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Interview

Robin Grossmann: «Für die nächsten zwei Wochen habe ich keine Kollegen mehr beim EVZ»

Robin Grossmann war schon zweimal Meister mit Davos (2009, 2011). Nun folgt der Halbfinal gegen Zug, wo der Verteidiger die letzten vier Jahre vor seinem Wechsel zu Lausanne auf diese Saison hin verbracht hat.
Richard Stoffel (SDA), Lausanne
«Wir waren noch nie im Halbfinal und wollen weiter Geschichte schreiben». Lausannes Robin Grossmann mit Zuger Vergangenheit. (Bild: Anthony Anex / Keystone, 6. Oktober 2018)

«Wir waren noch nie im Halbfinal und wollen weiter Geschichte schreiben». Lausannes Robin Grossmann mit Zuger Vergangenheit. (Bild: Anthony Anex / Keystone, 6. Oktober 2018)

Exakt zehn Jahre sind vergangen, seit der 31-jährige Grossmann mit Davos den ersten Meistertitel nach der maximalen Anzahl von Playoff-Spielen (21) errungen hat. Mit Lausanne befindet sich der frühere Junior des EHC Kloten nach dem 4:3 in der Viertelfinal-Serie gegen die SCL Tigers auf den Spuren jenes geschichtsträchtigen Playoff-Marathons des HCD.

Robin Grossmann, weshalb nahm die Serie gegen Langnau mit dem 8:1 im Showdown doch noch ein positives Ende für Lausanne?

«Wir waren spritziger und verzeichneten einen guten ersten Abschnitt. Wir hatten vorher in der Serie wiederholt das Startdrittel verschlafen. Aber wir glaubten auch nach den Niederlagen in Spiel fünf und sechs weiter an uns. Am Samstag liessen wir dem Gegner keine Chance, ins Spiel zu kommen.»

Sie kassierten gegen Langnau 18 Strafminuten gegen Langnau. Das ist ein bisschen viel für Sie.

«Das habe ich meines Wissens noch nie geschafft. Das werde ich abstellen, denn ich will ja dem Team auf dem Eis helfen.»

Nun folgt der Halbfinal gegen Ihren ehemaligen Verein EV Zug.

«Das ist für mich nach vier Jahren als Spieler von Zug sicher sehr speziell, eine coole Affiche.»

Lausanne holte in der Qualifikation neun von zwölf Punkten gegen den EVZ. Zug konnte nun aber vor dem Halbfinal maximal ruhen, Lausanne war im Viertelfinal bis zuletzt gefordert. Wer ist im nun im Vorteil?

«Sie sind sicher ausgeruhter, wir dafür mehr im Rhythmus. Wir werden versuchen, Zug unter Druck zu setzen. Dann werden wir sehen, was dabei raus kommt. Bei uns wird am Dienstag auf jeden Fall auch wieder Dustin Jeffrey mitwirken (schied am Samstag nach dem Startdrittel angeschlagen aus - Anmerkung der Redaktion)».

Welche Kontakte zu ehemaligen Mitspielern in Zug sind noch vorhanden?

«Ich habe noch mit zwei, drei ehemaligen Teamkollegen Kontakt. Doch die nächsten zwei Wochen gibt es für mich bei Zug keine Kollegen mehr.»

Was spricht für einen Final-Einzug von Lausanne?

«Wir sind schnell. Und wir sind hungrig. Wir waren noch nie im Halbfinal und wollen weiter Geschichte schreiben. Wir sind bereit.»

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