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Rückblick Sport: Das Jahr der Trainerwechsel beim FC Luzern und dem EV Zug

Bei den beiden Zentralschweizer Teamsport- Aushängeschildern herrschte Fluktuation auf dem wichtigsten Posten.
Daniel Wyrsch/Sven Aregger
Der FCL stellte im Januar seinen neuen Cheftrainer Gerardo Seoane vor. Im Juni wechselte Seoane bereits zu YB. (Bild: Pius Amrein/LZ (Luzern, 9. Januar 2018)

Der FCL stellte im Januar seinen neuen Cheftrainer Gerardo Seoane vor. Im Juni wechselte Seoane bereits zu YB. (Bild: Pius Amrein/LZ (Luzern, 9. Januar 2018)

Mit einem Donnerschlag begann das Jahr beim FC Luzern. Trainer Markus Babbel kündigte nach dem ersten Training an, dass seine Zeit beim FCL mit dem Vertragsende im Sommer zu Ende gehe. «Für mich passt die Zusammenarbeit so nicht mehr, ich kann mich nicht verbiegen», sagte der Bayer. Er sprach damit auf die fehlende Harmonie im Verein an. Verärgert war Babbel zudem, weil man die Vorrunde in seiner Abwesenheit analysiert hatte.

Wie zu erwarten war, liess sich die FCL-Führung den Frontalangriff von Babbel nicht gefallen. Zwei Tage später, am 5. Januar, musste der Deutsche gehen. Das wurde in einer denkwürdig schlechten Pressekonferenz bekanntgegeben. Und: Der U21-Coach Gerardo Seoane übernehme per sofort die Profis als Interimstrainer. Seoane gab sich nicht zufrieden damit, wie 2013 nur den Lückenbüsser zu spielen. Schliesslich bekam der 40-Jährige einen ­Vertrag über 1,5 Jahre als Cheftrainer. Er entpuppte sich als Glücksgriff und führte das fast unveränderte Team aus der Abstiegszone in die Europa-League-Quali; ein nicht für möglich gehaltener Sprung von Platz 9 auf 3!

Am 1. Juni überraschte Seoane den FCL und die Fans mit der Whatsapp-Mitteilung, dass er per sofort als Nachfolger von Adi Hütter zum Meister YB wechsle. Luzern-Sportchef Remo Meyer präsentierte am 21. Juni René Weiler (45) als Trainer. Der neue Coach und Meyer bestätigten, dass Weiler bereits für die Nachfolge von Babbel vorgesehen gewesen wäre, im letzten Winter aber noch abgesagt hatte.

EVZ: Skandinavier ersetzt Deutsch-Kanadier

Auch der EV Zug hat in diesem Jahr seinen Trainer ausgetauscht. Nach dem enttäuschenden Aus in den Playoff-Viertelfinals gegen die ZSC Lions trennte er sich vom Deutsch-Kanadier Harold Kreis, der vier Jahre lang als Headcoach der Zuger fungiert hatte. Die wiederholt mangelhaften Resultate in der wichtigsten Saisonphase waren aber nur ein Grund für die Trennung, entscheidender war: Kreis hatte die Strategie der Organisation, den Einbau von jungen Eigengewächsen voranzutreiben, nicht konsequent mitgetragen.

Im April verpflichtete der EVZ den Norweger Dan Tangnes. Der 39-jährige Coach war zuvor im schwedischen Klub Lindköping tätig gewesen. Er gilt als vielversprechendes Trainertalent und ausgezeichneter Kommunikator. Der frühere EVZ-Leitwolf Josh Holden und der Schwede Stefan Hedlund stehen Tangnes im Coaching Staff zur Seite.

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