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ROLLHOCKEY: RHC Uri: Auf Sieg folgt Niederlage

Der RHC Uri reiste mit einer grossen Portion Respekt nach Thun. Schliesslich ist der Aufsteiger Thunerstern das Team der Stunde. Der Respekt hemmte die Urner keineswegs.
Der Kanton Uri sieht keinen Bedarf für mehr schul-sportliche Förderung. Im Bild: RHC Uri Spieler. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Der Kanton Uri sieht keinen Bedarf für mehr schul-sportliche Förderung. Im Bild: RHC Uri Spieler. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Bereits in der 5. Minute eröffnete Michael Gerig den Torreigen, er verwertete eine Hereingabe von Simon von Allmen mustergültig. In der 11. Minute erhöhte Matteo Gasser auf 2:0. Der Zweitore­vorsprung war bald Geschichte. 15 Sekunden später verkürzte das Heimteam auf 1:2, in der 14. Minute fiel der 2:2-Ausgleich. Verdient, denn über die ganze Spieldauer agierten die Berner engagiert und aufsässig, griffen die Urner früh an und hofften auf Fehler im Spielaufbau der Gäste. Für Uri war eine hohe Laufbereitschaft der Schlüssel zum Erfolg. Tim Aschwanden erzielte vier Sekunden vor der Pause das 3:2.

Das Heimteam drehte nach dem Seitenwechsel innert 13 Minuten die Partie zum 3:4. In der Folge war es Thun, das den Sieg leichtfertig aus der Hand gab. Zuerst führten zwei Strafen dazu, dass Uri in doppelter Überzahl agieren konnte. Andre Costa nutzte diese Situation zum 4:4. Auch nach dem 5:4-Führungstreffer standen sich die Thuner wieder selber im Weg: erneute Zeitstrafe, erneute Urner Überzahl. 20 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ersetzte Uri Torhüter Marcel Greimel durch einen fünften Feldspieler. Andre Costa traf acht Sekunden vor Schluss zum 5:5. Die anschliessende Verlängerung endete torlos, sodass das Penaltyschiessen entscheiden musste. Nach fünf Schützen hatten beide Teams je zweimal getroffen. Schliesslich sicherte Simon von Allmen seinem Team den zweiten Punkt.

Lange mit Favorit Montreux mitgehalten

Nach dem Sieg in Thun hatte Uri am Sonntag die Möglichkeit, mit einem Vollerfolg zu Hause gegen Montreux mit den Leadern Biasca und Montreux gleichzuziehen. Bereits in der dritten Minute musste Marcel Greimel ein erstes Mal hinter sich greifen. Die Urner fingen sich sogleich auf, es ent­wickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. In der 15.Minute erzielte Andre Costa mittels direktem Freistoss das 1:1. Zwei Minuten später markierte Xavier Terns ebenfalls mit einem direkten Freistoss das 2:1 für die Genfer. Dass die Urner gut drauf sind, bewies Captain Michael Gerig. Er wurde aus der eigenen Hälfte lanciert, zog allein auf das Gästetor los und traf herrlich zum 2:2 (22.) in die hohe Ecke. Es kam besser: Costa erzielte eine Minute später das 3:2 für die Urner.

In der Folge schickten die Unparteiischen Uri-Torhüter Marcel Greimel für ein angebliches Foulspiel auf die Strafbank. Ersatztorhüter Marc Blöchlinger parierte den fälligen Penalty glänzend. Kurz nach Wiederanpfiff nutzten die Gäste das noch immer andauernde Überzahlspiel zum 3:3. Dann ging es plötzlich schnell. Montreux erzielte zwei Tore innert zwei Minuten zum 5:3 (34. und 35.) und brachte den Sieg damit in trockene Tücher.

Männer, NLA

Sonntag: Uri – Montreux 3:5 (3:2). – Samstag: Diessbach – Weil 8:0. Biasca – Montreux 3:4 n. P. Thunerstern – Uri 5:6 n. P. – Rangliste: 1. Montreux 12/27. 2. Biasca 11/24. 3. Diessbach 10/22. 4. Uri 13/21. 5. Thunerstern 14/18. 6. Uttigen 10/14. 7. Dornbirn 9/4. 8. Genève 11/4. 9. Weil am Rhein 12/1.

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