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REITSPORT: Wenn der Springplatz zur Langlaufpiste wird

Der Frühlings-Concours in Sins kämpfte am Freitag mit Schnee, sodass die Prüfungen für diesen Tag abgesagt werden mussten. Umso erfolgreicher waren die anderen Tage.
Am Freitag hatten die Organisatoren mit 15 Zentimeter Neuschnee zu kämpfen. (Bild: PD)

Am Freitag hatten die Organisatoren mit 15 Zentimeter Neuschnee zu kämpfen. (Bild: PD)

Es ist nicht das erste Mal, dass es am Frühlings-Concours in Sins schneit, aber dieses Jahr übertraf die vorherigen. Der Springplatz erinnerte am Freitag mehr an eine Langlaufpiste als an einen Concours-Platz. Sämtliche Prüfungen vom Freitag mussten deshalb abgesagt werden. Dafür präsentierten sich der Samstag und Sonntag mit schönsten Frühlingswetter und einer enormen Besucherzahl.

Zur Hauptprüfung R130 mit Stechen am Sonntagnachmittag waren 46 Teilnehmer in die Reitarena Brand in Sins angereist. Der Normalparcours wurde von den Parcoursbauern Urs Bopp, Andi Villiger und Reto Schürch zu Beginn der Prüfung als schwer, aber fair eingestuft. Von den 46 Teilnehmern schafften es mehr als die Hälfte, den Parcours fehlerfrei zu überwinden und sich damit für das alles entscheidende Stechen zu qualifizieren. Die grosse Anzahl von 24 Reitern im Stechen zeigte das hochstehende Niveau der Reiter, welche in Sins an den Start gingen. Unter den Stechteilnehmern zu finden waren die Favoritinnen Melissa Frischknecht, Corina Knuchel und Rahel Parnitzki. Melissa Frischknecht gewann die erste Prüfung des R130, Corina Knuchel wurde mit nur 37 Hundertstel Abstand Zweite. Rahel Parnitzki, welche im R130 den dritten Rang belegte, hatte bereits am Samstag zwei Prüfungen R120/125 für sich entscheiden können.

Den Stechparcours eröffnete der als schneller Reiter bekannte Pascal Bucher. Mit 0 Punkten und 32,14 Sekunden legte er eine Marke vor, die es erst zu schlagen galt. Bereits mit der Startnummer 18 aber schaffte es Jörg Küng aus Grosswangen, die Bestmarke um über eine Sekunde zu unterbieten. Kurz darauf ritt Corina Knuchel mit ihrer Stute Rosabelle du Lomont in den Parcours. Bis zum letzten Hindernis galoppierte sie in hohem Tempo und unterbot die Bestzeit nochmals um vier Hundertstel. Rahel Parnitzki und Melissa Frischknecht riskierten in der Wendung auf das zweitletzte Hindernis zu viel und verzeichneten vier beziehungsweise zwölf Strafpunkte. Im 12. und 14. Rang schaffte es der ehemalige OK-Präsident des Turniers, Hans Meier aus Hagendorn, ebenfalls noch in die Platzierungen und durfte an der Siegerehrung teilnehmen.

Das ganze Wetterspektrum war vorhanden

Als Corina Knuchel die Ehrenrunde an der Siegerehrung anführte, waren nur Schneemaden am Rand des Sandplatzes Zeugen der Wetterkapriolen der vergangenen Tage. Von Regen über den Schnee bis Sonnenschein – mit einer Temperatur von 20 Grad Celsius – war das ganze Wetterspektrum über die vier Turniertage vorhanden. Aufgrund von 15 Zentimeter Neuschnee am Freitagmorgen mussten wie erwähnt die Prüfungen abgesagt werden. Dank des tollen Einsatzes der Mitglieder und Helfer des Kavallerievereins (KV) Freiamt war der Sandplatz bereits am Samstag wieder in einem super Zustand und bereit für die Weiterführung des Turniers.

Die Vereinsmitglieder waren aber nicht nur als Helfer im Einsatz. Sie nahmen ebenso erfolgreich an ihrem Heimturnier teil. Im R115 erreichte Reto Schürch den vierten Rang. Die Erfolgs­serie ging weiter im R120 mit dem zweiten Rang im R125 von Urs Huwiler aus Auw. Am Sonntagmorgen erreichte Samira Furrer den tollen zweiten Platz im B90.

19-jähriges Pferd ist noch topfit

Einen besonderen Erfolg konnte Stefanie Wyss aus Obfelden verbuchen. Mit ihrer Stute Sincora CH gewann sie die Prüfung B95. Sincora CH ist bereits 19 Jahre alt und hat gezeigt, dass ein Pferd auch in diesem Alter noch ehrgeizig, motiviert und topfit sein kann. Stefanie absolvierte in diesem Jahr die Springlizenz und freut sich darauf, die ersten R-Prüfungen in Angriff zu nehmen. (red)

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