Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

REITEN: Smith auf dem Weg nach oben

Mit den nationalen Pferdesporttagen in Hildisrieden wurde die Concours-Saison 2018 eröffnet. Dabei verpasste Jason Smith (27) aus Schlierbach die Verteidigung seines Sieges im Stecken über 145 Zentimeter.
Sonja Grob
Der 27-jährige Jason Smith unterwegs mit der Stute Zoa Wodka in der Prüfung über 145 Zentimeter.Bild: Sonja Grob (Hildisrieden 25. Februar 2018) (Bild: Sonja Grob (Hildisrieden 25. Februar 2018))

Der 27-jährige Jason Smith unterwegs mit der Stute Zoa Wodka in der Prüfung über 145 Zentimeter.Bild: Sonja Grob (Hildisrieden 25. Februar 2018) (Bild: Sonja Grob (Hildisrieden 25. Februar 2018))

Sonja Grob

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Unter den Bekannten an den nationalen Pferdesporttagen in Hildisrieden befinden sich Spitzencracks wie Martin Fuchs, Theo Muff oder Niklaus Rutschi. Unter vielen anderen findet sich ein Reiter, der seinen Ursprung nicht in der Schweiz hat: Jason Smith. Der 27-jährige, in Schlierbach wohnhafte Reiter stammt ursprünglich aus Schottland. In der Nähe von Glasgow aufgewachsen, kam er vor acht Jahren als Bereiter in den Stall von Pius Schwizer. «Das war für mich ein tolles Jobangebot. Ich habe damals als junger Reiter sehr viel gelernt», sagt der gebürtige Schotte zu seiner ersten Stelle in Oensingen.

«Es war immer mein grosser Traum, als Selbstständiger in die Reiterei einsteigen zu können», erklärt der junge Sportler. Und als sich vor knapp zwei Jahren die Möglichkeit bot, in Schlierbach diesen Schritt zu machen, packte er die Gelegenheit beim Schopf. Gemeinsam mit seiner Partnerin Julia Hodel führt er seitdem die «JS Sport Horses», wo Ausbildung und Beritt, Reitunterricht im Springen und Vermittlung von Pferden im Angebot stehen. «Für diese Tätigkeit habe ich bei Pius Schwizer und an den folgenden Stellen beste Erfahrungen sammeln können.»

Smith profitiert von der Arbeit seiner Freundin

Zwölf Pferdeboxen hat er im Stall in Schlierbach gemietet. Eines der Pferde, das dort steht, gehört ihm, die anderen elf sind Pferde, die dem Paar von Besitzern in Obhut gegeben werden. «Die Eigner vertrauen uns, alle stehen hinter uns. Wir haben klein angefangen, das Geschäft läuft derzeit bestens», sagt Jason Smith. Dies auch dank seinem Team, speziell aber seiner Partnerin Julia Hodel, die ebenfalls an Turnieren startet und im letzten Jahr gute Klassierungen bis zur einer Sprunghöhe von 130 Zentimetern erreichte.

«Dank meiner Freundin Julia kann ich auch an grösseren Turnieren starten», lobt Smith ihren Einsatz. Sie arbeite sehr viel mit den jungen Pferden und mache damit die Aufbauarbeit, damit er diese an höheren Prüfungen reiten könne. Nebst andern Einsätzen an Turnieren geben die beiden Reitstunden, was Jason Smith speziell Freude bereitet – im Winter mehr als im Sommer, aber auch zwischen den Turnieren in der Hochsaison.

International für Grossbritannien im Einsatz

Als seine grössten Erfolge bezeichnet Jason Smith bisher die Teilnahmen als Junior und junger Reiter an Europameisterschaften für Grossbritannien. Ebenso weist sein Palmares gute Platzierungen an nationalen und internationalen Springen. International steht er nach wie vor für Grossbritannien an der Startlinie. In Hildisrieden stand der Schotte insgesamt mit sieben Pferden in den verschiedensten Prüfungen im Einsatz. Und dabei nahm er ­einige Klassierungen mit nach Hause. So mit der Holsteiner­stute Zoa Wodka einen 8. Rang im R/N 135 am ersten Tag. Mit der achtjährigen Rivelina W und der Holsteiner Stute Zaubermond gelangen ihm in N110- und N115-Springen weitere gute Plätze. Sein grosses Ziel war jedoch, den Sieg im Stechen mit Ailonka im N145-Springen vom letzten Jahr zu wiederholen. Dies gelang dem 27-Jährigen allerdings nicht, doch mit Zoa Wodka beendete er das N140-Springen als Dritter. Im Anschluss schaffte es das Paar mit einem Fehler im Stechen des «Nationalen Grand Prix» über 145 Zentimeter auf den achten Schlussrang. Das andere grosse Ziel, vermehrt an internationalen Turnieren zu starten, beginnt bereits in dieser Woche. Seine Reise geht nach Gorla Minore (ITA), wo er mit drei Pferden um gute Klassierungen kämpfen wird.

Grosser Abwesender war Gastgeber Paul Estermann. Der Hildisrieder war an diesem Wochenende mit seinen Pferden Curtis Sitte und Lord Pepsi am 5-Sterne-Turnier im schwedischen Göteborg im Einsatz.

Hinweis

Ranglisten der nationalen Pferdesporttage in Hildisrieden unter: www.reitsport-estermann.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.