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SARNEN: Streckenrekord beim «Switzerland Marathon light»

Äthiopische Siege beim «Switzerland Marathon light» mit neuem Streckenrekord von Helen Bekele Tola (1:09:47) bei der vierten Austragung. Die Schweizer Maja Neuenschwander (BE) und Adrian Lehmann (BE) bestehen ihre Hauptproben.
René Leupi
Die in Genf lebende Äthiopierin Tola Bekele läuft im Ziel ein und kann damit den Frauen-Streckenrekord für sich behaupten. (Bild: Roger Zbinden (03.09.2017))

Die in Genf lebende Äthiopierin Tola Bekele läuft im Ziel ein und kann damit den Frauen-Streckenrekord für sich behaupten. (Bild: Roger Zbinden (03.09.2017))

Die in Genf lebende Äthiopierin Helen Tola Bekele ist dafür bekannt, dass sie gleich nach dem Start ordentlich auf’s Tempo drückt. Schnell war sie dem Rest des Feldes enteilt, so dass sich die Bernerin Maja Neuenschwander auf ihr eigenes Rennen konzentrieren konnte. „Am Donnerstag habe ich mit Blick auf den Marathon in Berlin noch ein intensives Marathontraining absolviert.

Deswegen war klar, dass ich hier mit etwas schwereren Beinen als auch schon, gestartet bin", so Neuenschwander, die im Ziel rund 70 Sekunden (1:13:39) über ihrem Streckenrekord von 2015 lag. „Wichtig ist, dass ich nun ein gutes Gefühl habe und dies nach Berlin mitnehmen kann."

Für Adrian Lehman war der heutige Halbmarathon ebenfalls eine gelungene Standortbestimmung für den Berlin-Marathon vom 24.9.17: „Mein Ziel war es, heute alles 1:1 zu simulieren, so dass ich mein mentales Konzept und die Verpflegungsstrategie überprüfen konnte. Ich bin zufrieden, es ist alles recht gut aufgegangen“, so der 28-jährige. Auch der Berner wusste, dass der heutige Tagessieger Sisay Yazew aus Äthiopien (1:03:58) „schnell wie die Feuerwehr“ angehen wird. „Das Tempo war mir natürlich zu hoch und nach zwei Kilometern liess ich ihn ziehen.

Ich kenne Yazew vom Grand Prix von Bern. Dort habe ich ihm im Schlussspurt auch schon geschlagen. Heute, etwa bei Kilometer 15, habe ich mich auf dem zweiten Platz positioniert und diesen bis ins Ziel auch nicht mehr abgegeben. Mit dem Ergebnis bin ich entsprechend zufrieden, etwas weniger mit der Zeit von 1:06:22“, so Lehmann.

Röthlin lies sich schlagen

Bei der vierten Austragung und bei idealen Bedingungen, wollte es auch der Marathon-Europameister von 2010 Viktor Röthlin wieder mal wissen. Der Initiator des Anlasses lief unter dem Motto «Schlag den Vik». Der 42-jährige Familienvater nahm die Strecke von 21.1 km als Letzter unter die Laufschuhe. „Die Reaktionen auf der Strecke waren sehr schön. Viele sagten, „oh nein, du hast mich schon eingeholt, das ist doch noch zu früh“ und viele bedankten sich auch, dass wir einen flachen und schnellen Halbmarathon um den idyllischen Sarnersee organisieren“, sagt Röthlin.

Zum ersten Mal wurde zudem der 4 Kilometer Fun-Fun durchgeführt und rund 750 Kinder aus allen Landesteilen haben am Klassenduell teilgenommen.

Die Ranglisten finden Sie hier.

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