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ROTTERDAM: Annen wird Neunte in der WM-Serie

Jolanda Annen verbesserte sich dank einem furiosen Endspurt auf den neunten Rang in der Gesamtwertung der WM-Serie. Ende September steht in China der letzte Wettkampf des Jahres auf dem Programm.
Reto Achermann
Mit dem Rennrad und auf der Laufstrecke legte Jolanda Annen die Basis für das starke Ergebnis. (Bild: Thommy Zaferes und Viviane’s Logbooklet)

Mit dem Rennrad und auf der Laufstrecke legte Jolanda Annen die Basis für das starke Ergebnis. (Bild: Thommy Zaferes und Viviane’s Logbooklet)

Reto Achermann

redaktion@urnerzeitung.ch

Das Startfeld an den World Triathlon Series, welches im holländischen Rotterdam bei misslichen Wetterbedingungen ausgetragen wurde, war ausserordentlich gut besetzt. Sämtliche Top 20 der Frauen-Weltrangliste standen an der Startlinie. Jolanda Annen trat mit Startnummer 10 an, was der aktuellen WM-Platzierung entsprach. «Ich will diesen Top 10 Platz unbedingt verteidigen, obwohl der leichte Wellengang der Maas so gar nicht meinen Vorstellungen entspricht», sagte Annen noch vor dem Rennen.

Das Schwimmen verlief dann auch gar nicht wunschgemäss. Als 21. wechselte sie gemeinsam mit Nicola Spirig erst in der dritten Gruppe aufs Rad. Das Führungstrio war bereits seit einer Minute auf dem nassen und kurvenreichen Stadtparcours unterwegs. Der Rückstand auf die sieben Frauen der ersten Verfolgergruppe betrug beim Wechsel schon 40 Sekunden. Keine guten Voraussetzungen für einen positiven Rennverlauf.

Spirig kann Annen nicht mehr folgen

Auf der Strecke baute das Spitzentrio den Vorsprung auf die beiden Verfolgergruppen kontinuierlich aus. In der dreizehnköpfigen Gruppe um Jolanda Annen war niemand bereit, etwas zu riskieren, weshalb der Rückstand auf die Führenden Flora Duffy (Bermuda), Katie Zaferes (USA) und Jessica Learmonth (Grossbritannien) nach 40 Kilometern auf dreieinhalb Minuten anwuchs. Die Verfolgergruppe, welcher sieben Athletinnen angehörten, war zum Zeitpunkt, als Jolanda Annen den finalen Zehntausendmeterlauf in Angriff nahm, schon seit gut zwei Minuten unterwegs. Ein Ding der Unmöglichkeit, noch den einen oder anderen Rang gutzumachen. Mit Ashley Gentle und Charlotte Mc Shane (beide Australien), Andrea Hewitt (Neuseeland), Laura Lindemann (Deutschland) und Nicola Spirig liefen einige der weltbesten Läuferinnen gemeinsam mit Jolanda Annen dem Ziel entgegen. Ashley Gentle, die aktuelle Weltnummer 2, setzte sich rasch ab, Spirig, Hewitt und Annen versuchten zu folgen.

Am Ende der zweiten von vier Runden vermochten Spirig und Hewitt das Tempo von Jolanda Annen nicht mehr mitzugehen. Annens Zwischenzeit liess erhoffen, dass sie sogar noch die eine oder andere Läuferin aus der vorderen Gruppe einholen könnte, sollte sie das Tempo bis zum Schluss durchhalten können. Jolanda Annen konnte ihren Rhythmus durchziehen und in der dritten Runde an Taylor Spivey vorbeiziehen. Eine Minute und 50 Sekunden hatte sie 7,5 Kilometer aufgeholt.

Persönliche Bestzeit auf der Laufstrecke

Flora Duffy lief derweil einem ungefährdeten Sieg entgegen. Nach dem WM-Titel 2016 reihte sie in Rotterdam einen Zweiten in ihren Palmarès ein. Mit sechs Siegen bei sieben Starts gewinnt sie die WM-Serie überlegen mit fast 900 Punkten Vorsprung auf Ashley Gentle, die sich noch bis auf Rang 6 im Tagesranking vorkämpfte. Die WM-Bronzemedaille sicherte sich die Amerikanerin Katie Zaferes. Mit der drittschnellsten Laufzeit des Tages lief Annen als Zehnte ins Ziel. Für die 10-km-Laufstrecke brauchte sie gerade mal 34 Minuten und 27 Sekunden – eine persönliche Bestzeit an einem Triathlon. Nur Sekunden fehlten, und Annen hätte noch zwei weitere Plätze gutgemacht.

Mit der grossartigen Leistung beim Laufen sicherte sich Jolanda Annen in der WM-Wertung den grandiosen neunten Rang. Am Samstag, 30. September, schliesst Annen ihre bislang erfolgreichste Saison im Weltcup im chinesischen Weihai ab.

Mit dem Rennrad und auf der Laufstrecke legte Jolanda Annen die Basis für das starke Ergebnis. (Bild: Thommy Zaferes und Viviane’s Logbooklet)

Mit dem Rennrad und auf der Laufstrecke legte Jolanda Annen die Basis für das starke Ergebnis. (Bild: Thommy Zaferes und Viviane’s Logbooklet)

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