ROLLSTUHLMARATHON: Hochspannung bei den Handbikern

Schnelle Rennrollstuhl- und Handbike-Rennen wurden dem Publikum am Sonntag am Internationalen Rollstuhlmarathon rund um den Sempachersee geboten. Bei den Handbikern lieferten sich die Schweizer Jean-Marc Berset und Heinz Frei ein packendes Duell, welches Berset erst kurz vor der Ziellinie für sich entscheiden konnte.

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Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern absolvieren die Handbiker den Marathon rund um den Sempachersee. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern absolvieren die Handbiker den Marathon rund um den Sempachersee. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Bei den Rollstuhlsport-Leichtathleten setzte sich schon kurz nach Rennstart eine Siebenergruppe ab, der auch Favorit Marcel Hug angehörte. Schon am Ende der ersten von zwei Seerunden gelang des dem in Nottwil wohnhaften Marcel Hug, sich zusammen mit dem Japaner Kozo Kubo abzusetzen. Doch schon bald konnte Marcel Hug den Japaner distanzieren und baute bis zum Rennschluss seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Das Ziel erreichte Marcel Hug souverän und ungefährdet als erster.

Bei den Leichtathletik-Frauen fuhr Weltrekordhalterin Manuela Schär kontrolliert und souverän ihren ersten Sieg an ihrem Heim-Marathon ein, den sie das erste mal über die gesamte Marathondistanz bestritt. Sie wäre mit ihrem Rennen sehr zufrieden, meinte Manuela Schär kurz vor der Siegerehrung.

Eines der attraktivsten Rennen

Ein hochspannendes Rennen lieferten sich die Handbiker. Die Schweizer Jean-Marc Berset und Routinier Heinz Frei riefen ihre Kraftreserven voll ab und bestritten eines der attraktivsten Handbike-Rennen. Erst im Massensprint auf der Zielgeraden konnte schliesslich Jean-Marc Berset das Rennen für sich entscheiden. Tobias Knecht aus Deutschland wurde zweiter und Heinz Frei beendete das Rennen schliesslich auf der sechsten Position. Ein äusserst spannender Endspurt, den das Publikum mit viel Applaus begleitete.

Grosser Erfolg für Sandra Graf

Strahlen durfte im Ziel auch die Schweizerin Sandra Graf, die als Zweite hinter Svetlana Moshkovich das Ziel erreichte. Zeitweise hatte Sandra Graf sogar die Spitzenposition inne.

Erstmals wurde Swiss-Skate-Tour im Anschluss an die Rennen von Rollstuhlsport Schweiz ausgetragen. Rund 600 Inline-Skater hatten die Möglichkeit, die Marathondistanz um den Sempachersee auf ihren Sportgeräten zu absolvieren. Auch hier gab es spannende Rennen, die von viel Publikum begeistert mitverfolgt wurden.

pd/zim

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