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ROLLHOCKEY: RHC Uri kassiert unglückliche Niederlage

Der RHC Uri unterliegt dem Tabellenzweiten Montreux zu Hause knapp mit 4:5 Toren. Ärgerlich, denn die Urschweizer stellen über weite Strecken des Spiels die klar bessere Mannschaft.
Urs Hanhart
Michael Gehrig (rechts) erzielte gegen Montreux einen Hattrick. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 11. März 2017))

Michael Gehrig (rechts) erzielte gegen Montreux einen Hattrick. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 11. März 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Das Kräftemessen zwischen dem Tabellensechsten Uri und dem Ranglistenzweiten Montreux hielt, was man sich von diesem Spitzenspiel versprochen hatte. Die Partie bot insbesondere in der zweiten Halbzeit Spannung pur und war in der Schlussphase an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Dass der Gastgeber letztlich als Verlierer vom Platz ­musste, war aus Sicht der Urner frustrierend. Der angestrebte Heimsieg lag nämlich zwischenzeitlich auf dem Präsentierteller bereit.

Das Team aus der Westschweiz startete fulminant und ging bereits nach wenigen Sekunden durch Xavier Terns Torrens in Führung. Doch die Platzherren reagierten und glichen vier Minuten später durch Michael Gehrig das Skore wieder aus. Terns Torrens brachte die Romands Mitte der ersten Halbzeit erneut in Front. Das 2:1 erzielte der Montreux-Star allerdings mit dem Glück des Tüchtigen, denn sein Weitschuss wurde unhaltbar für Uri-Goalie Ricardo Figueiredo abgelenkt. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause.

Uri mit Chancen im Minutentakt

Nach dem Seitenwechsel wendete sich dann das Blatt. Uri legte los wie die Feuerwehr und spielte die verdutzten Westschweizer, deren Abwehr gehörig ins Schleudern geriet, richtiggehend an die Wand. Die logische Folge davon war der 2:2-Ausgleich durch Michael Gehrig in der 28. Minute. Zehn Minuten später bescherte Uri-Captain Patrick Greimel seinem Team mit einem knallharten Weitschuss die hoch verdiente 3:2-Führung. Hoch verdient deshalb, weil die Einheimischen eine Viertelstunde lang drückend überlegen agierten und sich fast im Minutentakt hochkarätige Chancen erarbeiteten. Die Effizienz im Abschluss liess jedoch zu wünschen übrig, was sich in der Schlussphase rächen sollte.

Montreux dreht den Spiess um

Kaum war die gewaltige Druckphase der Lokalmatadoren verpufft, schlug Montreux eiskalt zurück. Mit drei Toren innert sieben Minuten (41., 45., 48.) stellten die Gäste den Spielstand innerhalb kurzer Zeit völlig auf den Kopf. Uri schaffte zwar knapp zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit dank des dritten Torerfolgs von Michael Gehrig noch den 4:5-Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Mit der Herausnahme des Goalies, der durch einen weiteren Feldspieler ersetzt wurde, versuchten die Gastgeber, wenigstens noch eine Verlängerung zu erzwingen. Doch die Waadtländer überstanden das Powerplay mit viel Glück unbeschadet und retteten den hauchdünnen Auswärtserfolg über die Runden.

Zu viele Mängel in der Defensive

«Wir sind selber schuld, dass wir gegen Montreux leer ausgingen», ärgerte sich Uris Co-Trainer Max Aschwanden nach dem Schlusspfiff. Und er schob nach: «In unserer starken Phase nach der Pause hätten wir diese Partie für uns entscheiden müssen.» Aschwanden war nicht nur mit der Chancenverwertung unzufrieden, sondern haderte auch mit der Leistung im Defensivbereich. «Wir haben eindeutig zu viele Treffer kassiert. Die Abwehr agierte weniger kompakt als in den vorangegangenen Spielen. Das muss in Zukunft wieder besser werden.»

Rollhockey, NLA-Männer

Resultate: RHC Uri – Weil 2:6. – Samstag: RHC Uri – Montreux 4:5. Genève – Uttigen 5:4 n. V. Biasca – Dornbirn 3:5.

Rangliste: 1. Diessbach 14/33 (56:37). 3. Montreux 15/26 (51:43). 3. Dornbirn 15/26 (53:58). 4. Weil am Rhein (GER) 14/25. 5. Uttigen 15/22 (56:52). 6. Uri 15/21 (66:52). 7. Genève 15/21 (57:56). 8. Biasca 15/17 (41:63). 9. Wimmis 14/6 (34:63).

Hinweis: Diessbach, Weil am Rhein, Montreux, Dornbirn, Uri, Uttigen, Genf und Biasca für die Playoffs qualifiziert; Wimmis steigt in die NLB ab.

RHC Uri – HC Montreux 4:5 (1:2)

Rollhockeyhalle, Seedorf. – 252 Zuschauer. – SR Dornbierer/Trauffer. – RHC Uri: Figueiredo/Marcel Greimel; Favinha, Gehrig (3), Patrick Greimel (1), Imhof, Livio Schuler, Gisler, Dates, André Schuler.

RHC Uri – Weil am Rhein 2:6 (2:4)

Rollhockeyhalle, Seedorf. – 110 Zuschauer. – SR Hinteregger/Schneider. – RHC Uri: Figueiredo/Marcel Greimel; Favihna, Gehrig, Patrick Greimel (1), Imhof, Briker (1), Gisler, Dates, Aschwanden.

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