FC Luzern
Beliebter, ambitionierter und erfolgreicher «Lustrigol» – reizt U21-Nationalcoach Lustrinelli der Job beim FCL?

Stürmer Mauro Lustrinelli schoss seine Tore einst für den FC Luzern. Heute führt er erfolgreich die Schweizer U21-Nationalmannschaft. Doch früher oder später wird der Tessiner ein Super-League-Team trainieren. Er ist ein Ausbildner mit FCL-Vergangenheit.

Daniel Wyrsch
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Mauro Lustrinelli bei einem Länderspiel der Schweizer U21-Nationalmannschaft in der Neuenburger Maladière.

Mauro Lustrinelli bei einem Länderspiel der Schweizer U21-Nationalmannschaft in der Neuenburger Maladière.

Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Neuenburg, 19. November 2019)

110 Tore in der Super League hatten ihm den Übernamen «Lustrigol» eingebracht. Total 20 Pflichtspieltreffer schoss Mauro Lustrinelli in eineinhalb Saisons für den FC Luzern. Der 45-jährige Tessiner mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium coacht seit fast vier Jahren das U21-Nationalteam – und Lustrinelli ist ehrgeizig wie erfolgreich. Das macht ihn interessant für den FCL.

Mauro Lustrinelli hat mit der U21-Nati in EM-Qualifikationsspielen einen Schnitt von 2,30 Punkten, Dreiviertel der Spiele gewinnt er. Könnte er sich vorstellen, beim FCL die Nachfolge von Fabio Celestini anzutreten? «Ich habe einen Vertrag mit dem Fussballverband, bin U21-Nationaltrainer», stellt er fest.

Beliebt bei den jungen und älteren FCL-Fans: Mittelstürmer Mauro Lustrinelli verteilt im Sommer 2007 nach einem Testspiel in Gunzwil unzählige Autogramme.

Beliebt bei den jungen und älteren FCL-Fans: Mittelstürmer Mauro Lustrinelli verteilt im Sommer 2007 nach einem Testspiel in Gunzwil unzählige Autogramme.

Bild: Philipp Schmidli/Luzerner Zeitung (Gunzwil, 30. Juni 2007)

Wie U19-Nationalcoach Bruno Berner (ex SC Kriens), der bei den Luzerner Anhängern hoch im Kurs ist, lässt sich Lustrinelli nicht in die Karten blicken. Auf die Frage, ob der FCL ihn reizen würde, sagt er nur: «In Zukunft möchte ich Erfahrungen als Klubtrainer sammeln, aber momentan bin ich total auf die U21-Nati fokussiert.»

Daran könnten unter Umständen in den nächsten Wochen die Verantwortlichen des FC Luzern etwas ändern.

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