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Rennwagen mit «Fanboost»

Entwicklung Die Formel E startete 2014 als erste rein elektrisch betriebene Rennserie. Die Serie wird vom Internationalen Automobilverband (FIA) veranstaltet, der auch die Formel 1 organisiert. Als Rennstrecken dienen eigens entworfene Strassenkurse mitten in den Städten.

Für die kommende Saison, die am 2. Dezember 2017 in Hongkong beginnt, stehen voraussichtlich 14 Rennen auf dem Programm, so viele wie noch nie. Austragungsorte sind neben Hongkong Marrakesch, Santiago de Chile (neu), Mexiko-Stadt, São Paulo, Rom (neu), ­Paris, Deutschland (Berlin oder München), New York und Montreal.

Schweizer Weltmeister – und bald ein Rennen in Zürich?

Möglich ist zudem, dass die Formel E auch in der Schweiz Halt macht. Ein Bewilligungsgesuch für ein Rennen am 10. Juni 2018 ist bei der Stadt Zürich eingereicht worden.

Schon heute stellt die Schweiz mit Sebastien Buemi, Weltmeister der vorletzten Saison, einen der erfolgreichsten Fahrer im Feld. Mit Neel Jani fährt in der kommenden Saison ein weiterer Schweizer in der Formel E.

Das eigentliche Formel-E-Rennen dauert rund eine Stunde, wobei die Fahrer nach der Hälfte der Distanz das Auto wechseln – die Kapazität der Akkus reicht noch nicht für eine volle Renndistanz. Auf- und Abbau der Tribünen und Begrenzungen für die Rennstrecken dauern jeweils nur wenige Tage.

Die Veranstalter legen viel Wert auf den Einbezug der Zuschauer und Fans via Social Media. So können Fans für ihren Lieblingsfahrer via Homepage, App oder Twitter abstimmen. Die drei Piloten mit den meisten Stimmen erhalten im Rennen dann einen so genannten «Fanboost», der ihnen erlaubt, die Leistung ihres Autos kurzfristig zu erhöhen.

Autowechsel wird wegfallen

Die Technik der Autos wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Waren in der Premierensaison noch ­Einheitsfahrzeuge unterwegs, haben die Teams und Hersteller mittlerweile bereits mehr Einfluss- und Entwicklungsmöglichkeiten. So zum Beispiel beim Motor, beim Getriebe oder beim Kühlsystem. Ab der Saison 2018/19 sollen die Rennen dank leistungsfähigeren Akkus von McLaren ohne Autowechsel durchgeführt werden können. Auch die Maximalleistung der Motoren soll von 200 auf 250 kW angehoben werden. (red)

Hinweis

Weitere Infos: www.fiaformulae.com

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