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ROLLHOCKEY: Uri gibt sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand

Nach einer 5:2-Halbzeitführung verliert der RHC Uri zu Hause gegen Biasca 5:6. Eine unnötige Niederlage, über die sich die Spieler sichtlich ärgerten.
Uris Simon von Allmen (am Ball) stürmt hinter das Tor von Biasca. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 9. Dezember 2017))

Uris Simon von Allmen (am Ball) stürmt hinter das Tor von Biasca. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 9. Dezember 2017))

Es gibt zweierlei Arten von Niederlagen. Jene, bei denen der Gegner einfach besser ist, und jene, bei denen man sich selber schlägt. Die Niederlage am Samstag ist definitiv in die zweite Sparte einzureihen. Obwohl Biasca durch Alberto Orlandi den Torreigen in der dritten Minute er­öffnete, waren die Urner in der ersten Halbzeit klar «Herr im Haus». Vorne präsentierten die Gastgeber ein gefälliges Angriffsspiel. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Die Aktionen waren zwar nicht immer gefährlich, die Torchancen boten sich aber dennoch in regelmässigen Abständen. Für einmal nutzte Uri diese eiskalt. In der fünften Minute glich Uris Toptorschütze André Costa mit einem satten Weitschuss aus. Eine halbe Minute später erhöhte Michael Gerig nach einem schönen Konter.

Schliesslich war es in der 10. Minute Patrick Greimel, der zum 3:1 traf. Biasca konnte zwar eine Minute später durch Cleto Ré verkürzen. Zu mehr reichte es den Tessinern vorerst aber nicht. Vielmehr waren es die Urner, die noch einen Gang höher schalteten. Costa traf in der 13. und der 16. Minute und stellte so auf 5:2. Als die beiden Schiedsrichter die erste Halbzeit abpfiffen, glaubten wohl nur noch die kühnsten Tessiner Optimisten an einen Sieg Biascas. Umso mehr als André Costa in der 26. Spielminute zu einem Penalty antreten konnte. Er scheiterte jedoch an Gästetorhüter Tiziano Tatti. In der 29. Minute verkürzte Alberto Orlandi für die Tessiner. Plötzlich ging bei den Urnern nicht mehr viel. Im Angriffsspiel mangelte es den Gastgebern an Durchschlagskraft. Beste Gelegenheiten wurden ausgelassen. Anstatt im Tor landete der Ball häufig im Absperrnetz.

Getrübte Stimmung am Weihnachtsessen

Diese Unsicherheit nutzte Biasca gnadenlos aus. Cleto Ré traf in der 34. und der 38. Minute zweimal und bewerkstelligte so das 5:5. Die Tessiner waren damit nicht nur zurück im Spiel. Sie drückten auch vehement auf den Führungstreffer. Alberto Orlandi besorgte diesen schliesslich in der 39. Minute. Den Zuschauern bot sich weiterhin ein äusserst spannendes Spiel. Uri hatte reihenweise Chancen, die Scharte auszuwetzen und das Spiel noch zu drehen. Doch es schien wie verhext. Der Ball wollte einfach nicht mehr rein. Selbst einen direkten Freistoss und einen Penalty konnten die Urner nicht nutzen.

Letztlich kam so eine ärger­liche Niederlage zu Stande. Am anschliessenden Weihnachtsessen herrschte deshalb eine etwas getrübte Stimmung. Uri-Coach Max Aschwanden sagte nach dem Spiel: «Wir haben zwei völlig unterschiedliche Leistungen gezeigt. Sehr gut in der ersten Halbzeit, miserabel in der zweiten. Wir müssen das nächste Woche analysieren und schauen, dass so etwas nicht mehr passiert.» Für Uri geht es am 6. Januar 2018 weiter. (ji)

Uri – Biasca 5:6 (5:2)

Rollhockeyhalle Seedorf. – 200 Zuschauer. – Uri: Marcel Greimel, Simon von Allmen, Manuel Gisler, Nicola Imhof, Joshua Imhof, Michael Gerig (1), Patrick Greimel (1), André Costa (3), Adrian Briker, Marc Blöchlinger.

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