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RINGEN: Willisau verpasst bessere Ausgangslage

Willisau verliert beim Titelverteidiger Kriessern 15:20. Für die Hergiswiler gerät der Halbfinal ausser Reichweite.
«Das Wettkampfglück stand für einmal nicht auf unserer Seite», sagt Thomas Bucheli (links), Cheftrainer Willisau Lions. (Bild: Nadia Schärli)

«Das Wettkampfglück stand für einmal nicht auf unserer Seite», sagt Thomas Bucheli (links), Cheftrainer Willisau Lions. (Bild: Nadia Schärli)

Willisau verlor den spannenden Spitzenkampf auswärts gegen den Titelverteidiger Kriessern mit 15:20. Mit der ersten Saisonniederlage verspielten die Luzerner gleichzeitig eine gute Ausgangslage für den Halbfinal. Dort treffen sie nun mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den Angstgegner Freiamt. Die Willisauer reisten bis in die Haarspitzen motiviert ins Rheintal, doch Kriessern zwang das Glück während des Wettkampfs immer wieder auf seine Seite. Dank der bisher stärksten Mannschaftsaufstellung in dieser Saison gewann der Gastgeber am Schluss sieben der zehn Duelle. Mit vier Niederlagen und nur einem Sieg lag der Rekordmeister bei Halbzeit mit 7:12 im Rückstand. Dabei überzeugte einzig Stefan Reichmuth mit einem überraschenden Schulterwurf gegen Philipp Hutter.

Nach der Pause hätte es der Routinier Jonas Bossert in der Hand gehabt, den Rückstand zu verringern. Nach einer 4:0-Führung scheiterte dieser jedoch am ambitionierten Internationalen Damian Dietsche und verlor noch mit 5:7 Punkten. Einen harten Fight führten die nationale Nummer 1, Marc Dietsche, und das Jungtalent Tobias Portmann, der mit 6:8 nur knapp unterlag. Auf der Seite von Willisau punkteten nur noch Mirco Studer und der Leihringer Andreas Vetsch. Nicht ganz zufrieden mit der Teamleistung zeigte sich Thomas Bucheli, der Cheftrainer von Willisau. «Ich hatte mit einem oder zwei Siegen mehr gerechnet. Einige Kämpfe gingen allerdings nur knapp verloren, was sich auch im Endresultat spiegelt. Das Wettkampfglück stand für einmal nicht auf unserer Seite. Die Grecoringer gaben am Boden jedoch zu viele unnötige Punkte ab, was wir bis zum Beginn der Halbfinalkämpfe noch korrigieren müssen.»

Einsiedeln macht Serie spannend

Nach dem überraschend klaren 23:17-Sieg von Einsiedeln gegen Schattdorf wird das Rennen um den zweiten Halbfinalplatz zwei Runden vor Abschluss der Qualifikationsphase plötzlich wieder spannend. Durch den zweiten Saisonsieg sind die formstarken Klosterdorfringer auf Rang vier vorgerückt. Sie können sich wie auch Schattdorf und Hergiswil noch Hoffnungen auf den Einzug in den Halbfinal machen.

Die Serie der Niederlagen geht für das dezimierte Hergiswil weiter. Die Napfringer verloren gegen Freiamt mit 15:23. Dabei glänzten das Brüderpaar Thomas und Martin Suppiger sowie Martin Grüter und David Wisler mit je einem ungefährdeten Triumph.

Simon Gerber

regionalsport@luzernerzeitung.ch



Schweizer Meisterschaft

Mannschaftsmeisterschaft. NLA. 8. Runde: Kriessern – Willisau 20:15. Hergiswil – Freiamt 15:23. Schattdorf – Einsiedeln 17:23.

Rangliste: 1. Kriessern 15. 2. Willisau 12. 3. Freiamt 11. 4. Einsiedeln 4. 5. Schattdorf 4. 6. Hergiswil 2.

Kriessern – Willisau 20:15

57 kg: Urs Wild s. Mansur Mavlaev 4:0. – 61 kg: Dominik Laritz s. Timon Zeder 3:1. – 65 kg: Gabor Molnar s. Michael Portmann 3:1. – 70 kg: Manuel Wittenwiler v. Mirco Studer 0:3. – 74 kg: David Hungerbühler v. Andreas Vetsch 1:2. Marc Dietsche s. Tobias Portmann 2:1. – 80 kg: Damian Dietsche s. Jonas Bossert 2:1. – 86 kg: Tobias Betschart s. Andreas Reichmuth 3:1. – 97 kg: Ramon Betschart s. Samuel Scherrer 2:1. – 130 kg: Philipp Hutter v. Stefan Reichmuth 0:4.

Schattdorf – Einsiedeln 17:23

57 kg: Stephan Imholz v. Patrick Dähler 1:3. – 61 kg: Simon Gerig s. Dany Kälin 4:0. – 65 kg: Sven Gamma v. Michel Schönbächler 1:3. – 70 kg: Renato Kempf v. Jan Neyer 0:3. – 74 kg: Nicolas Christen s. Matthias Käser 4:0. Kim Besse v. Yves Neyer 0:4. – 80 kg: Mateo Dodos s. Tim Zehnder 4:1. – 86 kg: Lucas Epp v. Andreas Burkard 1:4. – 97 kg: Michael Jauch s. Sven Neyer 2:1. – 130 kg: Elias Kempf v. Andry Vysar 0:4

Hergiswil – Freiamt 15:23

57 kg: Sven Bammert v. Nils Leutert 0:4. – 61 kg: Patrick Rölli v. Nino Leutert 1:2. – 65 kg: David Wisler s. Sascha Rüttimann 4:0. – 70 kg: Marcel Kurmann v. Randy Vock 0:4. – 74 kg: Fabian Aregger v. Jayan Göcmen 0:4. Martin Grüter s. Marc Schärer 4:1. – 80 kg: Patrick Kunz v. Pascal Strebel 0:4. – 86 kg: Thomas Suppiger s. Nico Küng 4:0. – 97 kg: Martin Suppiger s. Roman Zurfluh 2:1. – 130 kg: Joel Ambühl v. Pascal Gurtner 0:3.

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