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ROLLHOCKEY: RHC Uri ist auf Halbfinalkurs

Im ersten Playoff-Viertelfinalspiel besiegt der RHC Uri den RSC Uttigen vor heimischer Kulisse mit 4:2. Nun steht die Tür in den Halbfinal ziemlich weit offen.
Uris Youngster Adrian Briker (am Ball) schoss gegen Uttigen zwei Tore. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 24. März 2018))

Uris Youngster Adrian Briker (am Ball) schoss gegen Uttigen zwei Tore. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 24. März 2018))

Mittlerweile ist es schon einige Jahre her, seit die Urner in der Meisterschaft bei der Vergabe der Podestplätze ein Wörtchen mitreden konnten. In den Playoffs flogen sie immer früh raus. Heuer könnte es nun endlich wieder hinhauen mit einem Coup. Dank dem am Samstag in überzeugender Manier herausgespielten 4:2-Heimerfolg gegen Uttigen stehen die Chancen für den Einzug in die Vorschlussrunde nun sehr gut. Der RSC Uttigen ist jetzt gewaltig unter Druck und muss die Urner zweimal besiegen, wenn er dem Viertelfinalgegner die Suppe noch versalzen will.

Obwohl sich die Urschweizer mit dem Auftaktsieg faktisch zwei Matchbälle erspielt haben, mahnte Uri-Coach Max Aschwanden zur Zurückhaltung. Er relativierte nach dem Schlusspfiff: «Wir haben jetzt zwar vorgelegt. Aber entschieden ist noch gar nichts. Falls Uttigen in zwei Wochen das Rückspiel gewinnt, ist alles wieder offen. Und in einem Entscheidungsspiel ist eh jeder Ausgang möglich.» Immerhin würde Uri in einer allfälligen dritten Partie vom Heimrecht profitieren, was durchaus das Zünglein an der Waage spielen könnte.

Youngster Briker beweist Nervenstärke

Uri startete fulminant und ging bereits in der fünften Minute durch einen Treffer von Captain Michael Gehrig in Führung. Der Goalgetter schloss eine sehenswerte Doppelpassaktion mit Jo­shua Imhof erfolgreich ab. Zur Pause hätten die Platzherren durchaus noch deutlicher als nur mit 1:0 führen können. Doch André Da Costa und Spielertrainer Simon von Allmen verschossen einen Penalty beziehungsweise einen direkten Freistoss.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gastgeber gewaltig Druck auf, was in der 32. Minute mit einem weiteren Treffer belohnt wurde. Von Allmen war mit einem Rückhandschlenzer erfolgreich. Kurz darauf kam der grosse Auftritt von Youngster Adrian Briker. Er verwandelte in der 34. Minute zunächst eiskalt einen Penalty (3:0) und nur zwei Minuten später in ähnlich cooler Manier auch noch einen direkten Freistoss zum 4:0. Mit diesem Polster im Rücken liessen die Einheimischen die Zügel etwas schleifen, was beim Gegner für Aufwind sorgte. Uttigen verkürzte in der 43. Minute auf 1:4 und legte zwei Minuten vor Schluss einen weiteren Treffer nach. Die Reaktion kam aber zu spät, um den Erfolg der Innerschweizer noch ernsthaft gefährden zu können.

«Uns ist eine gute Teamleistung gelungen. Herausragend waren Adrian Briker und Keeper Marcel Greimel, der viele gegnerische Chancen zunichtegemacht hat. Dieses Duo hat den Unterschied ausgemacht», bilanzierte Aschwanden.

«Dieses Spiel war ein ziemliches Geknorze»

Dann fügte er noch an: «Dieses Spiel war ein ziemliches Geknorze und für die Zuschauer rein optisch sicherlich nicht besonders attraktiv. Aber Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.» Das Rückspiel wird am 7. April in Uttigen ausgetragen. Dort möchte die Mannschaft von Simon von Allmen nachdoppeln und die Best-of-3-Serie mit einem erneuten Sieg vorzeitig beenden. Voraussichtlich wird der RHC Uri einen Fan-Car organisieren, damit er beim schwierigen Gastspiel im Berner Oberland auch die nötige akustische Unterstützung erhält.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

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