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RHC Uri reist nach Österreich

Eigentümliche Konstellation: Am Samstag trifft der RHC Uri in der Schweizer Meisterschaft auf ein österreichisches Team aus Dornbirn. Es kommt aber gar noch kurioser.
Der RHC Uri. (Bild: PD)

Der RHC Uri. (Bild: PD)

In der Schweizer Rollhockey-Meisterschaft in der höchsten Liga spielen auch ausländische Mannschaften mit. Diese Eigenheit hat zwei Gründe. In Österreich ist die Anzahl der Rollhockeyklubs derart gering, dass ein Meisterschaftsbetrieb mit genügend Spielen schlichtweg nicht zu Stande käme. In Deutschland wiederum gibt es zwar eine eigene Liga, die Bundesliga. Für Weil am Rhein wären die Anfahrtswege an die Auswärtsspiele immer derart lang, dass eine Meisterschaftsteilnahme keinen Sinn machen würde.

Rollhockeyeuphorie im Vorarlberg

So kommt es am Samstag zu einer etwas eigentümlichen Konstellation. Der RHC Uri trifft in der Schweizer Meisterschaft auf das österreichische Team aus Dornbirn. Es kommt gar noch kurioser. Dornbirn hat nämlich letztes Jahr den Schweizer Cup gewonnen. Damit ist bereits alles über die Qualität des morgigen Gegners gesagt. Die Vorarlberger werden seit einiger Zeit von Jesus Gende trainiert. Unter seiner Ägide konnte der Verein nicht nur den ersten Cupsieg bejubeln, sondern ein Jahr vorher bereits den Aufstieg in die NLA bewerkstelligen. Der Spanier löste im Vorarlberg eine regelrechte Rollhockeyeuphorie aus. Der Zuschaueraufmarsch bei Heimspielen lässt sich sehen.

RHC Uri ohne den Toptorschützen Costa

Die stimmungsvolle Atmosphäre dürfte morgen Samstag wohl André Costa nicht miterleben. Der Urner Toptorschütze fehlt aufgrund eines freudigen Ereignisses. Er wird nämlich in diesen Tagen zum zweiten Mal Vater. Weniger erfreulich ist sein Fehlen für das Team. «André Costa ist ein absoluter Leistungsträger. Er trifft praktisch in jedem Spiel. Deshalb schmerzt sein Fehlen natürlich. Doch das war schon lange abgesprochen und gibt einem anderen Spieler eine Chance», sagt Uri-Coach Max Aschwanden. Die Partie wird nicht nur aufgrund seiner Abwesenheit eine echte Herausforderung. Dornbirn hat sich nach einem Zwischentief gefangen und in den letzten Spielen praktisch immer gepunktet. Zu erwähnen ist vor allem der Sieg im Penaltyschiessen beim Tabellenzweiten Biasca von letzter Woche.

Wiedergutmachung ist angesagt

Demgegenüber hat Uri etwas gutzumachen. Die knappe Niederlage in Uttigen vor Wochenfrist, als man einen Zweitorevorsprung innert fünf Minuten aus den Händen gab, nervte die Akteure gewaltig, wie Uri-Coach Max Aschwanden rückblickend erwähnt. Deshalb wurde diese Woche trotz eisiger Kälte dreimal hart trainiert. Schliesslich haben die Urner nicht nur den Sieg am Samstag vor Augen, sondern auch im weiteren Verlauf der Saison noch Grosses vor. (ji)

Männer, NLA

Samstag: Uttigen – Biasca (17.00). Dornbirn – RHC Uri (18.00). Thunerstern – Diessbach (20.00). – Rangliste: 1. Montreux 14/30. 2. Biasca 15/28. 3. Diessbach 13/27. 4. RHC Uri 14/21. 5. Uttigen 13/18. 6. Thunerstern 15/18. 7. Dornbirn 13/13. 8. Genf 13/9. 9. Weil am Rhein 14/1. – Diessbach, Dornbirn und Genf mit 6 Minuspunkten gestartet, weil die geforderte Anzahl Schiedsrichter nicht gestellt wurde.

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