Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Interview

Roger Federer: «Die Buben sangen Happy Birthday»

Nach seinem Viersatzsieg gegen Rafael Nadal steht Roger Federer zum zwölften Mal im Wimbledon-Final. Wie er den Erfolg gegen seinen Erzrivalen Nadal feiert und wie er sich auf den Final gegen Titelverteidiger Novak Djokovic vorbereitet lesen Sie im Interview.
Simon Häring , Wimbledon

Wie haben Sie diesen Halbfinal gegen Rafael Nadal erlebt?

Roger Federer: Es war bis zum Schluss sehr eng. Es ist gut, habe ich im dritten und vierten Satz früh ein Break geschafft. Aber das erhöht auch den eigenen Druck, weil das Ziel noch weit entfernt ist. Es war alles drin in dieser Partie, am Schluss wurde es sogar noch richtig dramatisch. Ich spürte den Druck auch. Das sah man, als ich den Smash verschlug. Aber ich finde, ich habe einen sehr guten Match gespielt.

Ihre Frau Mirka hat extrem mitgefiebert, und man sah sie immer wieder aufspringen. Wie sehr beschäftigt so ein Spiel ihre Familie?

Mit Mirka rede ich nicht mehr so viel über Tennis. Wir haben ja viele andere Dinge zu erledigen (lacht). Ich spüre aber schon, dass sie sich wünscht, dass ich gewinne. Aber ich merke es erst so richtig während der Matches, wie sehr sie dabei ist. Die Buben haben gedacht, ich hätte Geburtstag und Happy Birthday gesungen. Wahrscheinlich, weil alle so glücklich waren und es das einzige Lied war, das sie konnten (lacht). Es ist schön, dass Mirka noch gerne an die Spiele kommt. Es ist ja bei uns so viel los. Ohne sie wäre das alles gar nicht möglich.

Die Kinder waren zwar nicht im Stadion, fieberten aber von Zuhause aus mit, wie Roger Federer nach dem Halbfinal-Sieg sagte. (Bild: Keystone)

Die Kinder waren zwar nicht im Stadion, fieberten aber von Zuhause aus mit, wie Roger Federer nach dem Halbfinal-Sieg sagte. (Bild: Keystone)

Wie schwierig ist es für Sie, nach einem so emotionalen Spiel, wieder nach vorne auf den Final gegen Novak Djokovic zu schauen?

Das ist kein Problem für mich. Da hilft mir meine Erfahrung und das Alter. Ich weiss: Ich kann mich freuen, aber ich weiss auch, was ich nun alles tun muss bis zum Final. Die Planung läuft schon. Aber anstossen und sich freuen, das gehört dazu. Zum Glück kann ich das geniessen, ohne dass es einen Einfluss hat auf meine Leistung.

Wie bereiten Sie sich auf den Final gegen Djokovic vor?

Ich habe nicht mehr so viel Energie, um noch gross etwas Spezifisches zu trainieren. Das ist aber auch gar nicht nötig. Es geht für mich primär darum, mich zu erholen. Es ist wie vor einer Prüfung in der Schule: Die Arbeit ist im Prinzip schon längst getan. Man kann am Tag zuvor nicht mehr alles nachholen und alle Bücher lesen. Ich habe bisher ein sehr ­solides Jahr gespielt. Die Sterne stehen günstig für mich.

Titelverteidiger Novak Djokovic steht zum sechsten Mal im Wimbledon-Final. 2014 und 2015 hatte er dort jeweils Roger Federer besiegt. (Bild: Keystone)

Titelverteidiger Novak Djokovic steht zum sechsten Mal im Wimbledon-Final. 2014 und 2015 hatte er dort jeweils Roger Federer besiegt. (Bild: Keystone)

Wie stufen Sie Djokovic ein?

Er hat wieder ein unglaubliches Jahr gespielt, seit er zurückgekehrt ist von seiner Verletzung. Ich weiss: Wenn es noch einen härteren Brocken gibt als Nadal, dann ist es wohl er. Aber ich muss auch mit Selbstvertrauen in ­diesen Match steigen und das Gute herausnehmen aus dem Nadal-Spiel. Und davon gab es viel.

Boris Becker sagte auf BBC, er habe Sie seit Wimbledon 2017 nie mehr so gut spielen sehen. Teilen Sie diese Einschätzung?

