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REITEN: Schweizer Springreiter brechen den Fluch

Die Schweizer Springreiter wachsen im Grand Prix am 9. CSI Basel über sich hinaus. Martin Fuchs mit Clooney und Werner Muff mit Daimler feiern in der Hauptprüfung einen frenetisch gefeierten Doppelsieg.
Kann jubeln: der Schweizer Martin Fuchs auf Clooney. (Bild: Christian Merz/EPA (Basel, 14. Januar 2018))

Kann jubeln: der Schweizer Martin Fuchs auf Clooney. (Bild: Christian Merz/EPA (Basel, 14. Januar 2018))

Im neunten Anlauf hat es für die einheimischen Reiter erstmals geklappt. Nie zuvor glückte den Schweizern ein GP-Erfolg in Basel – und nun brachen sie gestern den Fluch gleich mit einem Doppelsieg. Fuchs (25) und Muff (43) verwiesen in der Siegerrunde, die 15 Paare erreichten, mit Klasse­ritten den ebenfalls fehlerlosen Franzosen Simon Delestre mit Chesall Zimequest auf den dritten Platz. Martin Fuchs aus Wängi strich einen Check von 100 000 Franken ein. Werner Muff aus Seuzach, der schon das Championat von Basel am Freitag gewonnen hatte, durfte 75 000 Franken in Empfang nehmen. Beide werden die Schweiz am kommenden Wochenende am Weltcup-Turnier in Leipzig vertreten.

Mit dem ebenfalls makellosen Jurassier Alain Jufer auf Casall (8.), Niklaus Rutschi mit Cardano (9.) und Pius Schwizer mit About a Dream (13.) ritten drei weitere Schweizer ins Preisgeld. Die Schweizer stellten in Basel die überragende Nation.

«Clooney ist eines der besten Pferde der Welt»

«Ich bin sehr stolz, vor eigenem Publikum und einer Superatmosphäre den ersten GP-Sieg errungen zu haben. Es war ein perfekter Tag. Clooney ist eines der besten Pferde der Welt. Er ist konstant in seinen Leistungen und wird immer schneller», ­sagte Sieger Martin Fuchs. Und Werner Muff, der erfolgreichste Reiter des Turniers, ergänzte: «Das beste Paar hat gewonnen. Ich bin mit meinen Leistungen in Basel sehr zufrieden. In der GP-Entscheidungsrunde hätte ich vielleicht etwas schneller reiten können. Doch ich hatte mit Daimler einen kleinen Stolperer und wollte danach vor allem den Schweizer Sieg sicherstellen. Das ist gelungen.»

Fünf Paare beendeten die erste Runde fehlerlos, neben Fuchs und Muff auch Niklaus Rutschi mit Cardano, dem Schweizer Pferd des Jahres. Nicht am Start zum Grand Prix waren die einstigen Weltranglistenersten Scott Brash (GBR) und Olympiasieger Steve Guerdat. Sie vermochten sich nicht zu qualifizieren. Beim Schweizer Leader Guerdat gilt es aber festzuhalten, dass er nicht mit seiner ersten Pferdegarde, also mit Bianca und Hannah, in Basel angetreten ist. (sda)

CSI Basel

Basel. Fünfsterne-CSI. Grand Prix (S/A mit Siegerrunde der besten 15, 160 cm, Weltranglistenspringen, 330 000 Fr.): 1. Fuchs (SUI), Clooney, 0/38,70. 2. Muff (SUI), Daimler, 0/39,64. 3. Delestre (FRA), Chesall Zimequest, 0/41,91. 4. Bruynseels (BEL), Gancia de Muze, 4 (4+0)/37,56. 5. Dreher (GER), Berlinda, 4 (4+0)/38,02. 6. Tops-Alexander (AUS), California, 4 (4+0)/38,15. 7. Guery (BEL), Grand Cru van de Rozenberg, 4 (4+0)/39,36. 8. Jufer (SUI), Casall, 4 (4+0)/39,72. 9. Rutschi (SUI), Cardano CH, 4 (0+4)/42,26. – Ferner, ebenfalls im Preisgeld: 13. Schwizer (SUI), About a Dream, 8 (4+4)/40,42, alle in der Siegerrunde.

Preis des Kantons Basel-Landschaft (S/A, 145 cm, Weltranglistenspringen, 30 000 Fr.): 1. Hassmann (GER), Brazonado, 0/56,23. 2. Moneta (ITA), Connery, 0/58,27. 3. Ehning (GER), Calanda, 0/59,28. 4. Rutschi (SUI), Pipilotta, 0/59,59. – Ferner, ebenfalls klassiert: 10. Muff (SUI), Cornet, 0/62,84.

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