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Rekord an der Fight Night im Casino Luzern

Heute geht im Casino Luzern die neunte Austragung der Fight Night über die Bühne. Veranstalter Thomas Hladky präsentiert wieder ein spezielles Highlight.
Stephan Santschi
«Solche Kämpfer gibt es in unserer Szene in der Schweiz nicht so oft zu sehen», blickt Organisator Thomas Hladky der heutigen Casino Fight Night zuversichtlich entgegen. Bild: Pius Amrein (Horw, 7. Oktober 2015)

«Solche Kämpfer gibt es in unserer Szene in der Schweiz nicht so oft zu sehen», blickt Organisator Thomas Hladky der heutigen Casino Fight Night zuversichtlich entgegen. Bild: Pius Amrein (Horw, 7. Oktober 2015)

Eigentlich fanden bisher pro Jahr stets zwei Austragungen der ­Casino Fight Night statt – eine im Frühling und eine im Herbst. Nicht so in diesem Jahr: Wenn es heute Abend im Panoramasaal des Grand Casino Luzern ab 19.30 Uhr wieder zu nationalen und internationalen Kämpfen kommt, wird es die erste und letzte Auflage in diesem Jahr sein. Gehen Veranstalter Thomas Hladky die Athleten aus? Keineswegs, ganz im Gegenteil. «Aus zeitlichen Gründen wäre es sehr schwierig geworden, zwei Anlässe durchzuführen, wir haben viele Projekte am Laufen», erklärt der 45-jährige Horwer mit tschechischen Wurzeln. Unter anderem hat er heuer in Sursee neben Horw und Ebikon das dritte Studio seines Thai-Kickbox-Centers (TKBC) eröffnet.

Dafür kommen die Kampfsportfans richtig auf ihre Kosten. Nicht weniger als 14 Kräftemessen stehen in den Disziplinen K1, Thaiboxen und dem klassischen Boxen auf dem Programm – so viele wie noch nie seit der Premiere im Jahr 2014. «Das liegt eben daran, dass wir dank des dritten Trainingscenters in Sursee über noch mehr Kämpfer verfügen, die sich an unserem Lokalevent zeigen möchten», erklärt Hladky. So würden in den Kämpfen zwei und drei mit Eldin Subasic und Brandon Marinkovic zwei Junioren ihren K1-Einstand geben.

Drei Luzerner Zugpferde sind nicht am Start

Die Highlights der voraussichtlich ausverkauften Veranstaltung (450 Plätze, einige Tickets sind noch an der Abendkasse erhältlich) sind derweil auf das Ende terminiert. Die für die Luzerner startenden Anne Tippalawong, André Ranzenberger und Rit ­Kaewsamrit messen sich alle im Thaiboxen mit auswärtiger Konkurrenz. Vor allem der Thailänder Kaewsamrit, der zum dritten Mal in Luzern antritt, gilt als spektakulärer Athlet, der mit einem Ellbogentreffer ein Duell sehr schnell beenden kann. «Solche Kämpfer gibt es in unserer Szene in der Schweiz nicht so oft zu sehen», sagt Hladky.

Interkontinentale Titelkämpfe habe er in diesem Jahr aber leider keine auf die Beine stellen können. Das liege vor allem an der Tatsache, dass seine drei Zugpferde nicht am Start stehen. Die ehemalige Europameisterin Sonja Schnüriger hat ihre Schulterverletzung zwar auskuriert. Aufgrund ihrer Funktion als Geschäftsführerin und Trainerin im Luzerner Thai-Kickbox-Center ist das eigene Training aber etwas zu kurz gekommen, zudem steht sie in den Vorbereitungen für ihre in drei Wochen anberaumte Hochzeit. Letztmals war sie im Casino im Jahr 2015 im Einsatz. Auch Kenan Aksoy und Markus Adlun sind verletzt, Letzterer ist zudem Vater geworden. Für Anne Tippalawong habe er derweil ­keine passende Konkurrenz für einen Titelkampf finden können, merkt Hladky an. Generell sei die Suche nach Gegnern, die sich in Sachen Alter, Gewicht und Erfahrung etwa auf dem gleichen Level wie seine Athleten befinden, sehr schwierig.

Wie es mit der Fight Night weitergeht, steht fest – auch 2019 wird es nur zu einer Austragung kommen. Im Januar möchte Thomas Hladky ein viertes Studio ­eröffnen. «Im Kinderalter hat das Interesse am Thai-Kickboxen ­extrem zugenommen. Bei den Erwachsenen kommt derweil das klassische Boxen wieder auf.»

Hinweis: Casino Fight Night in Luzern. Heute: 19.30 14 Kämpfe (K1, Thaiboxen, Boxen). Türöffnung mit Abend­kasse 18.30. Infos: www.tkbc.ch

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