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ROTSEELAUF: Marlis Giger landet Heimsieg mit Ansage

Marlis Giger aus Ebikon hat erst im Alter von 30 Jahren mit dem Laufsport begonnen. Seither läuft die 57-Jährige in ihrer Alterskategorie regelmässig auf das Podest. So auch an ihrem Heimrennen um den Rotsee.
Rund 800 Laufbegeisterte absolvierten gestern Nachmittag den Hauptlauf (10 km) um den Rotsee. (Bild: Corinne Glanzmann (Ebikon, 8. April 2017))

Rund 800 Laufbegeisterte absolvierten gestern Nachmittag den Hauptlauf (10 km) um den Rotsee. (Bild: Corinne Glanzmann (Ebikon, 8. April 2017))

Marlis Giger (kleines Bild) ist in der regionalen Laufszene ein bekanntes Gesicht. Das überrascht nicht: Überall, wo die 57-Jährige an den Start geht, ist sie vielfach auch erfolgreich. Dennoch bezeichnet sich die Luzernerin als Hobbyläuferin. «Ich starte nur an Wettkämpfen, wenn ich Lust dazu verspüre. Oft melde ich mich erst am Renntag für den Lauf an. Sobald ich aber eine Startnummer trage, ist mein Ehrgeiz geweckt, dann gebe ich mein Bestes.»

Auch im Training gibt es keine strikten Pläne, die Abwechslung steht im Vordergrund. «Ich trainiere lediglich zwei bis drei Mal pro Woche. Dabei nehme ich zwei Mal am Lauftreff teil, wo ich auch die Trainings leite. Dementsprechend lautet meine Devise: Die Konkurrenz ist zwar oft besser trainiert, ich jedoch besser erholt», sagt die gelernte Kindergärtnerin, die an einer heilpädagogischen Sonderschule arbeitet.

Laufend neue Regionen entdecken

Auch im Alltag ist Marlis Giger sportlich unterwegs, absolviert ihre Einkäufe und den Weg zum Bahnhof mit dem Fahrrad. «Mit meinem Mann werden die Wanderungen, die wir an den Wochenenden oft gemeinsam unternehmen, schon fast zu Bergläufen.» Am Laufen gefalle ihr das Abschalten vom Alltag, die Bewegung an der frischen Luft und das gesellige Zusammensein. «Am Lauftreff und an den Läufen in der Region trifft man stets die gleichen Leute.» Besonders angetan haben es der Luzernerin die Bergläufe. «Da geht es noch familiärer zu und her. Im Ziel auf dem Berg angekommen, kann man dann die herrliche Aussicht geniessen.»

Grundsätzlich bevorzugt die zweifache Mutter, die durch ihre beiden Kinder zur Läuferriege Ebikon fand, regionale Laufveranstaltungen. Doch immer wieder zieht es die gebürtige Ebikerin in neue Regionen, so beispielsweise ins Südtirol. «Durch den Laufsport kann ich immer wieder neue Gegenden und beeindruckende Seiten der Natur entdecken, das ist einfach super.»

Den Zieleinlauf genossen

Beim gestrigen Rotseelauf hatte sich Marlis Giger eine Zeit um die 44 Minuten zum Ziel gesetzt. Mit 45:00,9 verpasste sie ihre Vorgabe nur knapp, war aber dennoch zufrieden. «Ich wusste, dass ich weniger fit bin als im Vorjahr, zudem war es sehr warm.» Insgesamt lief die 57-Jährige als 21. Frau über die Ziellinie, in der Kategorie Frauen 50 siegte sie mit über zwei Minuten Vorsprung. «Ich bin den Lauf zu schnell angegangen. So hatte ich ab der Rennmitte einen kurzen Durchhänger und musste richtig auf die Zähne beissen. Auf den letzten Kilometern konnte ich nochmals zusetzen und mit einem guten Gefühl den Ziel­einlauf geniessen.» Besonders schön sei die Stimmung entlang der Strecke gewesen. «Mir wurde wieder einmal bewusst, wie schön die Natur rund um den Rotsee ist.»

Nach der Siegerehrung stand Aufräumen auf dem Programm. Und dann war für Marlis Giger der gesellige Teil mit den Kameraden der Läuferriege Ebikon an der Reihe. Schliesslich musste der Heimsieg auch gebührend gefeiert werden.

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis: Rangliste

Marlis Giger (Bild: Hans-Peter Roos)

Marlis Giger (Bild: Hans-Peter Roos)

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