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ROLLHOCKEY: Uri sinnt auf Cup-Revanche

Das Gotthard-Derby zwischen Uri und Biasca verspricht Spannung. Beide Teams können sich die Leaderposition erobern.
Steht heute Abend vermutlich wieder in der Startformation: Uri-Spieletrainer Simon von Allmen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 27. November 2017))

Steht heute Abend vermutlich wieder in der Startformation: Uri-Spieletrainer Simon von Allmen. (Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 27. November 2017))

Ein lockeres Ausklingen zum Jahresende wird es heute Samstagabend definitiv nicht geben. Das NLA-Derby zwischen dem RHC Uri und Biasca sorgt fast immer viel Zündstoff. Beide Teams sind in der Tabelle so gut klassiert wie seit langem nicht mehr. Die Tessiner haben sich mit fünf Siegen aus sieben Spielen zum Titelkandidaten gemausert. Und mit Starspieler Alberto Orlandi verfügt das Team über einen absoluten Ausnahmekönner.

Der 44-jährige Italiener, der während Jahren in ganz Europa als Profi unterwegs war, verdient sich seinen Lohn auch in Biasca mit Spitzenleistungen. In sieben Spielen hat er bereits 23 Mal getroffen und führt damit die Torschützenliste der Liga an. Noch eindrücklicher ist seine Bilanz im Schweizer Cup. Im Viertelfinal gewann sein Team 7:6 nach Verlängerung. Orlandi erzielte dabei alle sieben Tore.

Ein Sieg zum Jahresabschluss?

Der Gegner damals? Der RHC Uri. Die Niederlage schmerzt noch heute, wie Uri-Coach Max Aschwanden betont: «Der Cup war eines unserer grossen Ziele. Es tat natürlich doppelt weh, gegen Biasca auszuscheiden. Mein Team hat sich aber rehabilitiert.» Mit fünf Siegen aus acht Spielen sind auch die Urner bestens auf Kurs. Bei einem Sieg heute Abend würde der Weg sogar ganz nach vorne führen. Obwohl das nur eine Momentaufnahme wäre, bedeutete das natürlich einen tollen Jahresabschluss. Auf Seiten der Urner wird Spielertrainer Simon von Allmen, der aufgrund einer Verletzung beim Sieg in Genf am vergangenen Sonntag nicht mittun konnte, wohl ins Team zurückkehren. Damit können die Urner Verantwortlichen aus dem Vollen schöpfen.

Etwas anders sieht es hingegen bei den Gästen aus. Torhüter Ricardo Figueiredo, letztes Jahr noch in Diensten der Urner, wird seinem neuen Team aufgrund einer Rotsperre genauso fehlen wie Captain Ivan Ruggerio, der sich einen Finger gebrochen hat. Dafür wurde in den letzten Spielen jeweils Cleto Ré auf dem Matchblatt geführt. Er hatte eigentlich Ende letzte Saison seinen Rücktritt erklärt. Die Tessiner scheinen nun aber Lunte gerochen zu haben und setzen alles daran, diese Saison endlich einen Titel zu holen. Dafür kann man einen Mann wie Ré natürlich gebrauchen.

Uri-Coach Max Aschwanden gibt sich vor der Partie optimistisch: «Was ich in letzter Zeit im Training gesehen habe, gefällt mir bestens. Wenn wir das noch umsetzen können, bin ich überzeugt, dass wir Biasca mehr als nur ärgern können.» Neben dem Feld pflegen die beiden Vereine übrigens ein sehr gutes Verhältnis. Heute Abend werden die beiden Teams nach dem Spiel zusammen ein feines Fondue im Rollerstübli geniessen. (ji)

Hinweis

Männer, NLA. Heute: Uri – Biasca (18.00, Rollhockeyhalle, Seedorf).

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