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RUDERN: Schwierige Gegner für leichten Vierer

Der leichte Vierer mit den Luzernern Mario Gyr und Simon Schürch bestreitet heute den Final im Weltcup am Rotsee. Ihre grössten vier Konkurrenten an Olympia sind ebenfalls am Start.
Claudio Zanini
Für den Schweizer Leichtgewichtsvierer wird der heutige Final zu einer echten Standortbestimmung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Für den Schweizer Leichtgewichtsvierer wird der heutige Final zu einer echten Standortbestimmung. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Den gestrigen Wettkampf-Tag am Luzerner Rotsee hat sich der Schweizer Leichtgewichtsvierer sozusagen «frei gerudert». Mit dem zweiten Platz im Vorlauf gelang Mario Gyr (Luzern), Simon Schürch (Sursee), Simon Niepmann (Basel) und Lucas Tramèr (Vésenaz) die direkte Finalqualifikation. Und so konnte gestern der Hoffnungslauf umschifft werden. Komplett frei von Terminen war das Quartett dann doch nicht. Die Zeit wurde für ein Ruder-Training genutzt.

Schürch erwartet offenes Rennen

Die Vorbereitung auf die Luzerner Regatta verlief alles andere als «optimal», wie Simon Schürch erklärt. Gyr konnte nach seiner Rippenverletzung während gut drei Wochen nicht mittrainieren. Ein Umstand, den Schürch im Hinblick auf den Final nicht überbewerten will – im Gegenteil: «Wer wie viel trainiert hat, interessiert keinen mehr, wenn das Rennen beginnt.» Vor allen Dingen nicht, wenn die Schweizer heute (11.03) auf dem Rotsee die Konkurrenz hinter sich lassen sollten. Von den fünf anderen Teams im Final sind vier mit von der Partie, denen auch Chancen auf eine Olympia-Medaille zugetraut werden: Dänemark, Neuseeland, Frankreich und Grossbritannien. Ausser Frankreich qualifizierten sich alle auf direktem Weg für den Final. Die Franzosen schafften dies gestern mit dem 1. Platz im Hoffnungslauf. Der 6. und letzte Startplatz ergatterten sich die Niederländer mit Rang 2 im Hoffnungslauf.

Für das Schweizer Team ist der heutige Final zwar nicht die Hauptprobe für Rio de Janeiro, denn in Polen wird vom 17. bis 19. Juni nochmals eine Weltcup-Regatta stattfinden. Eine echte Standortbestimmung ist es hingegen schon. «Wir sind sicher bereit für das Rennen. Es dürfte eine äusserst offene Angelegenheit werden», sagt Simon Schürch stellvertretend für sein Team. Schürch hofft insbesondere, dass sich die «Schleusen» für einen Moment schliessen mögen am Vormittag. «Aber wenn es regnet, dann wird auf jeder Bahn dieselbe Menge runterkommen.»

Claudio Zanini

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