Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

ROLLHOCKEY: Uri lässt gegen den Aufsteiger Thun nichts anbrennen

Das NLA-Team des RHC Uri gewinnt auch das zweite Saisonspiel. Den Aufsteiger Thun fegen die Urner mit 9:4 Toren vom Feld. Mann des Abends war Uris André Costa mit vier Toren.

Das Urner Team startete mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partie gegen den Aufsteiger Thun. Das junge Team aus dem Berner Oberland hat sich diesen Respekt mit einigen ansprechenden Auftritten redlich verdient. Folgerichtig war zu Beginn des Spiels von einem Klassenunterschied nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil prägten die Gäste das Spielgeschehen massgeblich mit. Uris tadelloser Torhüter Marcel Greimel musste gleich reihenweise eingreifen und Torschüsse abwehren. Auch Uri suchte gleich von Beginn an den Torabschluss. Eine der ersten Gelegenheiten verwertete Uris Spielertrainer Simon Von Allmen mit einem satten Weitschuss zur Urner Führung. Die Reaktion der Gäste liess jedoch nicht lange auf sich warten. Lorenzo Rui entwischte Patrick Greimel und glich das Spiel aus. Patrick Greimel erhöhte in der 10. Minute zur erneuten Urner Führung. In der 17. Minute schloss Michael Gerig einen schönen Konter zum 3:1 ab. Schliesslich war es in der 21. und 22. Minute Uris Neuzugang André Costa, der bis auf 5:1 erhöhte. Es schien, als hätten die Urner alles im Griff und würden das Ding nun ruhig über die Zeit schaukeln.

Der eigenen Nachlässigkeit war es geschuldet, dass nochmals Spannung aufkeimte. Erst 13 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Thun verkürzte. Anderthalb Minuten später traf Thun erneut und brachte damit die Spannung zurück ins Spiel. Uri bewies jedoch Siegeswillen und vermochte den Negativtrend zu durchbrechen. In der 31. und 32. Minute trafen Joshua Imhof und Patrick Greimel zum 6:3 und 7:3. Nun liessen die Urner nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung geschickt. Doch auch die Zuschauer kamen nach wie vor auf ihre Kosten, denn beide Teams kamen zu zahlreichen Konterchancen. Zuerst verwertete Costa einen Penalty (42. Minute) und später einen direkten Freistoss (48. Minute). Uri-Coach Max Aschwanden zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: «Wir haben heute das Soll erfüllt und verdient gewonnen. In den kommenden Spielen müssen wir uns aber sicher noch steigern, um auch gegen die Topteams bestehen zu können.»

Uri scheitert im Cup hauchdünn an Biasca

Der RHC Uri muss seine Titelambitionen im Schweizer Cup bereits begraben. Auswärts in Biasca verlor ein über weite Strecken starkes Urner Kollektiv mit 6:7 nach Verlängerung. Da die Tessiner in der Meisterschaft an der Spitze stehen, starteten sie als Favoriten in diese Partie. Doch die Urner versteckten sich gestern Nachmittag keineswegs und unterstrichen eindrücklich, dass in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist. So besorgte Joshua Imhof nach 15 Minuten die Urner Führung mit einem Schuss vom Mittelkreis. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich erhöhte Imhof mit einem Doppelschlag auf 3:1. Einmal traf er nach einem herrlichen Konter über vier Stationen, das zweite Mal vom Penaltypunkt aus. Nach dem Seitenwechsel kam Biasca zurück und glich das Spiel innert weniger Minuten aus. In dieser Druckphase der Tessiner gelang Uris André Costa in der 30. Minute das 4:2 per direkten Freistoss. Der Druck der Gastgeber nahm nun noch einmal zu. Dabei bewiesen sie insbesondere in Standardsituationen Nervenstärke und verwandelte alle direkten Freistösse. So stand es plötzlich 4:5 aus Urner Sicht. Mit viel Moral kamen die Gäste zurück. Simon Von Allmen glich aus, und Joshua Imhof gelang gar die neuerliche Urner Führung. Nun galt es, das Spiel über die Zeit zu retten. Lange Zeit schien das tatsächlich zu gelingen. Vier Sekunden vor Abpfiff versuchte Uri einen letzten Befreiungsschlag. Der Ball landete auf dem Stock von Biasca-Captain Ivan Ruggerio. Dieser schoss das Spielobjekt nochmals auf das Urner Gehäuse. Dort prallte der Ball an den Fuss eines Urners. Die Unparteiischen zögerten keine Sekunde und zeigten auf den Penaltypunkt. Diese Chance liess sich Biascas Alberto Orlandi nicht entgehen. Der Star des Heimteams, der in Italien als Profi aktiv gewesen war, erzielte sämtliche sieben Tore seines Teams – auch das Golden Goal nach zwei Minuten in der Verlängerung. Im Lager der Urner war die Enttäuschung nach dem Spiel gross, wie Uri-Coach Max Aschwanden nach dem Spiel sagte: «Ein Derby zu verlieren, tut immer weh. Vor allem, wenn es so knapp ist wie diesmal.» (ji)

Uri – Thunerstern 9:4 (5:1)

Rollhockeyhalle Seedorf. – 150 Zuschauer. – Uri: Marcel Greimel; Matteo Gasser, Patrick Greimel (2), Simon Von Allmen (1), Remo Schuler, Joshua Imhof, Michael Gerig (1), Adrian Briker, André Costa (4), Marc Blöchlinger (ab 25. Minute).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.