:09,23. 6. Griechenland 6:14,46. – Vierer ohne Steuermann (Final B, Ränge 7–12): 1. Kroatien 6:10,76. 2. Deutschland 6:12,59. 3. Serbien 6:12,62. 4. USA 6:13,75. 5. Spanien 6:17,76. 6. Schweiz (Patrick Brunner, Emanuel Poncioni, Angel Sidler, Tobias Fürholz) 6:20,56.

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