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ROLLHOCKEY: RHC Uri ist heiss auf die Playoffs

Der RHC Uri trifft morgen Abend im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals auf Uttigen. Die Urner haben mit den Berner Oberländern noch eine Rechnung offen.
Spielertrainer Simon von Allmen kann zum Playoff-Start auf das gesamte Kader zurückgreifen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 29. Oktober 2017))

Spielertrainer Simon von Allmen kann zum Playoff-Start auf das gesamte Kader zurückgreifen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 29. Oktober 2017))

Morgen Samstag beginnt die heisse Phase in der NLA-Rollhockey-Meisterschaft. Die besten acht Teams der Qualifikation bestreiten die Playoff-Viertelfinals. Der Modus ähnelt jenem im Eishockey. Gespielt wird allerdings eine Best-of-3-Serie, das heisst, wer zuerst zwei Spiele gewinnt, steht in den Halbfinals.

Die Urner, welche die Qualifikation auf Platz vier abgeschlossen haben, geniessen im Duell gegen Uttigen Heimrecht. Das Team von Spieltrainer Simon von Allmen spielt zuerst zu Hause und dürfte in einem allfälligen dritten Spiel wiederum vor heimischer Kulisse auflaufen. Die Playoff-Atmosphäre ist in Seedorf greifbar, wie sich Uri-Coach Max Aschwanden ausdrückt: «Die Jungs sind richtig heiss auf das erste Spiel. An den hart geführten Zweikämpfen in den Trainings stelle ich fest, dass ein besonderes Ereignis ansteht, bei dem jeder Spieler gerne dabei ist.»

Viel Respekt vor den Berner Oberländern

Kommt hinzu, dass das Heimteam mit den Berner Oberländern Rechnungen offen hat. Beide Qualifikationsspiele gegen Uttigen gingen nämlich verloren. Vor allem die Niederlage im Februar war besonders bitter. Dort hatte Uri einen Zwei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand gegeben und damit dem RSC Uttigen ein in der jüngsten Vergangenheit rares Erfolgserlebnis beschert. Die Berner Gäste hatten in den letzten Spielen wenig zu jubeln. Zahlreiche Partien gingen verloren, letzte Woche gar gegen das abgeschlagene Schlusslicht Weil am Rhein.

In den Playoffs werden die Karten nun neu gemischt. Aufgrund der beiden Qualifikationsniederlagen ist den Berner Oberländern der Respekt der Urner gewiss. «Diese Niederlagen haben uns die Stärken von Uttigen vor Augen geführt. Es braucht bestimmt eine starke Leistung, wenn wir Uttigen bezwingen wollen», moniert Uri-Coach Max Aschwanden.

Ein wichtiger Bestandteil dabei ist mit Sicherheit Uri-Torhüter Marcel Greimel. Für den 25-Jährigen ist die Aufgabe nicht ganz einfach. Einerseits hat er in dieser Saison viele Trainingseinheiten aufgrund der Ausbildung und Auslandaufenthalten verpasst, andererseits spielt mit Patrick Greimel sein Bruder beim RSC Uttigen. Bekanntlich war Letzterer noch bis im Dezember Captain des RHC Uri, bevor er bei Uttigen anklopfte. Die entstandene Lücke konnten die Urner bisher erstaunlich gut schliessen. Spieler wie Adrian Briker, Nicola Imhof, Tim Aschwanden und Matteo Gasser sind aus dem Schatten getreten und hoffen nun, in hellem (Playoff-)Licht zu erstrahlen. Bei den Urnern steht Coach Max Aschwanden das gesamte Kader zur Verfügung. (ji)

Hinweis

Männer, NLA. Playoff-Viertelfinal (best of 3). 1. Spiel, Samstag: RHC Uri – RSC Uttigen (18.00, Rollhockeyhalle, Seedorf).

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