RÜCKTRITT: Thomas Häberli - Ein Abschied ohne Tränen

Der Ballwiler YB-Star Thomas Häberli (35) hat am Donnerstag seine Karriere beendet. In zwei Wochen beginnt er seinen Job beim Drittligisten Perlen-Buchrain.

Drucken
Teilen
Thomas Häberli nach dem Rücktritt in Bern. (Bild EQ)

Thomas Häberli nach dem Rücktritt in Bern. (Bild EQ)

Thomas Häberli, wie fühlt man sich im Ruhestand?Häberli: Sehr gut. Für mich stand der Entscheid ja seit längerem fest. Heute habe ich sehr viele Reaktionen bekommen. Das freut einen natürlich sehr.

Ihnen lagen mehrere Angebote vor. Warum trotzdem der Rücktritt?
Häberli: Ich hätte zu Aarau, Xamax oder zum FCL wechseln können, das stimmt. Aber für mich ist es jetzt, wenn ich noch fit bin, der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören.

Hat es Sie nicht gereizt, das YB-Traumpaar Häberli und Yakin beim FCL wieder zu vereinen?
Häberli: Nein, das hat keine Rolle gespielt.

Sind bei Ihnen Tränen geflossen?
Häberli: Nein, es sind keine Tränen geflossen. Ich wusste eigentlich schon vor dem letzten Spiel gegen Basel, dass dies meine letzte Partie sein würde. Danach waren die Emotionen in der Kabine schon heftig, aber im Rahmen.

Wie geht es mit Ihnen denn weiter?
Häberli: Ich habe mehrere Projekte am Laufen. So werde ich beim Fussballverband Stürmer trainieren und bei YB als Scout arbeiten. Zudem übernehme ich ja am 13. Juli das Traineramt bei Perlen-Buchrain.

Nicola Berger

Das ganze Interview lesen Sie am Freitag im Sportteil der Neuen Luzerner Zeitung.

Zur Person
Thomas Häberli wuchs als Bauernsohn in Ballwil auf. Dort lebt er heute mit seiner Frau Olivia und den zwei Töchtern Lielle und Eline. In seiner Karriere war er für Le Mont, Hochdorf, Schötz, Kriens, Basel und zuletzt neun Jahre für die Young Boys aktiv. Vor der Euro 2008 absolvierte er zudem ein Länderspiel.