Ich bin sicher sehr zufrieden mit meiner Leistung. Aber ich spiele schon seit längerem auf sehr hohem Niveau. Weil ich körperlich nun schon länger keine Rückschläge mehr hatte und ich dadurch gut trainieren konnte. Es ist einfach, zu sagen, ich sei jetzt wieder so gut wie 2017, weil ich Nadal geschlagen habe. Das ist ja auch ein grosser Sieg, keine Frage. Darum weiss ich auch, was er damit meint. Aber ich hatte immer wieder gute Momente und in dieser Zeit sicher etwa 100 Matches gespielt.

2003: Federer s. Philippoussis 7:6 (7:5), 6:2, 7:6 (7:3)Auf dem Weg in den Final gibt Roger Federer nur einen Satz ab. Im Halbfinal setzt er sich klar gegen Favorit Andy Roddick durch. Schwierige Momente erlebt der Schweizer vor den Achtelfinals gegen Feliciano Lopez, als er sich wegen eines Hexenschusses behandeln lassen muss. «Für mich ist es ein Wunder, dass ich mit diesen Schmerzen gewinnen konnte.» Gegen den ungesetzten Philippoussis gewinnt Federer klar. Er sinkt in die Knie, es fliessen Tränen. «Magisch, kaum zu fassen», sagt Federer.2003: Federer s. Philippoussis 7:6 (7:5), 6:2, 7:6 (7:3)
Auf dem Weg in den Final gibt Roger Federer nur einen Satz ab. Im Halbfinal setzt er sich klar gegen Favorit Andy Roddick durch. Schwierige Momente erlebt der Schweizer vor den Achtelfinals gegen Feliciano Lopez, als er sich wegen eines Hexenschusses behandeln lassen muss. «Für mich ist es ein Wunder, dass ich mit diesen Schmerzen gewinnen konnte.» Gegen den ungesetzten Philippoussis gewinnt Federer klar. Er sinkt in die Knie, es fliessen Tränen. «Magisch, kaum zu fassen», sagt Federer.
2004: Federer s. Roddick 4:6, 7:5, 7:6 (7:3), 6:4«Als ich auf den Platz lief, hatte ich schon kalte Hände. Ich spürte, wie gut Roddick spielen würde», sagt Federer nach dem Finals. Mehrmals wird die Partie wegen Regens unterbrochen, letztmals, als Federer im dritten Satz mit 2:4 hinten liegt. In der Kabine berät er sich mit seinem Physiotherapeuten, Pavel Kovac, und Freund Reto Staubli und beschliesst, mehr Serve-and-Volley zu spielen. Die Rechnung geht voll auf. Nach dem Matchball fällt Federer wieder auf die Knie. «Ich weinte auch diesmal». Als Titelhalter und Nummer 1 der Welt habe er mehr Druck verspürt als noch im Vorjahr.2004: Federer s. Roddick 4:6, 7:5, 7:6 (7:3), 6:4
«Als ich auf den Platz lief, hatte ich schon kalte Hände. Ich spürte, wie gut Roddick spielen würde», sagt Federer nach dem Finals. Mehrmals wird die Partie wegen Regens unterbrochen, letztmals, als Federer im dritten Satz mit 2:4 hinten liegt. In der Kabine berät er sich mit seinem Physiotherapeuten, Pavel Kovac, und Freund Reto Staubli und beschliesst, mehr Serve-and-Volley zu spielen. Die Rechnung geht voll auf. Nach dem Matchball fällt Federer wieder auf die Knie. «Ich weinte auch diesmal». Als Titelhalter und Nummer 1 der Welt habe er mehr Druck verspürt als noch im Vorjahr.
2005: Federer vs. Roddick 6:2, 7:6 (7:2), 6:4«Ich brauche jetzt erst einmal ein Bier», übt sich Andy Roddick nach der zweiten Final-Niederlage in Galgenhumor. «Roger ist der Beste der Welt und wird immer noch besser.» Auf dem Weg zum Titel gibt Roger Federer nur einen Satz ab und wird der dritte Spieler nach Björn Borg und Pete Sampras, der in Wimbledon drei Mal in Folge gewinnt. «Das ist wahrscheinlich der beste Match, den ich je gezeigt habe», sagt Federer. Am Tag darauf feiern ihn 3000 Basler auf dem Marktplatz.2005: Federer vs. Roddick 6:2, 7:6 (7:2), 6:4
