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Saudi-Arabien: Hilfe durch die «Red Devils»

Saudi-Arabien engagiert für die WM Juan Antonio Pizzi - dabei verpasste dieser mit Chile die WM-Qualifikation. In der Vorbereitung konnte Saudi-Arabien auf die Unterstüzung von Manchester United zählen.
Raphael Gutzwiller
Stürmerstar Mohammed Al-Sahlawi (Mitte) gegen Japan. (Bild: AP Photo)

Stürmerstar Mohammed Al-Sahlawi (Mitte) gegen Japan. (Bild: AP Photo)

Hilfe durch die «Red Devils» Saudi-Arabien  Mit Chile verpasste er die WM-Qualifikation, dennoch steht Juan Antonio Pizzi an der Seitenlinie eines WM-Teilnehmers. Er ist nun neuer Nationaltrainer von Saudi-Arabien. Dabei hatte weder er noch sein Vorgänger Edgardo Bauza mit der erfolgreichen Qualifikation Saudia-Arabiens etwas zu tun. Bauza war nach schwachen Auftritten in Testspielen nach nur zwei Monaten bereits wieder entlassen worden.

Davor hatte Bert van Marwijk die Qualifikation für die «Grünen Falken» geschafft. Wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Verband musste der Niederländer jedoch gehen – und führt als Trainer jetzt das Nationalteam Australiens an die WM.

Nun versucht also Pizzi, die Mannschaft zu einer Sensation an der Weltmeisterschaft zu führen. Bereits die Qualifikation für die Achtelfinals würde als grosse Überraschung gelten, spielen doch die meisten Spieler in der heimischen Liga. Pizzi sagt dennoch: «Wir wollen die Vorrunde überstehen.»

Eine besondere Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erlebt Saudi-Arabiens Topstürmer Mohammed Al-Sahlawi. Er durfte während dreier Wochen beim englischen Spitzenklub Manchester United mittrainieren. Der 31-Jährige profitierte dabei von einer Partnerschaft der saudischen Sportbehörde mit den «Red Devils», die im Oktober 2017 abgeschlossen wurde. Wie viel ihm das Training bei Manchester United gebracht hat, wird sich an der WM zeigen. Seine Qualität als Torjäger stellte er aber schon in der Qualifikation unter Beweis: In 14 Partien schoss er 16 Tore.

Saudi-Arabien

Einwohner: 32,28 Millionen
Weltrangliste: 67
WM-Teilnahmen: 5
Bestes WM-Ergebnis: Achtelfinal (1994)
Gründung Verband: 1956
Beitritt zur Fifa: 1956

Besonderheit

Der Wüstenstaat Saudi-Arabien importiert jährlich Tausende Tonnen Sand aus Australien und Schottland. Grund: Aussenflächen von Gebäuden werden oft mittels Sandstrahlung gereinigt. Dazu braucht man speziellen mineralhaltigen Sand. Den gibt’s im Saudi-Arabien nicht, dafür aber in Australien und in Schottland.

Kader

Torhüter: All-Mosaileem (Al-Ahli), Al-Mayouf (Al-Hilal), Al-Owais (Al-Ahli).

Verteidiger: Al-Harbi (Al-Ahli), Al-Shahrani (Al-Hilal), Osama Hawsawi (Al-Hilal), Omar Hawsawi (Al-Nassr), Motaz Hawsawi (Al-Ahli), Al-Bulayhi (Al-Hilal), Al-Burayk (Al-Hilal).

Mittelfeld: Otayf (Al-Hilal), Al-Faraj (Al-Hilal), Kanno (Al-Hilal), Al-Khaibari (Al-Shabab), Al-Moqahwi (Al-Ahli), Al-Khaibari (Al-Hilal), Bahebri (Al Shabab), Al-Dawsari (Al-Hilal), Al-Jassim (Al-Ahli), Al-Shehri (Al-Nassr), Al-Muwallad (Ittihad FC).

Stürmer: Assiri (Al-Ahli), Al-Sahlawi (Al-Nassr).

Trainer: Juan Antonio Pizzi.

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