Rigi-Berglauf: Lustenberger mischt vorne mit

Beim Lauf auf die Rigi zeigte der Krienser Martin Lustenberger eine starke Leistung. Nur zwei Konkurrenten waren schneller.

Drucken
Teilen
Der Krienser Martin Lustenberger, hier beim Zugerberg-Classic dieses Jahres. (Bild: Dominik Hodel / Neue ZZ)

Der Krienser Martin Lustenberger, hier beim Zugerberg-Classic dieses Jahres. (Bild: Dominik Hodel / Neue ZZ)

Die Geschichte des 29. Rigi-Berglaufs haben die Zentralschweizer inmitten starker nationaler Konkurrenz mitgeprägt. Vor allem der Krienser Martin Lustenberger konnte sich viele Konkurrenten vom Leib halten und musste sich nur gerade vom deutschen Vorjahressieger Markus Jenne und vom Westschweizer Gilles Bailly schlagen lassen. Hinter Lustenberger (Laufzeit 1:09:47 in der Hauptklasse) entbrannte aber ein harter Kampf um die Plätze.

Der Oberkircher Erwin Müller überquerte die Ziellinie als nächster Zentralschweizer in 1:12:07 und sicherte sich damit auch den Kategoriensieg bei den Senioren II. Mit 1:13:45 lief der Altdorfer Sascha Gwerder die drittbeste Zeit der Zentralschweizer und auf den dritten Rang bei den Senioren I, dicht gefolgt von Thomas Steiner (Steinhausen) mit 1:15:22. Keine Probleme bekundete Vorjahressieger Marcel Jenne. Der Deutsche bestimmte das Rennen nach Belieben und setzte sich schon früh ab.

Die Bedingungen wurden von den Läufern durchwegs gelobt. «Es ist alles perfekt gelaufen. Mit all den Kilometern und Höhenmetern, die ich schon in den Beinen habe, bin ich mit meinem Lauf und dem Rang zufrieden. Eine schöne, anstrengende und gute Strecke», gab Martin Lustenberger am Ziel zu Protokoll. Der Rigi-Berglauf weise eine speziell lange Strecke auf. Er habe aber nirgends beissen müssen, obwohl die Streckenführung sehr anstrengend sei. Als schnellster Einheimischer lief der Oberarther Markus Zurfluh über die Ziellinie.

«Es hat Spass gemacht»

«Es war ein wunderbarer Lauf, und alles ging perfekt auf. Wir wurden unterwegs gut verpflegt, und die Strecke war in einem ausgezeichneten Zustand. Da hat es richtig Spass gemacht zu laufen», meinte die Siegerin der Frauen, die Luzernerin Fränzi Inauen (Siegerzeit 1:26:04). Den Schlussaufstieg vom Staffel auf Rigi Kulm bezeichnete sie als den härtesten Teil der Strecke. «Hier hatte es zwar am meisten Zuschauer, und es ist immer sehr schön, wenn man angefeuert wird, aber es war richtig steil, und ich musste nochmals alles geben.»

Der 29. Rigi-Berglauf verzeichnete mit über 330 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. «Das freut mich natürlich ausserordentlich», bilanzierte OK-Präsident Aldo Rickenbach.

eg