«Ich brauche jetzt erst einmal ein Bier», übt sich Andy Roddick nach der zweiten Final-Niederlage in Galgenhumor. «Roger ist der Beste der Welt und wird immer noch besser.» Auf dem Weg zum Titel gibt Roger Federer nur einen Satz ab und wird der dritte Spieler nach Björn Borg und Pete Sampras, der in Wimbledon drei Mal in Folge gewinnt. «Das ist wahrscheinlich der beste Match, den ich je gezeigt habe», sagt Federer. Am Tag darauf feiern ihn 3000 Basler auf dem Marktplatz.
2006. Federer s. Nadal 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3Federer steht im Zenit seines Schaffens. Er gewinnt zum dritten Mal in Folge mehr als zehn Turniere in einem Jahr und weist Ende Jahr eine 92:5-Siegbilanz auf. Auf dem Weg zum vierten Wimbledon-Titel gibt er nur im Final gegen seinen Erzrivalen Rafael Nadal einen Satz ab, gegen den er in diesem Jahr zuvor alle Duelle verloren hatte, unter anderem einen Monat zuvor im Final der French Open, dem ersten zwischen den beiden auf Grand-Slam-Stufe. «Es war schrecklich eng», sagt Federer nach dem vierten Triumph in Folge. Federer: «Das war das beste Grand-Slam-Turnier meiner Karriere.»2006. Federer s. Nadal 6:0, 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 6:3
Federer steht im Zenit seines Schaffens. Er gewinnt zum dritten Mal in Folge mehr als zehn Turniere in einem Jahr und weist Ende Jahr eine 92:5-Siegbilanz auf. Auf dem Weg zum vierten Wimbledon-Titel gibt er nur im Final gegen seinen Erzrivalen Rafael Nadal einen Satz ab, gegen den er in diesem Jahr zuvor alle Duelle verloren hatte, unter anderem einen Monat zuvor im Final der French Open, dem ersten zwischen den beiden auf Grand-Slam-Stufe. «Es war schrecklich eng», sagt Federer nach dem vierten Triumph in Folge. Federer: «Das war das beste Grand-Slam-Turnier meiner Karriere.»
2007: Federer s. Nadal 7:6 (9:7), 4:6, 7:6 (7:3), 2:6, 6:2Erneut geht Roger Federer mit der Hypothek eines kurz zuvor verlorenen French-Open-Finals ins Duell mit Erzrivale Nadal. Und erstmals muss er auch in Wimbledon ernsthaft um seine Vormachtsstellung bangen. Doch nach einem Fünfsatz-Sieg wird er zum zweiten Spieler neben dem Schweden Björn Borg, der in Wimbledon fünf Mal in Folge gewinnt. Ehrfürchtig sagt er nach dem Sieg: «Rafa wird immer besser. Ich nehme jeden Titel, den ich bekomme.» Im Publikum sitzen neben Borg John McEnroe, Jimmy Connors und Boris Becker. «Daran werde ich mich immer erinnern», sagt Federer.2007: Federer s. Nadal 7:6 (9:7), 4:6, 7:6 (7:3), 2:6, 6:2
Erneut geht Roger Federer mit der Hypothek eines kurz zuvor verlorenen French-Open-Finals ins Duell mit Erzrivale Nadal. Und erstmals muss er auch in Wimbledon ernsthaft um seine Vormachtsstellung bangen. Doch nach einem Fünfsatz-Sieg wird er zum zweiten Spieler neben dem Schweden Björn Borg, der in Wimbledon fünf Mal in Folge gewinnt. Ehrfürchtig sagt er nach dem Sieg: «Rafa wird immer besser. Ich nehme jeden Titel, den ich bekomme.» Im Publikum sitzen neben Borg John McEnroe, Jimmy Connors und Boris Becker. «Daran werde ich mich immer erinnern», sagt Federer.
2008: Federer u. Nadal 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8), 9:7Der dritte Wimbledon-Final zwischen Federer und Nadal gilt als bestes Tennis-Spiel der Geschichte. Als Nadal um 21.17 Uhr den Matchball verwertet, bricht die Dunkelheit über London herein. Später wird das 4:48-Stunden-Epos zur Vorlage für das Buch «Strokes of Genius» - Geniestreiche. Und zehn Jahre später sogar verfilmt. Federer, der im Frühling unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber gelitten hatte, sagt später, die Niederlage sei auch Folge des Final-Debakels in Paris im Monat zuvor gewesen, bei dem ihm Nadal nur vier Games überliess. Nach 65 Siegen auf Rasen, je fünf Titeln in Halle und Wimbledon verliert Federer erstmals wieder auf seiner bevorzugten Unterlage. 2008: Federer u. Nadal 4:6, 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (10:8), 9:7
