Saisonende für Nicolas Raemy

Nicolas Raemy vom HC Kriens-Luzern fällt mindestens neuen Monate aus. Das hoffnungsvollste Talent des Schweizer Handballs hat sich am Sonntag im Spiel gegen Amicitia einen Kreuzbandriss zugezogen.

Drucken
Teilen
Nicolas Raemy vom HC Kriens-Luzern hat sich am Kreuzband verletzt. (Bild: Roger Zbiden / Neue LZ)

Nicolas Raemy vom HC Kriens-Luzern hat sich am Kreuzband verletzt. (Bild: Roger Zbiden / Neue LZ)

Die MRI-Diagnose für Nicolas Raemy (20), den jungen Hoffnungsträger des HC Kriens-Luzern, ist niederschmetternd. Die am Sonntag im Spiel gegen Amicitia (28:22-Sieg) erlittene Verletzung erwies sich als Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie: das hoffnungsvollste Talent des Schweizer Handballs fällt mindestens neun Monate, also diese ganze und möglicherweise die Startphase der nächsten Saison, aus.

Trost von Perkovac

Die Operation des Knies ist in rund sechs Wochen nach einer physiotherapeutischen Behandlung, welche die Schwellung des lädierten Knies dämmen soll, geplant. Nicolas Raemy nahm am Montag das fatale Verdikt gefasst entgegen: «Ich spürte schon am Sonntagabend, dass etwas Schlimmeres passiert ist. Aber wer vermutet, dass ich jetzt in Selbstmitleid versinke, der täuscht sich. Ich werde kämpfen, ich werde den Anschluss wieder schaffen. Ich will das Beste aus dieser Situation machen, mich halt noch mehr im Kraftraum aufhalten, intensiv Energie fürs Comeback tanken.» Diesbezüglichen Trost gibt es von Nationalcoach Goran Perkovac: «Nicolas ist eine Kämpfernatur, hat unerhörtes Talent. Er wird diese Verletzung überwinden und stark wie noch nie zurückkehren.»

Roland Bucher