Der dritte Wimbledon-Final zwischen Federer und Nadal gilt als bestes Tennis-Spiel der Geschichte. Als Nadal um 21.17 Uhr den Matchball verwertet, bricht die Dunkelheit über London herein. Später wird das 4:48-Stunden-Epos zur Vorlage für das Buch «Strokes of Genius» - Geniestreiche. Und zehn Jahre später sogar verfilmt. Federer, der im Frühling unter dem Pfeifferschen Drüsenfieber gelitten hatte, sagt später, die Niederlage sei auch Folge des Final-Debakels in Paris im Monat zuvor gewesen, bei dem ihm Nadal nur vier Games überliess. Nach 65 Siegen auf Rasen, je fünf Titeln in Halle und Wimbledon verliert Federer erstmals wieder auf seiner bevorzugten Unterlage.
2009: Federer s. Roddick 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6, 16:14Roger Federer erlebt den Sommer seines Lebens. Im April heiratet er seine Freundin Mirka Vavrinec, im Juni gewinnt er die French Open und komplettiert damit seinen Karriere-Grand-Slam. Im Juli überholt er in Wimbledon mit seinem 15. Major-Titel den bisherigen Rekordhalter Pete Sampras. Zwei Wochen später wird Federer Vater der Zwillingsmädchen Charlene und Myla. Er gewinnt auch den dritten Wimbledon-Final gegen Andy Roddick. Mit 4:17 Stunden ist es der längste zwischen den beiden.. Nur einmal nimmt Feder Roddick den Aufschlag ab – zum 16:14 im fünften Satz.2009: Federer s. Roddick 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6, 16:14
Roger Federer erlebt den Sommer seines Lebens. Im April heiratet er seine Freundin Mirka Vavrinec, im Juni gewinnt er die French Open und komplettiert damit seinen Karriere-Grand-Slam. Im Juli überholt er in Wimbledon mit seinem 15. Major-Titel den bisherigen Rekordhalter Pete Sampras. Zwei Wochen später wird Federer Vater der Zwillingsmädchen Charlene und Myla. Er gewinnt auch den dritten Wimbledon-Final gegen Andy Roddick. Mit 4:17 Stunden ist es der längste zwischen den beiden.. Nur einmal nimmt Feder Roddick den Aufschlag ab – zum 16:14 im fünften Satz.
2012: Federer s. Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4Auf dem Weg zum bislang letzten Sieg in Wimbledon erlebt Roger Federer zahlreiche bange Momente. In der dritten Runde macht er einen 0:2-Satzrückstand gegen Julien Benneteau wett. In den Viertelfinals macht ihm ein blockierter Rücken zu schaffen. Im Halbfinal schaltet er Titelverteidiger Novak Djokovic aus. Im Final, der wegen Regens unterbrochen und unter geschlossenem Dach beendet wird, setzt sich Federer gegen Andy Murray durch und wird wieder die Nummer eins der Welt.2012: Federer s. Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
Auf dem Weg zum bislang letzten Sieg in Wimbledon erlebt Roger Federer zahlreiche bange Momente. In der dritten Runde macht er einen 0:2-Satzrückstand gegen Julien Benneteau wett. In den Viertelfinals macht ihm ein blockierter Rücken zu schaffen. Im Halbfinal schaltet er Titelverteidiger Novak Djokovic aus. Im Final, der wegen Regens unterbrochen und unter geschlossenem Dach beendet wird, setzt sich Federer gegen Andy Murray durch und wird wieder die Nummer eins der Welt.
2014: Federer u. Djokovic 7:6 (9:7), 4:6, 6:7 (4:7), 7:5, 4:6Als Titelverteidiger war Roger Federer im Vorjahr in der dritten Runde sensationell an Sergei Stachowski gescheitert. Auf die schlechteste Saison seit seinem Vorstoss an die Weltspitze reagierte er mit der Ernennung von Stefan Edberg als Trainer. Auf dem Weg in den Wimbledon-Final gibt er nur in den Viertelfinals gegen Stan Wawrinka einen Satz ab. Im Final liegt er im vierten Satz zwei Mal mit Break hinten, wehrt mit einem Ass einen Matchball ab und erzwingt einen fünften Satz, in dem er einen Breakball incht nutzen kann. Federer verliert den Final gegen Djokovic in 3:56 Stunden.2014: Federer u. Djokovic 7:6 (9:7), 4:6, 6:7 (4:7), 7:5, 4:6
Als Titelverteidiger war Roger Federer im Vorjahr in der dritten Runde sensationell an Sergei Stachowski gescheitert. Auf die schlechteste Saison seit seinem Vorstoss an die Weltspitze reagierte er mit der Ernennung von Stefan Edberg als Trainer. Auf dem Weg in den Wimbledon-Final gibt er nur in den Viertelfinals gegen Stan Wawrinka einen Satz ab. Im Final liegt er im vierten Satz zwei Mal mit Break hinten, wehrt mit einem Ass einen Matchball ab und erzwingt einen fünften Satz, in dem er einen Breakball incht nutzen kann. Federer verliert den Final gegen Djokovic in 3:56 Stunden.
2015: Federer u. Djokovic 6:7 (1:7), 7:6 (12:10), 4:6, 3:6Auf dem Weg in den Final gibt Federer wieder nur einen Satz ab. Im Startsatz des Finals gegen Titelverteidiger Novak Djokovic verspielt er eine Breakführung. «Ich spielte gut, aber Novak war grossartig», sagt Federer, der vom Publikum frenetisch unterstützt wird. «Gegen Novak darf man verlieren. Trotzdem werde ich jetzt nicht beginnen, das zu akzeptieren. Ich habe bewiesen, dass ich einer der wenigen Spieler bin, die ihn schlagen können.» Für Djokovic ist es der dritte Wimbledon-Titel.2015: Federer u. Djokovic 6:7 (1:7), 7:6 (12:10), 4:6, 3:6
Auf dem Weg in den Final gibt Federer wieder nur einen Satz ab. Im Startsatz des Finals gegen Titelverteidiger Novak Djokovic verspielt er eine Breakführung. «Ich spielte gut, aber Novak war grossartig», sagt Federer, der vom Publikum frenetisch unterstützt wird. «Gegen Novak darf man verlieren. Trotzdem werde ich jetzt nicht beginnen, das zu akzeptieren. Ich habe bewiesen, dass ich einer der wenigen Spieler bin, die ihn schlagen können.» Für Djokovic ist es der dritte Wimbledon-Titel.
2017: Federer s. Cilic 6:3, 6:1, 6:4Nach seinem Triumph bei den Australian Open und Turniersiegen in Indian Wells und Miami lässt Federer die Sandsaison komplett aus. Als er zurückkehrt,gewinnt er erst in Halle und triumphiert danach zum achten Mal in Wimbledon, aber das erste Mal, ohne ein Satz abzugeben. Bei den Männern ist er nun alleiniger Rekordsieger im Einzel. «Als ich 2001 Pete Sampras geschlagen habe, hatte ich gehofft, dass ich vielleicht irgendeinmal die Chance haben würde, im Final zu stehen, oder sogar das Turnier zu gewinnen. Aber acht Mal? Das schien unmöglich», sagt Federer. 2017: Federer s. Cilic 6:3, 6:1, 6:4
Nach seinem Triumph bei den Australian Open und Turniersiegen in Indian Wells und Miami lässt Federer die Sandsaison komplett aus. Als er zurückkehrt,gewinnt er erst in Halle und triumphiert danach zum achten Mal in Wimbledon, aber das erste Mal, ohne ein Satz abzugeben. Bei den Männern ist er nun alleiniger Rekordsieger im Einzel. «Als ich 2001 Pete Sampras geschlagen habe, hatte ich gehofft, dass ich vielleicht irgendeinmal die Chance haben würde, im Final zu stehen, oder sogar das Turnier zu gewinnen. Aber acht Mal? Das schien unmöglich», sagt Federer.
11 Bilder

8 Siege, 3 Niederlagen: Alle 11 Finals von Roger Federer in Wimbledon

Aufgezeichnet: Simon Häring, Wimbledon

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.